Entfaltung
Die Skulptur aus Aluguss wurde von dem Attendorner Bildhauer Karl-Josef Hoffmann gefertigt.
Das Werk wurde von der Stadtwerke Attendorn GmbH gestiftet und zur Einweihung des Rathauses im Januar 1988 errichtet. Ein Gipsmodell wurde bereits 22Jahre vorher als freie Arbeit erstellt.
Zum Künstler
Carl-Josef Hoffmann - auch Karl-Josef Hoffmann, (* 16.03.1925, † 28.04.2017) wurde als ältester Sohn des Dachdeckers Karl Hoffmann in Attendorn geboren. Er besuchte das Rivius-Gymnasium und studierte an den Kölner Werkschulen.
Als Bildhauer fertigte er häufig klare Formen aus Bronze, Holz und Stein. Die meisten seiner Motive widmeten sich der belebten Natur.
Im Jahr 1959 erhielt er den August-Macke-Preis des kurkölnischen Sauerlandes.
Spuren des künstlerischen Schaffens Karl-Josef Hoffmanns sind vor allem in Attendorn reichlich vorhanden. An den vier Stadttoren, aber auch auf dem jüdischen Friedhof (1982), am Nachfolgegebäude des jüdischen Bethauses (1988) und vielen weiteren Stellen finden sich Bronzetafeln mit Motiven und Texten aus seiner Werkstatt. Zu seinen Werken gehören auch der Hansebrunnen auf dem Alten Markt (1970), Putzreliefs am Kindergarten St. Josef und der Firma Mubea, das Kreuz, der brennende Dornenbusch mit Tabernakel und Ambo aus Bronze, die lange die Pfarrkirche St. Johannes Baptist schmückten, sowie die Figuren ihrer Krippe (1959).
Karl-Josef Hoffmann erhielt zahlreiche Aufträge aus Wettbewerben, insbesondere für öffentliche Bauten, Brunnen und Gedächtnisstätten. Darüber hinaus wurden mehrere Einzelausstellungen realisiert und Beteiligungen an Landesausstellungen im In- und Ausland verzeichnet. Im Jahr 1992 wurde ihm der Kulturpreis des Kreises Olpe verliehen. Zudem war er Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK).
Alle Stationen des Skulpturenwegs auf einen Blick