Kalós írthate sto Attendorn!
Internationale Begegnung im Zeichen von Demokratie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Erstmals begrüßte Bürgermeister Christian Pospischil eine deutsch-griechische Jugendgruppe im Attendorner Rathaus.
Jugendaustausch stärkt Demokratie
Neun Jugendliche aus Griechenland sowie sieben deutsche Jugendliche wurden gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im Ratssaal empfangen. Der Austausch unter dem Motto "Green Bridges – Sustainable Living – Shaping the Future" wurde unter der Leitung von Dr. Robert Schmidt von der Akademie Biggesee gemeinsam mit ihren griechischen Partnern initiiert.
Nach einer kurzen Begrüßung auf Griechisch sprach Bürgermeister Christian Pospischil mit den Jugendlichen zunächst über den hohen Wert der Demokratie. Er erinnerte daran, dass das Wort "Demokratie" aus dem Griechischen stammt und hob hervor, wie wichtig demokratische Werte sind: "Gerade Sie als junge Menschen erleben mit diesem Austausch, wie wertvoll Dialog, Offenheit und gegenseitiger Respekt sind. Demokratie lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen."
Pospischil hob hervor, dass besonders in den Kommunen vor Ort Demokratie jeden Tag ganz praktisch gelebt wird. Allen Bürgerinnen und Bürgern wird die Möglichkeit gegeben, das Zusammenleben vor Ort aktiv mitzugestalten.
Nachhaltige Erinnerung an Attendorn
Danach übernahm die Klimabeauftragte der Hansestadt Attendorn Katrin Schröder das Wort. Sie zeigte den Jugendlichen anhand konkreter Beispiele, wie Klimaschutz auf kommunaler Ebene umgesetzt wird.
Nach der sich anschließenden lebhaften Fragerunde gingen die Gäste nicht mit leeren Händen nach Hause. Passend zum Thema des Austauschs erhielten alle Jugendlichen als Erinnerung an ihren Besuch eine nachhaltige Trinkflasche zur Nutzung der kostenlosen Wasserspender in der Innenstadt sowie Blumensamentütchen für das Pflanzen einer Wiese, auf die sich zukünftig die Bienen in Deutschland und Griechenland freuen dürfen. Die kleinen Gastgeschenke sollen nicht nur an die gemeinsame Zeit in Attendorn erinnern, sondern auch dazu einladen, das Thema Nachhaltigkeit über den Austausch hinaus weiterzutragen.
Der Besuch im Rathaus war ein Programmpunkt der internationalen Jugendbegegnung, die den jungen Menschen die Möglichkeit bietet, Europa aktiv zu erleben, voneinander zu lernen und gemeinsam Ideen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.