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Über doppelt so viele Gemeindemitglieder haben am vergangenen Sonntag an der Wahl des neuen Presbyteriums in der evangelichen Kirchengemeinde Attendorn teilgenommen wie 1972. In diesem Jahr haben sich 328 Frauen und Männer aus der Hansestadt zu der Wahlurne in der Erlöserkirche bemüht, oder haben von ihrem Recht der Briefwahl Gebrauch gemacht. Diese Zahl ist ein bisher einmaliges Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte für eine Presbyterwahl.
Fast 13,5% der wahlberechtigten Gemeindemitglieder haben aus den 12 Kandidatenvorschlägen zehn neue Presbyter ausgewählt. Es sind dies: Karl-Hermann Ernst (181 Stimmen), Marie-Ilse Goette (157 Stimmen), Manfred Gogolla (160 Stimmen), Wollfgang Hesse (164 Stimmen), Hartmut Hosenfeld (176 Stimmen), Hartmut Karsunky (175 Stimmen), Anne-Marie Kempkens (192 Stimmen), Gerhard Pleines (149 Stimmen), Siegfried Schulz (171 Stimmen) und Rudi Wörner (147 Stimmen).
Diese 10 Personen werden, sofern sie die Wahl annehmen und sich kein Widerspruch aus der Gemeinde gegen das Ergebnis er-gibt, am Sonntag, 11. April 1976, in ihr neues Amt eingeführt und damit die Geschicke der evangelischen Kirchengemeinde zusam-men mit dem Pastoren-Ehepaar für die nächsten vier Jahre leiten.