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Jugend verbindet Attendorn und Rawicz

Mit dem dreitägigen Besuch einer Jugendgruppe aus Polen stand die lebendige Städtepartnerschaft zwischen Attendorn und Rawicz ganz im Zeichen des persönlichen Austauschs. Gemeinsam mit Jugendlichen aus Attendorn erlebten die Gäste aus dem Nachbarland Schule, Kultur, Geschichte und das Leben in der Hansestadt.

Dreitägige Jugendbegegnung stärkt die Städtepartnerschaft

Begleitet wurde die Gruppe aus Rawicz von Adrianna Kaczmarek und Marta Billik. Auf Attendorner Seite beteiligten sich Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen Halina Böhm (Hanseschule), Sabina Hennen (St.-Ursula-Gymnasium) und Tanja Burkhardt (St.-Ursula-Realschule).

Auch außerhalb des offiziellen Programms, die mit der Begrüßung der Gruppe in der Akademie Biggesee durch Bürgermeister Christian Pospischil begann, gab es zahlreiche Gelegenheiten zum Kennenlernen. Die Jugendlichen besuchten das St.-Ursula-Gymnasium und die St.-Ursula-Realschule, erkundeten Attendorn bei einer Stadtrallye und verbrachten gemeinsame Zeit in der Hanseschule und im Jugendzentrum.

Zu Besuch im Konsulat

Ein besonderer Programmpunkt führte die Gruppe nach Köln. Im Generalkonsulat der Republik Polen wurden die Jugendlichen von Generalkonsul Marek Głuszko empfangen. Als Zeichen der Verbundenheit hatten sie Bilder aus dem früheren Städtepartnerschaftsprojekt „Meine Stadt – Deine Stadt“ und weitere Gastgeschenke dabei. Anschließend standen der Kölner Dom, die Altstadt und das Schokoladenmuseum auf dem Programm.

In der Hanseschule lernten die Gäste außerdem die Ausstellung „Polen in meinen Augen“ kennen. Schülerinnen und Schüler aus Attendorn, Finnentrop und Plettenberg hatten darin ihre persönlichen Sichtweisen auf Polen kreativ dargestellt. Bei einem deutsch-polnischen Buffet, das von Eltern vorbereitet worden war, kamen anschließend alle Beteiligten miteinander ins Gespräch.

Eine wichtige Rolle spielten dabei Schülerinnen und Schüler mit polnischen Wurzeln. Durch ihre Zweisprachigkeit konnten sie zwischen den Jugendlichen vermitteln und so manche sprachliche Hürde überwinden.

Danke an alle Unterstützer

Die Jugendbegegnung wurde durch die Hansestadt Attendorn, den Kreis der Jungen Freuunde der Städtepartnerschaft, das Jugendparlament, das Jugendzentrum, die Volksbank Sauerland und die Firma Kirchhoff Automotive ebenso unterstützt wie durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) in Verbindung mit dem LWL Münster.

Nach drei ereignisreichen Tagen hieß es schließlich Abschied nehmen. Tom Kleine, der im Rathaus der Hansestadt Attendorn für das Städtepartnerschaft-Projekt mit Rawicz zuständig ist, blickt zufrieden zurück: „Was bleibt, waren viele gemeinsame Erlebnisse, neue Kontakte und Freundschaften. Die Begegnung hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, dass eine Städtepartnerschaft vor allem dann lebendig bleibt, wenn Menschen sich persönlich begegnen – und dass gerade junge Menschen dabei eine wichtige Rolle spielen.“