Zu den alten Zünften in unserer alten Hansastadt gehöhrt auch die "St.-Agatha"-Schmiedezunft, gegründet im Jahre 1455. Die Mitglieder der Zunft begingen ihr Fest aus Anlaß der 500. Wiederkehr der Gründung in diesem Jahre besonders festlich. Der Festtag wurde eingeleitet durch ein feierliches Meßopfer am St.-Agatha-Altar, der Schutzpatronin der Zunft. Am hl. Meßopfer und dem anschließenden Opfergang sowie dem Rundgang unter Anführung der Zunftfahne nahmen die Zunftmitglieder geschlossen teil. Die Generalversammlung wurde dann anschlie-ßend im Cafe Müller durchgeführt. Zunftrichter Paul Fuhrmann begrüßte die Anwesenden und ließ das Protokoll durch den Schriftführer verlesen. Der verstorbenen Frauen der Mitglieder wurde durch Erheben von den Plätzen ehrend gedacht. Als neue Mitglieder konnten aufgenommen werden: Ewald Fuhr-mann, Franz Böttenberg jun., Willi Leitges und Rudi Beul. Bei der Wahl des Vorstandes ergab sich folgendes Bild: Zunftrichter Paul Fuhrmann, Stellvertreter Otto Bischoff, Schriftführer Franz Böttenberg sen., Fahnenträger Ferdinand Bruse, Stellver-treter Franz Böttenberg jun., Knecht Erich Rinschede, Stellvertreter Viktor Linne.
Nach einem gemeinsamen Imbiß wurde dann noch über die Höhe des Beitrages, die Ausschmückung des Altares, Unkosten für die Musik usw. beraten. Das übliche Kaffeetrinken wurde auf den folgenden Sonntag verlegt. Er findet bei Beul- Biergans statt.
Nach einem gemeinsamen Imbiß wurde dann noch über die Höhe des Beitrages, die Ausschmückung des Altares, Unkosten für die Musik usw. beraten. Das übliche Kaffeetrinken wurde auf den folgenden Sonntag verlegt. Er findet bei Beul- Biergans statt.