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Auch der letzte Bauabschnitt der Terrassen-Wohnanlage am „Himmelsberg“ in Attendorn wird zu Ende gebracht. Gerüchte kursierten, wonach die am Bau beteiligten Firmen aus und um Attendorn nach dem Konkurs der ausführenden Firma ebenfalls pleite gingen. Dem scheint nicht so zu sein. Der Antrag der in Attendorn ausführenden Firma „Handelswerksbau GmbH“ aus Kassel, über ihr Vermögen das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses zu eröffnen war abgelehnt worden.
Die Sparkasse Attendorn als Hausbank der am Bauvorhaben „Himmelsberg“ beteiligten heimischen Handwerker hat zusammen mit deren Rechtsbeistand Sicherungsmaßnahmen mit Modell-Charakter geschaffen. Dies erläuterte gestern im Gespräch mit der Westfalenpost Attendorns Sparkassendirektor Erwin Wilm: „Bereits mit Wirkung vom 2. Dezember 1975 bildete sich als „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ die Handwerksgemeinschaft dieser Baustelle und konnte in Verhandlungen mit dem Bauherrn Plambeck und der Nordhessischen Handwerksbau die Handwerksgemeinschaft direkt in das Vertragsverhältnis mit der Firma Planbeck eintreten. Daher ist diese Handwerksgemeinschaft vom Konkurs nicht betroffen.“ Die Terrassen-Wohnanlage am „Himmelsberg“ in Attendorn besteht aus 46 Komfort-Eigentumswohnungen mit je 30 bis 130 Quadratmetern Wohnfläche. Der letzte Block ist im Rohbau. Nach Auskunft der Sparkasse Attendorn ist die finanzielle Solvenz des Bauherrn einwandfrei gegeben.