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Hansestadt Attendorn: Maut auf lokalen Wanderwegen

Die Hansestadt Attendorn hat ab dem 1. April eine nutzungsabhängige Maut auf allen örtlichen Wanderwegen eingeführt.

Grundtarif und Premium-Aufschlag

Ziel ist die bessere Regulierung der steigenden Freizeitverkehrsdichte in den heimischen Wäldern. Die Abrechnung erfolgt digital über das neue System „TrailPay“, das mittels Schrittzählung, Blickrichtung und Geräusche-Tracking die Nutzung präzise erfasst.

Der Grundtarif liegt bei zwei Euro pro angefangenem Kilometer, die Nutzung von Premiumwegen mit schöner Aussicht (beispielsweise am BiggeBlick) werden mit einem Aufschlag von weiteren 50 Cent berechnet.

Die Maut wird ab heute, 1. April 2026, fällig. Um die Kosten etwas abzumildern, können 50-prozentige Ermäßigungen in Anspruch genommen werden. Diese gelten für:

  • Wandernde mit einer Glocke am Rucksack zur akustischen Wegerfassung
  • Wandernde, die alle 500 Meter korrekt ausgeführte Dehnübungsstopps vornehmen
  • Wandernde, die das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ singen.

Zusätzliche Kontrolle durch den Waldordnungsdienst (WOD)  

Stichprobenartige Prüfungen erfolgen zudem durch den neu eingerichteten Waldordnungsdienst (WOD). Dieser ist befugt, Akustiksignale von Gesang und Glocke zu messen sowie die Einhaltung der Dehnstopps zu erfassen.

Langfristig ist die Integration des Systems TrailPay in die neue „Attendorn App“ geplant.