16.12.2020: Geförderter Ausbau im Rahmen des 6. Calls
Im Mai 2019 hat der Kreis Olpe in Abstimmung mit und stellvertretend für die sieben kreisangehörigen Städte und Gemeinden einen Förderantrag im Rahmen des 6. Calls der Bundesbreitbandförderung gestellt. Nach Erteilung einer vorläufigen Förderzusage im Juli 2019 wurde für die weißen Flecken ein europaweites Vergabeverfahren gestartet, in dem letztlich die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH den Zuschlag für die ausgeschriebenen Wohnbereiche erhielt. Die Kommunen im Kreis Olpe, so auch die Hansestadt Attendorn, hatten dafür die Übernahme der kommunalen Eigenanteile von 10 % der Kosten beschlossen. Nach finaler Bewilligung der notwendigen Fördermittel durch den Bund bzw. das Land NRW konnte im Dezember 2020 der entsprechende Vertrag zum Netzausbau durch den Kreis Olpe unterzeichnet werden.
Von diesem Projekt - abzugrenzen ist hier das getrennt laufende und noch nicht abgeschlossene Verfahren zur Versorgung gewerblicher Bereiche - sollen insbesondere die Häuser in sehr kleinen Ortsteilen bzw. Randlagen profitieren, die bisher über eine Internetversorgung von weniger als 30 Mbit/s im Download verfügen und für die kein Netzbetreiber eine eigenwirtschaftliche Ausbauabsicht bekundet hat. Anders als in den geförderten Wohngebieten des 1. Calls ist jetzt eine Glasfaserverlegung bis zu den Hausgrundstücken bzw. sogar bis in die Häuser vorgesehen. Diese sogenannten FTTH/FTTB-Internetzugänge (FTTH = Fibre to the Home, FTTB = Fibre to the Building) gelten als leistungsstärkste und hochwertigste Form der Breitbandanschlüsse für eine zukunftsfähige Versorgungsqualität.