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Freitag, 03. Juli 2020
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

11.07.1664 Sonderrechte für die Bewohner von Fretter

Johann Dietrich von Plettenberg zu Lenhausen und dessen Sohn Johann Philipp von Plettenberg stellen fest, dass man sich mit der Dorfschaft Fretter über das strittige Grundstück „Schoneboell“ geeinigt habe. Demnach sind die Bewohner von Fretter berechtigt, allein dieses Grundstück und den sogenannten Kollers Kamp zu nutzen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 3132, Blatt 3.

22.07.1664 Die Stiftsjungfer erhält noch Geld

Johann Dietrich von Plettenberg zu Lenhausen stellt fest, dass er der Base und Stiftsjungfer Hermine Catharina von Oell wegen deren Rechte am Rittergut Langenei noch den Betrag von 52 Reichstaler schuldet.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2881, Blatt 169.

02.10.1664 Grundbesitz wird überprüft

Adam Dietrich Rump zur Wenne lädt Philipp Vogt von Elspe zu Bamenohl zu einem Ortstermin nach Förde, um Klarheit über die Lehnstücke zu schaffen, die in Förde liegen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

06.10.1664 Waldenburger Lehen bestätigt

Lehnsrevers. Damit bestätigt Hans Heinrich Brüser zu Hillmicke im Kirchspiel Wenden, dass die Anna Brüser, Witwe des verstorbenen Noltgen Bruißer, durch den Komtur Eberhard von Dellwigh mit dem halben Gut in Hillmicke, Bischoffs Gut genannt, belehnt worden ist.
Ausgefertigt mit Papiersiegel und Unterschrift durch den Lehnsrichter Johann Gottfried Hengesbeck aus Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3311.

18.10.1664 Förder Güter werden neu verpachtet

Adam Dietrich von Rump zur Wenne belehnt Johann Bernhard Vogt von Elspe mit den Quinken und Wortmanns Gütern zu Förde, so, wie diese dessen Vater Adam Vogt von Elspe bereits zu Lehen getragen hat. Davor haben das die Vorfahren des Stammes Rump zur Wenne zu Lehen getragen.
Papier; Siegel v. Rump.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3473.

04.11.1664 Attendorner Franziskaner unterstützt

Quittung des Richard Lüling in Attendorn über 15 Rtl. 14 ß, die Bischof Ferdinand von Fürstenberg des Franziskanern in Attendorn für eine Rekreation zur Verfügung gestellt hat.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 241.

10.11.1664 Attendorner Wirterechnungen überzogen

Der Attendorner Vikar und Rentmeister auf Schnellenberg, Richard Lüling, schickt seinem Herrn Ferdinand von Fürstenberg die Abrechnungen der Attendorner Wirte anlässlich seines letzten Besuches auf der Burg Schnellenberg und die Unterbringung seines Gefolges in der Stadt. Lüling macht dabei seinem Unmut Luft und teilt Ferdinand von Fürstenberg mit, dass die Rechnungen durchweg zu hoch seien.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 243, Blatt 599.

07.05.1665 Johann Adolf von Fürstenberg wird Droste

Kurfürst Maximilian Heinrich von Köln ernennt Johann Adolf von Fürstenberg zum Drosten der Ämter Bilstein, Waldenburg und Fredeburg. Im einzelnen werden die Rechte und Pflichten des Drosten aufgeführt. Als jährliche Besoldung werden ihm durch den Oberkellner in Arnsberg 200 Rtl. und 50 Malter Hafer ausgezahlt. Außerdem erhält er von den Brüchten und Gefällen den zehnten Teil.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 1082.

08.06.1665 Streit um Rönkhauser Grundbesitz

Vor dem kaiserlichen Notar Caspar Grotebeul aus Schmallenberg erscheint der Heinrich Grotehoff aus Rönkhausen, Sohn des verstorbenen Johann Grotehoff, und beklagt sich über die hohen Pachtabgaben, die er an die Häuser Waldenburg und Lenhausen zu zahlen habe. Zu seinem Gut gehöre auch noch das Richarts Gut, dass sein Großvater bereits bewirtschaftet habe. Es sei aber strittig, welcher Grundbesitz zu welchem Hof gehöre. Deshalb beantragt er, Zeugen zu vernehmen, die den Grundbesitz exakt beschreiben könnten. Die Zeugen sind Johann vorm Roe und Christoph Schmidt aus Rönkhausen, die im weiteren Verlauf die gewünschten Angaben machen. – Am 08.06. teilt der Gograf Caspar Dietrich Burghoff durch Theodor Gertmann mit, dass er nicht gewillt sei, seine Unterlagen über seinen Besitz im Raume Rönkhausen abschreiben zu lassen. – Am 16.08.1710 werden die alten Bewohner Johann Schulte (60 Jahre alt, seit 40 Jahren verheiratet) in der Glinge, Guntermann Krämer (50, Wollweber) von Allendorf und Johannes Schneider (50) aus Rönkhausen zum Grundbesitz des Grotehoffs Gutes in Rönkhausen befragt. – Beigefügt ist eine Urkunde vom 6. Sonntag nach Ostern 1604 der Eheleute Hans und Margaretha Reckhardt zu Rönkhausen, ausgefertigt vom Gografen Johannes Lixfeld in Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3278.

