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Samstag, 25. Februar 2017
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

10.06.1222 Verleihung der Stadtrechte

Die Urkunde des Erzbischofs Engelbert von Köln zur Verleihung der Stadtrechte an Attendorn hat folgenden Wortlaut:

Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreieinigkeit.
Wir Engelbert, von Gottes gütiger Gnade der heiligen kölnischen Kirche Erzbischof, wünschen allen, an die gegenwärtiges Schreiben gelangt, für alle Zeit (Heil und Segen).

Wiewohl wir auf Grund des übernommenen Herrscheramtes auf die Einrichtung, den Schutz und das Glück aller in unserer Diözese und in unserem Herzogtum unser Augenmerk zu richten verpflichtet sind, so ziemt es sich doch für uns, daß wir mit größerer Aufmerksamkeit auf die Förderung und Sicherheit derjenigen Bedacht nehmen und denjenigen unsere Gnadengunst gewogener zuwenden, die uns und der kölnischen Kirche vor den übrigen durch das Band größerer Geneigtheit und Treue verbunden sind.
Deswegen wünschen wir durch die Kundgebung gegenwärtigen Schreibens allen bekannt zu machen, daß wir unsere Stadt Attendorn, die wir neuerdings mit Gräben und Mauerwerk haben befestigen lassen, in der Absicht, sie zur Vermehrung ihres Ansehens zu erhöhen und sie in väterlicher Fürsorge zu fördern, unseren in ihr lebenden Bürgern die Freiheit und alle Rechte, welche unsere Stadt Soest bekannt-lich von alters her besitzt, für immer verliehen haben, wobei wir unter der Strafe des Bannes mit aller Strenge verbieten, daß irgend jemand leichtfertig zu versuchen sich anmaße, sie in selbiger Freiheit zu belästigen oder ihre Rechte zu schmälern.

Damit nun diese wohl überlegte Bewilligung die nötige Sicherung erlange, haben wir gegenwärtige Urkunde daraufhin schreiben und mit unserem und des Domkapitels Siegel besiegeln lassen.

Dies geschah im Jahre der Menschwerdung des Herrn eintausend zweihundert zweiundzwanzig.

Brunabend-Pickert-Boos: Attendorn, Schnellenberg, Waldenburg und Ewig. Münster, 1958.

23.02.1294 Attendorn wird belohnt

Erzbischof Siegfried von Köln verspricht der Stadt Attendorn wegen ihrer getreuen Dienste, die sie beim Bau der Burg Schnellenberg bewiesen hat, dass ihr von Seiten der Burg durchaus niemals Schaden zugefügt werden soll.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22421.

19.05.1315 Belehnung mit dem Oberhof Stürzenberg

Der Ritter Dietrich gen. Rump und sein Bruder Rotger, Knappe, belehnen den Bürgermeister, den Richter und zwei Bürger zu Attendorn im Namen ihrer Mitbürger mit dem Oberhof Störtewinkel, den sie vom Knappen Heinemann von Störtewinkel gekauft haben und den dieser bisher von den Ausstellern zu Lehen getragen hatte."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

02.03.1334 Verkauf des Ennester Zehnten

Ewerhard von Bernekosen verkauft dem Conrad von Affeln, Bürger zu Attendorn, die Hälfte des Zehnten zu Ennest bei Attendorn für 187 Mark.
Die Pergamenturkunde enthält das Siegel des Everhard von Bernekusen [zwei gekreuzte Schwerter über (Doppel)ring.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23046.

24.12.1334 Verzicht auf die Hälfte des Ennester Zehnten

Der Magistrat von Schmallenberg bekennt, daß Mechthyldis, Gemahlin des Everhard von Bernekosen, mit ihren Töchtern Beyle und Oydele auf die Hälfte des Zehnten zu Ennest verzichtet haben.
Pergamenturkunde mit dem Siegel der Stadt Schmallenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23045.

12.07.1339 Schnellenberg und der Kölner Erzbischof

Heidenreich von Plettenberg überträgt die von seinem Vater, Johann von Plettenberg, erbaute Burg Schnellenberg und die Jurisdiktion der Stadt Attendorn dem Erzbischof Walram von Köln.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3089.

02.02.1346 Verzicht auf den Zehnten zu Ennest

Eberhard von Eslohe und dessen Frau Merghildis verzichten auf den halben Zehnten zu Ennest, den ihr Schwager Wilhelmus genannt Vossiken von Helden und dessen Mutter an Conrad von Affeln verkauft hatten.

