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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

24.01.1784 Rechnungsprüfung im Hospital

Der Hospitalsrektor Johann Eberhard Stephan Dingerkus beauftragt den Rats-diener Stephan Dingerkus, die beiden Bürgermeister Bischopinck und Joanvahrs sowie den Sekretär Laymann und die Hospitalsprovisores zur Rechnungsprüfung einzuladen.

Stadtarchiv Attendorn, Akte B 772.

04.02.1784 Gehört Oberbrenschede zur Waldenburg?

Freiherr von Fürstenberg schildert die bisherige Geschichte zum Lehnsgut Oberbrenschede und hält fest, dass zuletzt im Jahre 1700 über diese Sache verhandelt wurde. Man mag im Archiv nachforschen, ob danach keine weiteren Schriftstücke verfasst wurden. - Dabei geht es um die Frage, ob Oberbrenschede ein Lehnsgut des Hauses Waldenburg ist.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3298, Blatt 71.

11.05.1784 Alltägliches im Frühjahr 1784

Rentmeister Riegelhoff teilt mit, dass der Jost Dingerkus sein Haus, einen Garten, eine Wiese und ein Feld für das entliehene Kapital von 150 Rtl. verpfändet hatte. Nun ist das Haus abgebrannt. – Biergans ordnet an, die Parzellen, auf denen das Haus gestanden hat, vorläufig für ein Jahr zu verpachten.
Kämmerer Peiffer möchte aus dem Langenohler Hagen an der Bigge Holz verkohlen, ebenso die Erlen und Weiden entlang der Bigge, die durch das Eis geschält wurden, etwa 30 Wagen. – Wird genehmigt, aber Eichen und Buchen müssen stehen bleiben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 5945.

08.08.1784 Räumungsbefehl in Borghausen

Rentmeister Zahn zu Westhemmerde teilt dem Borghauser Pächter Gisbert Roland mit, daß er die Aufgaben eines Kohlenmessers wahrnehmen könne; die Früchte, die in diesem Jahr auf dem Grundbesitz des Hauses Borghausen wachsen, werden ihm und seinen 7 Schwestern geschenkt. Allerdings ist die Wohnung zum Martinsfest zu räumen, da bereits andere Verfügungen getrof-fen wurden.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 116.

06.09.1784 Rittergut Bruch steht zum Verkauf

Brief des Leopold von Heyden an den "hochedelgebohrner hochgeehrtester Herr"; darin stellt von Heyden fest, dass das Haus Bruch und die übrigen Güter seiner Frau durch den Tod ihrer gottseligen Frau Mutter anheim gefallen sind. Das Haus Bruch erbringt einen jährlichen Gewinn von 530 Taler ohne die Beträge, die durch den Wald zu erwirtschaften sind. Hinzu kommen umfassende Gerechtigkeiten, so das ius patronatus in Oberhundem und Kirchhundem. Falls der Freiherr von Fürstenberg Interesse an einem Ankauf habe, so könne er das Gut zum Preis von 2.000 Pistolen erwerden. Allerdings müsse er seine Entscheidung rasch treffen, da das Gut sonst an Schwager und Schwiegermutter übertragen werde. Außerdem stehe auch der Rittersitz Stein in Andernach zum Verkauf.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1184.

13.09.1784 Pastorat muss renoviert werden

Richter Freusberg, Bilstein, fordert die Einwohner des Kirchspiels Helden letztmalig auf, den Pastoratbau unverzüglich in Angriff zu nehmen. Er droht mit ernsthaften und konsequenten Geldstrafen.

