Brief des Verwalters Johann Eberhard Höynck zu Bilstein an den Freiherrn. Höynck hat die Beamten der hiesigen Ämter angewiesen, sorgfältig aufzupassen, damit eventuelle Überfälle durch kaiserliche- oder andere Truppen vermieden werden können. Er berichtet über das Verhältnis zum Grafen von Wittgenstein-Berleburg und erinnert sich daran, dass man drei Juden, welche die Kirche von Hundem bestohlen hatten, in Berleburg so lange festgehalten habe, bis zwei von ihnen eschupirt und der dritte sich erhängt habe. Morgen werde er zum Markt nach Kohlhagen reiten und dabei das neu erbaute Haus in Emblinghausen begutachten. Er berichtet weiter über das Aschebrennen in der Rüspe. Am folgenden Tag werde beim Hausbau in Hengstebeck der erste Stein gelegt.