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Wird demnächst in der Hansestadt eine Jugendmusikschule etabliert? Die Chancen dafür stehen günstig. Zu dieser Aussage berechtigten die bisher angelaufenen Vorbereitungen ebenso wie die kurze Diskussion in der letzten Ratssitzung. Dort wurden die von Stadtdirektor Sperling gegebenen Informationen positiv aufgenommen.

Bei einer an Attendorns Schulen gestarteten Umfrage haben mehr als 1.000 Schüler(innen) ihr Interesse am Besuch einer solchen Musikschule bekundet. Der Stadtdirektor: Selbst wenn nur 30 Prozent bei der Stange bleiben, bleibt das eine gute Basis. Der Verwaltungschef zerstreute Bedenken aus Vereinskreisen, daß hier eine Konkurrenz zur Vereinsarbeit entwickelt werden könnte. Die Arbeit einer Musikschule wertete er im Gegenteil als förderlich auch für Vereinsbelange und -mitarbeit.

In der vergangenen Woche waren die an den Schulen der Stadt tätigen Musikpädagogen zu einer Besprechung eingeladen. Wenn auch nur ein halbes Dutzend dazu gekommen waren, so ist deren Mitarbeit doch gesichert. Der an der St.-Ursula-Schule tätige Musikpädagoge Josef Appelshoffer soll während der Sommerferien die notwendigen organisatorischen Maßnahmen weiter verfolgen.

Der Rat begrüßte diesen Sachstand, der ihn zur Stunde noch "in keiner Weise bindet" (Klosner, FdU), möchte aber nach den Ferien über den Kultur- und Jugendpflegeausschuss informiert werden (Schulte, CDU).