Pfarrarchiv Helden, Akten A 2, Seite 332

20.09.1784 Schwierigkeiten mit dem Pächter Schnütgen

Offenbar gab es Schwierigkeiten mit dem Pächter Schnütgen zum Langenohl, der angibt, ein Erbpächter zu sein. Riegelhoff bitet um Zusendung des Pachtzettels. – Antwort Biergans zu Herdringen am 21. September 1784: „So gehet es, wenn mann solang zauderet, und mit den Bauren durch die Finger siehet, vor 2 bis 3 Jahr ist schon die ordre gegeben, den Schnütgen vom Hofe zu setzen, indessen wird ein Pfachtzettel mit nächstem Botten folgen.“ – Am 5.10.1784 schickt Biergans die Pfachtbriefe: „nemblich einer de ao 1540, einer de ao 1555, so dan der jüngste de ao 1759.“

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 5945.

22.09.1784 Ausgaben in der Jahresrechnung

An diesem Tag werden in der Jahresrechnung der Stadt Attendorn folgende Vermerke niedergeschrieben: 6 Karren Lehm zum Wassertor fahren lassen; 1 Fuhr aus der Engelbocke zur lütgen Brücke fahren lassen, am 2.10. wegen des Pastorats- und Kirchenbaus beisammen gewesen; am 2.10. einen schweren Baum zur lütgen Brücke fahren lassen; am 8.10. beim Pater Guardian gewesen, um alte Urkunden zu suchen; am 9.10. unter Leitung von Johannes Baltes das Kloster gemessen.

Stadtarchiv Attendorn, Akten B 811, Seite 9 ff.

18.10.1784 Sauer muss zahlen

Die Gemeinheit Dünschede läßt durch den Notar Weyer den Gerichtsscheffen Sauer auffordern, innerhalb von 2 x 24 Stunden sein Quantum zum Pastoratbau an die Gemeinheit zu liefern.

Pfarrarchiv Helden, Akten A 2, Seite 333

10.10.1785 Unglaubliche Belastungen auf dem Hause Bruch

Berechnung über den Kaufpreis zum Ankauf der Häuser Bruch und Stein. Insgesamt müsste unter Berücksichtigung der Forderung Leopolds von Heyden in Höhe von 1.000 Pistolen in Gold = 6.000 Rtl. und unter Anrechnung der auf dem Haus lastenden Schulden gemäß Aufstellung der Familie von Schade in Höhe von 15.805 Rtl. 21 Sgr. 3 Pfg. und anderer Belastungen insgesamt 23.305 Rtl. aufgewendet werden. Dies macht bei einer dreiprozentigen Verzinsung eine jährliche Belastung von 699 Rtl. aus.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg_Herdringen; Akte AFH 1184.

08.07.1786 Der Wegebau von Kirchhundem nach Bilstein

Verordnung des Amtmanns Freusberg zu Bilstein über die Beteiligung der Einsassen am Wegebau von Kirchhundem über Altenhundem nach Bilstein. Hierzu wird der Wegeverlauf beschrieben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2701.

04.07.1787 Die Nikolai-Confraternität leiht dem Johannes Fehr Geld

"Kurfürstlich Köllnischer fürs Gogericht Attendorn und Gericht Valbert gnädigst verordneter Gaugreven und Richter, auch Scheffen, urkunden und bezeugen hiermit, daß heut unten gesetzten Datum persönlich vor Gericht erschienen sei Johannes Fehr, Bürger hierselbst, freiwillig gestehend und bekennend, daß er an heut von der Bruderschaft Sti. Nicolai und derenselben Provisoren zwanzig Reichsthaler Kapital in Frankfurter Währung , so die durch Wm. Leves als Vormünder über das vom Diederich Badschütz seel. hinterlassenes unmündiges Kind abgelegt hätten, gelehnt empfangen habe und versprochen, darab bis zur Wiederlöse, so ihme alle Jahr nach vorgegangener 1/4jähriger Loskündigung freistehen sollte, nicht nur landsüblich zu ver-zinsen, sondern auch zur Sicherheit des Kapitals, Zinsen, und wider Verhoffen verwendende Kösten sein in hiesiger Stadt gelegenes Haus und Hof mit dazu gehörigen Gerechtigkeiten, Hasen Haus genannt, gegen der Vergessenen Straße und übrigens alle sein Haab und Güter, so viel dazu vonnöthen, verunterpfändet, auch die Einrede des nicht entfangenen Geldes (gestalten vorgem. 20 Thaler ihme vor Gericht ausgezahlet worden) remundirt und gebeten, sotane Schuldbekenntnis und Pfandverschreibung ad protocollum obligationum für insinuirt angenommen und zu bestätigen, dann darüber documentum invorma probante mitzutheilen, worauf wir Gogräf und Scheffen vorstehende Schuldbekenntniß ihres alliger Inhalts ad protocollum contractum ad obligationum für insinuiirt aufgenommen, bestätiget und darüber gegenwärtiges Urkund ausgefertiget und mitgetheilet, urkundlich des churfürstlichen Gerichtschreibers Unterschrift und gewöhnlichem Gogerichts Insiegel. Signatum Attendorn den 4ten Julius 1787.
In fidem Praemissorum
Th. Wilh. Hüppe, mpp.