Bei dem sogenannten "Zehnten" handelte es sich um eine Getreideabgabe, wobei jede 10. Garbe dem Grundherrn zustand. Ursprünglich gehörte diese Abgabe dem St.-Georg-Stift zu Köln und gelangte über den Kauf der Burg Schnellenberg 1594 an die Familie von Fürstenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23051.

31.12.1346 Der Zehnte von Ennest wird verkauft

Wilhelm genannt Voosyken von Helden, famulus, verkauft Conrad von Affeln, Bürger zu Attenderne, die Hälfte des Zehnten zu Ennest. Zeugen sind Rutgherus, Pastor der Heldener Kirche, Adolphus de Ewigh, Heynemann de Brochusen, famulus.
Pergament; Siegel Wilhelm von Helden, Rutgher von Helden, Pastor, und Conrad von Affeln.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urk. 23054

28.05.1356 Der Hof Weuste wird verkauft

Pergamenturkunde, mit der Heidenrich von Plettenbracht, Ritter "dey tho Waldenberg wonet", und dessen Bruder Diderich dem "Redeken von der Byke von Attendern gheborn" den Hof zu der Weuste verkaufen. An der Urkunde befinden sich die Siegel der Brüder von Plettenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23025.

17.11.1356 Die Gebrüder von Selbach werden Amtsleute des Erzbischofs

Die Gebrüder Friedrich und Gerhard von Selbach genannt von Zeppenfeld bestätigen die Urkunde des Kölner Erzbischofs Wilhelm, in der dieser sie als Amtsleute von Waldenburg einsetzt und sie mit den Ämtern der Burgen zu Waldenburg und Schnellenberg sowie mit denen in den Städten zu Attendorn und Olpe belehnt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20901

07.09.1358 Neuer Amtmann auf Waldenburg

Revers des Salentin von Sayn wegen der vom Erzbischof Wilhelm von Köln erhaltenen Amtmannsstelle zu Walden-burg, Siegen und Ginsburg und den damit ihm befohlenen Burgen zu Waldenburg, Schnellenberg, Siegen und Ginsburg und der Städte derselben Ämter.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20902.

17.05.1362 Der Zehnte zu Ennest

Die Gebrüder Conrad und Godeke van Steynen bekennen, daß sie am Zehnten zu Ennest kein Recht haben. Letzteres liegt bei dem Attendorner Bürger Conrad von Affeln.
Pergament; Siegel der Aussteller.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23050.

19.03.1373 Hansekaufleute verkaufen den Ennester Zehnten

Die Brüder Johann und Godehard van Affeln, Söhne des Conrad von Affeln, Greite und Aleke, Töchter des Conrad, verzichten auf den von ihrem Vater dem Johann von der Beke verkauften Zehnten zu Ennest.
Pergamenturkunde mit den Siegeln der Aussteller, des Conrad von Steynen und der Brüder Hertwin und Redeke van der Beke, sowie das Siegel von Tilmann van Affeln. Ausgefertigt "in ecclesia" [in der Kirche zu Attendorn].

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23057

06.09.1383 Stiftung einer Kapelle in Finnentrop

Lukard, Witwe des Heidenreich von Plettenberg, gnt. von Finnentrop, Ritter, und Heidenreich und Enneronn, ihre Söhne, bekennen, dass sie mit Bewilligung des Pfarrers Rutger von Helden in Finnentrop auf ihrem Gut, im Kirchspiel Helden, eine Kapelle mit Kirchhof angelegt haben, zu welcher jedoch keine Wedeme (Abgabe an die Pfarrei) gehörte, die nach Meinung des jetzigen Pfarrers Peter von Westerholte, nötig ist. – Daher vermachen sie eine jährliche Rente von drei Schilling und drei Hühnern aus ihren Gütern zu Finnentrop

Pfarrarchiv Helden, B 20, Seite 203.

26.05.1395 Niederheldener Lehnsgut darf verkauft werden

Erzbischof Friedrich von Köln erlaubt dem Wilhelm Vogt von Elspe, das Gut Niederhelden, das er von ihm zu einem Burglehen von Schnellenberg hat, dem Dietrich von Schnellenberg für 100 Gulden zu versetzen.

Archiv sdes Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23093.

29.08.1411 Neubau auf Schnellenberg

Erzbischof Friedrich von Köln erlaubt der Grete, Witwe des Wilhelm Vogt von Elspe, an die Burg zu Schnellenberg ein Haus und eine Wohnung bei des Erzstifts Haus zu bauen, um damit ihr Burglehen zu verbessern. Der Bauplatz wird von Amtmann Johann von Plettenberg angewiesen und abgetreten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22422.