20.06.1665 Bilderkäufe des Fürstbischofs

"Verzeichniß deren Mahlerey so Ihro hochwfürstliche Gnaden allergnädigst kaufft:
S. Maria mit dem Kindlein 15 Reichstaler
Jesus mit den Engelen 15 Reichstaler
Maria mit den Engelen 15 Reichstaler
Petrus 15 Reichstaler
Christi Grablegung 15 Reichstaler
Chur Trier Conterfait 15 Reichstaler
Chur Sachsen Conterfait 15 Reichstaler
Barbara 15 Reichstaler
Summa: 120 Reichstaler

Hierin ist das Kays[erliche] Conterfait, so von Regenspurg mitgebracht, eingriffen, und under diese Zahlung gerechnet.
Summa: Hundert ein undt fünfzig Reichstaler
Unterthänigster gehorsamer Diener C.F. Fabritius.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1069, Seite 97.

16.09.1665 Adelssitz Langenei verpfändet

Johann Dietrich von Plettenberg bekennt, dass ihm der Caspar Quinke genannt Mülhermen zu Langenei 50 Rtl. geliehen habe. Er verpfändet dafür das adelige Haus Langenei. Rotes Lacksiegel des Ausstellers.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2881, Blatt 307.

25.10.1665 Zimmermeister aus Repe aktiv

Jodocus Mülle, Vikar der Sebastiansvikarie in Attendorn, bestätigt die Durchführung von Arbeiten am Hause Hengstebeck durch Johann Koch und Johann Bitter, Zimmerleute aus Repe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.

20.03.1666 Die Eheleute Kleff leihen sich Geld

Georg Kleff und dessen Ehefrau Cäcilia Kleff zu Oberhundem haben zur Tilgung elterlicher Schulden von Peter Cordes zu Marmecke den Betrag von 20 Rtl. geliehen. Sie verpfänden dafür ihr Wieseken das Geldtsiepen genannt.
Ausgefertigt durch den Gerichtsschreiber des Amtes Bilstein Georg Vasbach im Beisein der Zeugen und Schöffen Johann Hutmann und Tönnes Schulte sowie Henrich Müller zu Bönninghausen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1666.

31.03.1666 Das Bilsteiner Archiv und seine Höfe

Aufstellung derjenigen Lehnspapiere der zum Haus Bilstein lehnrührigen Güter: Krusengut zu Bremeke im Amt Plettenberg (1558 – 1652), der Hof zur Eicken im Kirchspiel Plettenberg (1642), Evert Schulte im Amt Plettenberg (1650), eine Wüstung zu Plettenberg (1661), Lehngüter zu Veischede (1551 – 1652), Henkeln Gut zu Veischede (1582 – 1658), Marx oder Stinn Gut zu Marmecke (1552 – 1652), Poleyen Gut zu Marmecke (1557 – 1652), Körten Gut zu Marmecke (1612 – 1652), Kirchen Gut zu Marmecke (1552 – 1557), Christians Gut zu Marmecke (1581 – 1652), Alteniffelpe (1447 – 1655), Borchartz Hof zu Alteniffelpe (1537 – 1570).
Unterschrieben und gesiegelt auf Blatt 703 vom Landdrosten von Westfalen, Freiherr von Landsberg, vom Oberkellner Hermann Ducker, sowie von Franz Wilhelm Freiherr von Fürstenberg, Johann Adolf Freiherr von Fürstenberg, Bernhard von Plettenberg, Caspar Wrede und Dr. Bernhard Wibbert.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 1142, Blatt 668.

14.04.1666 Weinsteuer im Kirchhundemer Land

Wilhelm Heinrich vom und zum Bruch teilt dem Landdrosten zu Arnsberg mit, dass er das Recht zur Erhebung der Weinsteuer in Kirchspielen Hundem, Oberhundem, Heinsberg und im Oberkirch-spiel auf unserer lieben Frauen Berg [= Kohlhagen] besitze. Er bittet um Bestätigung des Rechtes und Anweisung an die Einwohner, die Ablieferung der Weinsteuer zu beachten. – Das Schreiben wird am 14.04.1666 im Auftrag des Landdrosten zu Arnsberg durch den Landschreiber Johannes Wördehoff bestätigt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1169.