Stadtarchiv Attendorn, Grundakten VI-35

23.11.1787 Besitz des adeligen Hauses Bruch

Johannes Sartorius übersendet dem Reichsfreiherrn von Fürstenberg ein Verzeichnis der Feudal- und Allodialstücke, die zum Hause Bruch gehören.

Feudalstücke
1) Das Haus Bruch nebst der Hofessaat; 2) Die Wiesen von dem Dorf Silbecke anfangend bis nach Würdinghausen an den großen Kamp hinter der Kapelle; 3) Der gegen dem Haus Bruch gelegene Berg, Beil genannt; 4) Der an dem Bruchischen Ackerland gelegene Wald, der Eichhagen genannt; 5) Die oberhalb dem Hause Bruch gelegene Mühle; 6) Der Zehnte in der Silbecker Feldmark; 7) Das oberste Gut zum Erlhof; 8) Das Gut zum Breidenbruch; 9) Das Burglehen zu Bilstein.

"Doch ich zweifle, daß die Mühle in dem Lehnbrief begriffen seye."

Allodialstücke
1) Das Haus Würdinghausen nebst der Hofessaat; 2) Der Wald, rothe Hagen genannt, nebst dem daran stoßenden Gehölz; 3) Der große Kamp hinter der Kapelle; 4) Das Gründgen; 5) Der zu Würdinghausen gelegene Hammer; 6) Das allda gelegene Eckelscheidter Haus und Gut; 7) Das daselbst gelegene Wittemunds Haus und Gut; 8) Die an dem Brand gelegenen Hageberge; 9) Die bei dem Hilgenborn oberhalb Stelborn gelegenen Hageberge; 10) Das oberhalb Stelborn gelegene Buchengehölz; 11) Das am Hilgenborn gelegene Buchengehölz; 12) Das in Andernach gelegene adelige Haus Stein nebst denen dazu gehörigen Parzellen und de-nen bei dem Kloster St. Thomas gelegenen Weinberge.

"NB: Von diesem Haus wird ein Herr von Bruch zu Bonn auf den Landtag aufgeschworen. Es sind auch von diesem Gut viele Parzellen für ein baquatelle versetzt worden, wovon in dem Bruch’schen Archiv Nachrichten vorhanden sind. Auch hat sonst noch ein schönes am Rhein gelegenes adeliges Haus und Gut, Wollendorff genannt, zu dem Bruch gehört, wovon sich ebenfalls im Bruch’schen Archiv Nachrichten vorfinden.

Daß die Heimesberger Weidehühner zu dem Lehn gehören, daran zweifle ich."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1186.

31.01.1788 Erweiterung des Waldbesitzes der Adolfsburg

Kaufbrief. Damit verkauft Johannes Äeckel zu Niederalbaum dem Freiherrn Clemens Lothar von Fürstenberg zwei Waldstücke, eines am Knüel, das andere im Gotzenbruch, zum Preis von 320 Rtl.. Zeugen sind Schöffe Johannes Bock von Varste und Johannes Spiekermann von Heinsberg.
Ausgefertigt von Johann Wilhelm Adolf Höynck, Kurfürstlicher Gerichtsschreiber in Bilstein, mit beigedrückten Gerichtssiegel.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1695.

