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Eine letzte Galgenfrist für die Unterkunftsbaracken der Justizvollzugsanstalt in Ewig von drei Jahren räumte der Stadtrat Attendorn in seiner letzten Sitzung im Attendorner Rathaus ein. Bei der Umwandlung des Gutes Ewig und der Arbeitsbaracken in eine Haftanstalt im Jahre 1968 war vom Regierungspräsidenten zur Auflage gemacht worden, bis Ende März dieses Jahres alle Baracken zu beseitigen.

Nunmehr sollen die Baracken bis zur Fertigstellung von massiven Ersatzbauten weitergenutzt werden. Eine entsprechende Verlängerung der Benutzung soll beantragt werden. Bereits 1971 hatte der Attendorner Rat der Massivbauweise zugestimmt mit der Auflage, sich angemessen an der Entwässerung zu beteiligen. Dem Neubau eines Übergangshauses und einer Werkshalle versagte der Bauausschuss die Zustimmung.

"Diese menschenunwürdigen Baracken müssen für immer verschwinden", forderte Klosner (FdU) vor dem Stadtrat. Die Verwaltung wurde aufgefordert, zu erreichen, dass die Baracken in drei Jahren endgültig beseitigt sind. Für diesen Zeitraum wurde die Nutzung als Unterkunftsbaracken gebilligt.