19.06.1666 Unerlaubte Wegesperrung

Protokoll über einen Ortstermin des Gogerichtes am Stürzenberg, wo die Witwe Burghoff sich angemaßt hat, einen alten Weg zum Stürzenberg zu sperren. Als Sachverständiger wurde Cornelius Fehr (60) hinzugezogen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

04.07.1666 Die Weinsteuer wird fällig

Johannes Hoberg zu Altenhundem rechnet mit Wilhelm Heinrich vom und zum Bruch die Weinsteuer ab und verspricht, auch zukünftig von jedem angezapften Ohm Wein 2 Kannen Weinsteuer abzuliefern.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1169.

21.07.1666 Waldenburger Küchengut in Olpe verpachtet

Lehnbrief. Damit belehnt Eberhard von Delwigh den Richter Friedrich von Stockhausen mit dem in der Stadt Olpe gelegenen Waldenburger Küchenplatz, so wie er teils unbebaut, teils mit zwei Gebäuden besetzt und neuerdings mit neuen Grenzsteinen umgeben wurde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3288, Blatt 103.

29.07.1666 3000 Taler zur fürstenbergschen Armenstiftung

Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg übernimmt die Zahlung eines Kapitals zur fürstenbergischen Armenstiftung in Höhe von 3.000 Talern, die Friedrich von Fürstenberg testamentarisch verfügt hatte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4080.

17.10.1666 Chorgestühl in der Franziskanerkirche?

Abrechnung des Vikars Richard Lüling über vorgelegte Ausgaben. U.a. "den Patribus zu Attendorn wegen der Chorstühle geben 25 Rtl." [Chorgestühl in der Attendorner Franziskanerkirche?].

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1581.

15.05.1667 Schnellenberger Brückenbau

Richard Voß erhält für das Fällen und Zuschneiden von 6 Bäumen zu 900 Fuß Dielen, die für die neue Brücke und für die Brücke über das Siepen bei der Schlacht benötigt werden, gemeinsam mit seinem Helfer Peter Hirte aus Ennest 8 Reichstaler 10 Schillinge.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.

01.07.1667 Allerlei Neuigkeiten aus dem Kirspel

Brief des Richard Lüling, Attendorn; er äußert seine Bestürzung über den Tod des Ursula von Fürstenberg und hat die Franziskaner direkt angewiesen, mit dem Lesen der Seelenmessen zu beginnen. Sonst gibt es aus Attendorn nichts Neues zu berichten. In Saalhausen und Lenne grassiert allerdings die Pest. Der Pastor zu Lenne und viele andere sind daran gestorben. Saalhausen ist mit Schützen umstellt, so dass keiner hinaus oder herinkommen kann. Die Tochter des Meisters Johannes Höffer, die mit Heinrich Steinmetz verheiratet war, ist am 29.6. mit der ganzen Clerisei zur Erde bestattet worden; sie war schwanger, das Kind wurde mit ihr begraben. Am 30. Juni wurde durch Meister Heinrich Steinmetz und den Maurern mit dem Bau der Schnellenbergischen Brücke begonnen. Die Einsassen des Kirchspiels Helden haben hierzu 37 Bäume angefahren. Der Rest wird heute und morgen geliefert. Jungfer Elisabeth von Fürstenberg war 16 Wochen lang bettlägerig.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 493, Blatt 163.

06.08.1667 Collenhof in Ennest verpachtet

Kapitel und Dechant von St. Georg in Köln verpachten den Collenhof in Ennest für die Dauer von 12 Jahren an Caspar Theodor Burghoff.

3679, Blatt 210

15.08.1667 Franziskaner sollen Messen lesen

Fr. Theodor Warnott, Guardian des Franziskanerklosters Attendorn, quittiert den Empfang von 30 Rtl. aus dem Nachlass der Ursula von Fürstenberg, Dechantin zu Herse, für das Lesen von Seelenmessen. Das Geld wurde von der Schwester Ursulas, Ottilia von Plettenberg geb. von Fürstenberg übergeben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg_Herdringen, Akte AFH 493, Blatt 223.

31.08.1667 Schulden in Niederhelden wachsen über den Kopf

Vereinbarung zwischen Johann Bock zu Niederhelden, Dorothea, dessen Tochter, und ihrem zukünftigen Mann Peter vom Hove zu Dünschede einerseits und Johann Bernhard Vogt von Elspe andererseits.
Aufgrund der unübersehbaren Schulden des Johann Bock wird verfügt, daß dieser vom Bocks Hof in Niederhelden abzuziehen hat. Er soll bis zum Petri-tag das Vieh weiden, dann aber mit seinen Bestialien vom Hof abziehen. - Peter von Dünschede soll dann auf den Hof ziehen, seine zukünftige Frau ist noch minderjährig. Er übernimmt die Altschulden in Höhe von 121 Rtl. 17 1/2 ß. Zeugen sind seitens der Dorothea der Heldener Küster Hermann Erlhoff und Wilm von Niederhelden, seitens des Peter vom Hove dessen Bruder Wilm, seitens des Johann Bock der Gabriel von Niederhelden, der Küster von Dünschede und Kaiser von Silbecke.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 147.

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