22.08.1788 Fürstenberg erhält die Totenohlwiese in Saalhausen

Vor dem Gericht Bilstein, vertreten durch den Richter Josef Ferdinand Freusberg und die Schöffen Johann Arnold Esleben und Caspar Sauer, wird in der Streitsache des Freiherrn von Fürstenberg gegen die Eheleute Gottfried und Antonette Gertrud Finke zu Saalhausen ein Vergleich abgeschlossen. Damit sollen die Eheleute Finke die gesamte zum Totenohl genannte Wiese an den Freiherrn abtreten. Im Gegenzug wird der Freiherr von Fürstenberg seine beiden Wiesen auf der Lacke bei Saalhausen an die Eheleute Finke abtreten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2890.

06.09.1788 Cordes wird neuer Pastor

Anton Bernhard Cordes, Pastor zu Hirschberg, bedankt sich bei der Familie Vogt von Elspe für die Präsentation zum Heldener Pfarrer. Er verspricht die treue Verwaltung der Pfarrstelle. - Die Investitur erfolgte durch Urkunde vom 25. August 1788.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 201.

20.11.1788 Fürstenberg kauft adeliges Gut Valbert

Kaufvertrag. Damit verkauft Friedrich Ferdinand Freiherr von Kettler dem Reichsfreiherrn Clemens Lothar von Fürstenberg zum Kaufpreis von 12.000 Rtl. das adelige Gut Valbert im Gericht Oedingen.
Papierurkunde mit roten Lacksiegeln der Vertragsparteien.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3236.

12.05.1789 Bischopinck wird Richter

Johann Adolph Bischopinck empfiehlt sich als Nachfolger des verstorbenen Richters und Steuereinnehmers Joanvahrs. - Er erhält die Stelle.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 5335.

23.02.1790 Streit mit dem Heldener Pfarrer

Vergleich zwischen dem Freiherrn Clemens Lothar von Fürstenberg und dem Pastor Cordes zu Helden über drei strittige Bergdistrikte in der Leime. So verbleiben die Parzellen 2 und 3 im Eigentum des Freiherrn von Fürstenberg. Die Parzelle Nr. 1 soll zu gleichen Teilen geteilt werden und auf die Ver-tragsparteien übergehen. Der Freiherr verzichtet auf eine Entschädigungszahlung für die durch den Amtsvorgänger Pfarrer Bigeleben abgeholzten Bäume. Zeugen sind Provisor Johann Peter Rump, Provisor Caspar Scholle, Provisor Wilhelm Struck genannt Sauerländer und Provisor Johannes Däh-mer.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3130.

11.04.1790 Viegenersche Stiftung

Brief des Franciscus Schoenkern, Vikar in Veit bei Schwarzenau/Wien, an den Attendorner Magistrat. Er teilt mit, dass sein Onkel, Fundator der Viegenerschen Stiftung, sein Testament insoweit geändert habe, als seine Schwester Elisabeth Viegener wegen ihrer Krankheit nun in den Genuss der Stiftungskapitalien kommen solle, solange sie lebe. Daher habe die Stiftung erst später ihren Anfang genommen. Da Elisabeth Viegener am 1.1.1790 verstorben ist, kann die Stiftung zur Unterstützung der Viegenerschen Familienarmen beginnen. 3000 Florin Kapitalien liegen in Wien bereit, die nach Abzug der Kosten für die Jahresmesse für 14 auszuwählende Familienarme zur Verfügung stehen. Dabei soll die Witwe Hoberg, Mutter des Hoberg zu Wien, bevorzugt werden. Ebenso empfiehlt er Christoph Viegener und Johann Nepomuk Funke.

