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Gemeinsam mobil trotz Vollsperrung

Die Bauarbeiten an der L 697 in Lichtringhausen stellen die Menschen vor Ort seit Monaten auf eine harte Geduldsprobe. Während der Herbstferien kommt nun eine weitere Herausforderung hinzu: Aufgrund anstehender Asphaltarbeiten muss die Straße für zwei Wochen voll gesperrt werden.

Nachbarschaftshilfe für Lichtringhausen und Windhausen

Bauherr der Maßnahme ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW). Da in dieser Zeit auch der öffentliche Personennahverkehr nicht wie gewohnt zur Verfügung steht, möchten die Hansestadt Attendorn und die Stadtverordneten aus Lichtringhausen und Windhausen gemeinsam die nachbarschaftliche Unterstützung in den betroffenen Ortschaften stärken.

Die Vollsperrung wurde bewusst in die Herbstferien gelegt, um den Schülerfahrverkehr aus Plettenberg, Lichtringhausen und Windhausen zu den Attendorner Schulen nicht zu beeinträchtigen. Für Menschen, die im Alltag auf den Bus angewiesen sind, bringt die Sperrung dennoch erhebliche Schwierigkeiten mit sich. Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) kann während der beiden Wochen keinen Ersatzverkehr anbieten.

Stadtverordnete unterstützen die Initiative in den Dorfgemeinschaften

Damit insbesondere Menschen ohne eigenes Auto auch während der Vollsperrung möglichst mobil bleiben können, setzen die Hansestadt Attendorn und die Stadtverordneten aus Windhausen und Lichtringhausen Kevin Risch, Sebastian Bock und Friedhelm Arens auf die Hilfsbereitschaft in den Dorfgemeinschaften.

Die Stadtverordneten haben den Aufruf zur gegenseitigen Unterstützung bereits in die bestehenden Chat-Gruppen der Ortschaften weitergegeben. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger untereinander austauschen, Mitfahrgelegenheiten anbieten und gemeinsame Fahrten beispielsweise zum Einkaufen, zu Arztterminen oder zu anderen wichtigen Erledigungen vereinbaren.

Dabei steht der Gedanke der freiwilligen Nachbarschaftshilfe im Mittelpunkt: Wer ohnehin mit dem Auto unterwegs ist und jemanden mitnehmen kann, hilft dabei, die Einschränkungen für andere Menschen abzumildern.

Stadtverwaltung als zentrale Anlaufstelle

Nicht alle Einwohnerinnen und Einwohner sind in den örtlichen Chat-Gruppen vertreten. Deshalb bietet die Hansestadt Attendorn eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit an.

Wer während der Vollsperrung dringend eine Mitfahrgelegenheit benötigt oder selbst eine Fahrt anbieten möchte, kann sich während der Öffnungszeiten direkt an die Stadtverwaltung wenden:

Per E-Mail: sozialamt@attendorn.org

Per WhatsApp: 0171.8483231.

Keine Garantie auf Fahrten!

Die Stadtverwaltung nimmt entsprechende Anfragen und Angebote entgegen. Diese werden über die Stadtverordneten in die örtlichen Chat-Gruppen weitergegeben, damit sich möglichst eine private Mitfahrgelegenheit findet.

Die Initiative versteht sich ausdrücklich als freiwillige Nachbarschaftshilfe. Es kann nicht garantiert werden, dass in jedem Fall eine Fahrt vermittelt werden kann"