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Was zeigen die Starkregen-Gefahrenkarten?

In dem Informationssystem der Hansestadt Attendorn werden die ermittelten Berechnungsergebnisse in umschaltbaren Rechenszenarien angeboten. Es können Informationen der Oberflächenabflüsse zu deren Fließrichtungen, Fließgeschwindigkeiten und Wassertiefen entnommen werden. Durch diese Darstellungen werden Belastungen der Straßen- und Grundstücksflächen visualisiert und bieten somit eine gute Grundlage zur Einschätzung der Gefährdungslage jedes einzelnen Grundstücks an.

Die errechneten Simulationen basieren auf einem digitalen Geländemodell (DGM1) des gesamten Stadtgebietes Attendorn und der über die Stadtgrenze hinausgehenden Einzugsgebiete. Als Grundlage dafür dienen flächenhafte Höhenmessungen, die das Land NRW mit einem Laserscanner während eines Überflugs vorgenommen hat. Das DGM1 wurde noch zusätzlich um die Gebäude aus dem Liegenschaftskataster der Hansestadt Attendorn sowie entscheidende verrohrte Gewässerabschnitte und Durchlässe ergänzt. Somit kann eine möglichst hydrologisch korrekte Abflussberechnung gewährleistet werden. Für neue Gebäude, die nach der Erfassung entstanden sind, können daher noch keine Informationen angeboten werden. Dennoch lassen sich aus den angrenzenden Geländebereichen wichtige Hinweise zur möglichen Überflutung ableiten.