Landesweiter Warntag
Für Donnerstag, 12. März, hat die NRW-Landesregierung den nächsten landesweiten Warntag angekündigt. Dann werden auch in Attendorn um 11 Uhr alle verfügbaren Warnmittel getestet – darunter Sirenen, Handyalarmierung über Cell Broadcast, Warn-Apps, Durchsagen und digitale Anzeigetafeln.
Was tun im Ernstfall?
Warntage dienen der Überprüfung und Optimierung der Warnprozesse und testen das Zusammenspiel der Warnmittel. Ein wichtiges Ziel ist auch, die Bevölkerung zu sensibilisieren: In einem echten Ernstfall sollen alle die Warnungen erhalten und auch wissen, wie sie sinnvoll darauf reagieren können.
Denn mit einer Warnung ist es nicht getan. Wichtig ist, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich mit der Frage beschäftigen: „Was tue ich, wenn eine Warnung mal kein Test, sondern ernst ist?“
Daher bittet der Kreis Olpe alle Bürgerinnen und Bürger darum, sich mit möglichen Krisensituationen zu beschäftigen – sei es aufgrund von Unwetter, Feuer, einem Gasleck in der Nachbarschaft, einem Cyberangriff, einer Pandemie oder eines anderen Ereignisses.
Warn-Apps
NINA und nora - im Krisenfall oder bei Großschadensereignissen wie Großbrände oder Hochwasser können sich die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Attendorn über die passende App informieren lassen.
Auch ein Handyalarm über die Warn-Apps wird am Warntag ausgelöst.
Sirenensignale
Die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Attendorn informiert auf ihrer Internetseite über die verschiedenen Sirenensignale:
https://www.feuerwehr-attendorn.de/www/ihre-sicherheit/sirenensignale/Vorbereitung für Krisenfälle
„Wir alle sollten das richtige Verhalten für Krisenfälle vorab durchdenken und uns im vernünftigen Rahmen vorbereiten“, sagt Landrat Theo Melcher. „Vorbereitet zu sein gibt ein gutes Gefühl, schenkt im Ernstfall wichtige Zeit, entlastet die Rettungskräfte und sorgt dafür, dass alle besser durch die Krise kommen.“
Die Hansestadt Attendorn hat eine eigene Seite zur Krisenvorsorge eingerichtet: Was tun im Notfall?
Weitere Infos
Praxisnahe und gut umsetzbare Tipps, wie man sich selbst, Angehörige sowie Haus oder Wohnung vorbereiten kann, gibt es vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen