Geförderter Ausbau
Das Projekt des geförderten Ausbaus ist von eigenwirtschaftlichen Ausbauvorhaben der Telekommunikationsunternehmen zu unterscheiden. Hier gelten unterschiedliche Rahmenbedingungen und abweichende Buchungskriterien.
Im Mai 2019 hatte der Kreis Olpe in Abstimmung mit und stellvertretend für die sieben kreisangehörigen Städte und Gemeinden einen Förderantrag im Rahmen des 6. Calls der Bundesbreitbandförderung gestellt. Nach Erteilung einer vorläufigen Förderzusage im Juli 2019 wurde für die "weißen Flecken" - dabei handelt es sich überwiegend um die kleinsten Ortsteile im Stadtgebiet - ein europaweites Vergabeverfahren gestartet, in dem letztlich die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH den Zuschlag für die ausgeschriebenen Wohnbereiche erhielt. Die Kommunen im Kreis Olpe, so auch die Hansestadt Attendorn, hatten dafür die Übernahme der kommunalen Eigenanteile von 10 % der Kosten beschlossen. Nach finaler Bewilligung der notwendigen Fördermittel durch den Bund bzw. das Land NRW konnte im Dezember 2020 der entsprechende Vertrag zum Netzausbau durch den Kreis Olpe unterzeichnet werden.
Die überwiegende Mehrheit der Attendorner, die ihr Haus im Fördergebiet haben, hat sich für einen Glasfaseranschluss entschieden.
Die Tiefbauarbeiten haben im Sommer 2021 begonnen. Zum Teil wurden auch bereits Hausanschlüsse verlegt. Die durch den Winter unterbrochenen Arbeiten zur Realisierung der verbliebenen Ausbaustrecken und zum Anschluss der Häuser werden im Frühjahr 2022 fortgesetzt.