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Ist jeder betroffen?

Im Grunde ja. Denn aufgrund lokaler topografischer Gegebenheiten und starker Geländeneigungen, sind sowohl Grundstücke in Hang- als auch in Tallagen durch schnell abfließendes Oberflächenwasser gefährdet. Die durch die langen Trockenwetterperioden im Sommer zumeist ausgetrockneten Böden können dabei das Oberflächenwasser nur schlecht aufnehmen. Des Weiteren kommt hinzu, dass Dachrinnen und Regenabläufe im Zuge des Starkregenereignisses durch Ablagerungen verstopft und die plötzlich auftretenden Mengen von Oberflächenwasser nicht in die Kanalisation weitergeleitet werden können. Dies führt letztendlich dazu, dass sich das Oberflächenwasser seinen eigenen Weg auf der Geländeoberfläche sucht.

Zudem kann der Oberflächenabfluss insbesondere in Außengebieten zu Bodenerosionen, Erdrutschen und Schlammfluten führen, mit der Folge, dass beispielsweise Verbindungsstraßen versperrt oder sogar Gebäude verschüttet und beschädigt werden.