Stadtarchiv Attendorn, Akte B 294, Seite 1.

19.04.1790 Hespecker Gut neu verpachtet

Bedingungen zur Verpachtung des Krabben und Schulten Gutes in Hespecke. Die Pachtzeit beginnt am 22.02.1790 und endet am 22.02.1802. Pachtbedingungen wie 1775. Anstatt des trockenen Wein-kaufs hat der Pächter sämtliche Reparaturen und Verbesserungen am Gut auf eigene Kosten durch-zuführen. Allerdings erhält er das zum Bau nötige Holz nach vorher eingereichten und genehmigten Bauplänen und Kostenvoranschlägen. Das Bauholz hat der Pächter auf seine eigenen Kosten hauen, fahren und schneiden zu lassen. Sämtliche Lasten und Steuern sind ordnungsgemäß abzuführen, was durch Quittungen zu belegen ist. Das Gut ist in allen Bereichen ordentlich zu unterhal-ten.Letztbietender mit 80 Rtl. 20 Stüber bleibt Johannes Marcus von Kraghammer [auf dem Kragen Hammer], dem der Zuschlag erteilt wird.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1196.

01.07.1790 Bocks Hof in Niederhelden

Der Fürstlich Oranien-Nassauische Obersthofmeister Freiherr Voigt von Elspe genannt von Voß, Erbherr zu Rodenberg, Westhemmerde, Bamenohl, Borghausen, Werl und Oeringhausen, schließt mit Johannes Bock einen auf 8 Jahre begrenzten Pachtvertrag über die Pachtung des Bocks Hofes zu Niederhelden. Die Eltern des Johannes Bock haben ihm den Hof am 12. Januar 1790 überschrieben. Er hat jährlich folgende Pacht zu entrichten: 2 Malter Roggen, 2 Malter Gerste, 5 1/2 Malter Hafer, 7 Tage Pferdedienste mit dem ganzen Gespann, 2 Tage Mähdienste, 7 ß Bedde, 1 fettes Schwein, 8 Hühner, 1 Fastelabendshuhn, 2 Pfund Wachs und jährlich 1 Kuh nach alter Gewohnheit von Martini bis Maitag durchfüttern. Der Pächter hat die üblichen Steuern zu zahlen und das Gut in gutem Stand zu erhalten.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 147.

21.11.1790 Oberhundemer Waldstücke verkauft

Kaufvertrag. Damit verkauft Franz Gnüpper zu Oberhundem dem Freiherrn Clemens Lothar von Fürstenberg zwei Waldstücke im Rehseifen oder Borgkopf und im Schwarzen- oder Steinseifenzum Preis von 361 Rtl. 52 Stüber.
Zeugen sind Johann Dietrich Becker und Hermann Fretter aus Rinsecke.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1699.

27.12.1790 Neujahrsgrüße des Franziskanerklosters Attendorn

Der Definitor des Franziskanerkonventes Attendorn, F. Agapitus Schorr, derzeit im Schnellenberger Hospital wohnhaft, entbietet der Familie des Freiherrn von Fürstenberg Neujahrsgrüße. – Einen weiteren Gruß entbietet Fr. Framedus Koffer.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1808.

10.02.1791 Streit um den Bestallungshafer

Friedrich Leopold Reichsfreiherr von Fürstenberg bestätigt den Empfang von 200 Malter erbdrosteilichen Bestallungshafer durch den Rentmeister Freusberg zu Bilstein. Gleichzeitig stellt er fest, dass die Quittierung des Empfangs keinen Einfluß auf den laufenden Prozess habe.

Beigefügt sind Prozessfragmente im Prozess des Freiherrn von Fürstenberg gegen das Erzstift Köln wegen des Bestallungshafers zu Bilstein aus den Jahren 1786 und 1787. Dabei geht es prinzipiell um die Frage, ob der Bestallungshafer dem Drosten geliefert werden müsse oder ob der Droste sich den Hafer abzuholen habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1082.

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