28.07.1417 Waldenburger Schulden

Coirt dey Wrede bekennt dem Heidenreich van Plettenberg zu Waldenburg, Sohn des Johannes, 110 Rheinische Gulden schuldig zu sein, zahlbar auf dem kommenden St. Martinstag, und weist ihm im Nichtzahlungsfalle jährlich 11 Gulden aus seinem Hofe zu Holthusen vor dem Kirchhofe an auf den Tag Petri ad Cathedram bis zur Zahlung der 110 Gulden.
Zeugen: Syfert van Selbach, Hermann van Bynule.
Siegel des v. Wrede.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22863.

01.06.1425 Erzbischof bestätigt Ewiger Rechte

Erzbischof Dietrich von Köln bestätigt die Abmachungen, die zwischen dem Kloster Ewig und dem Pfarrer von Attendorn bezüglich der Rechte der Pfarrei getroffen wurden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3171, Blatt 10.

31.03.1429 Schenkung des Hansekaufmanns Heinrich Weke

Heinrich Weke, Kaufmann der deutschen Hanse aus Attendorn, genannt von Schönholthausen, schenkt dem Kloster Ewig, das er gemeinsam mit dem dortigen Antoniushospital gestiftet hat, den Hof in Ostentrop un den Hof ten Eeken.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3171, Blatt 5.

26.11.1434 Verkauf der Leibeigenschaft

Hinrich van Cobbenrode verkauft Cordt Vogt von Elspe seine eigenen Leute Henken Mülmann zu Schönholthausen und Elsen Hermann Kellers Weib von Lenhausen nebst allen ihren Kindern usw.
Zeugen: Dietrich van Borg genannt Grube und Hermann Stracke.
Siegel des v. Cobbenrode.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23303

24.02.1442 Heggener Fischereirechte verkauft

Wedeking van Heygen verkauft dem Cordt Vogt von Elspe sein Wasser und seine Fischerei zu Heygen für 10 Gulden.
An der Urkunde befindet sich das Siegel des Gografen Pepersack von Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22570.

26.02.1447 Bilsteiner Leute wechseln die Leibeigenschaft

Friedrich von Seelbach, Amtmann zu Bilstein, wechselt mit Johann von Schnellenberg, Heidenreich von Heggen und Hermann von Ole im Namen seines Herrn, des Grafen zu Sayn und mit Willen, Rat und Gutdünken der Freien des Amtes Bilstein folgende Leute: Cort op dem Brinke von Oberhundem, Hans van Selbecke, Henke Voss van Tilboyen, Hans, Cort und Hinrich van Herrntrop, Gebrüder, Cort Heinemann und Voss von Emlinghausen, Heynemann Smet zu Hundem, Hermann Ledege Volmer, Hans Hedenrich Hamer, Hynemann und Heneke Trilling, alle von Saalhausen, über seine Eigenbehörigen Cünnen Contzen, Tochter van Sailbergh Frau des Tylmann zu Brachusen und ihre Kinder gegen Alken Henken Ruyssen Tochter von Oberhundem.
Siegel des v. Seelbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23329.

22.07.1448 Ennnester Hof verkauft

Hermann von Lenhausen genannt Grevenstein verkauft seinen Hof zu Ennest an Meister Hermann Cöster. Zur Zeit wohnt darauf Heynemann Wicherdes Sohn. Zeugen sind Hertwin von der Becke, Diederich von Bonslede gnt. Grube, Richter zu Attendorn, Heinrich Segener, Johann Veder, Priester.
Siegel: Godert Refflinghusen, Gograf, und Jakob Peltz, Bürgermeister

Archiv des freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22551.

25.02.1464 Milstenauer Wiese verkauft

Hermann Veder [Fehr] zu Attendorn verkauft den 4. Teil der Wiese in der Middelstena [Milstenau] an Johann Vogt von Elspe. Die Wiese hatte sein Vater von Cordt Vogt gekauft. Zeugen des Verkaufs sind Peter Stracke und Johann Palmann.
An der Pergamenturkunde befindet sich das Siegel des Richters Schade von Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22455.

10.09.1469 Waldenburger Geschäfte in Eslohe

Engelbert von Plettenberg zu Waldenburg und Barbara, seine Frau, verkaufen eine jährliche Rente von 2 Gulden aus ihren Gütern zu Meinkenbracht im Kirchspiel Hellefeld dem Rektor und Vikar des Liebfrauenaltares zu Eslohe und seinen Nachfolgern.
An der Pergamenturkunde befinden sich die Siegel des Engelbert von Plettenberg, dessen Bruder Wilhelm von Plettenberg und dessen Vetter Heinrich von Plettenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23349.

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