Am heutigen Mittwoch - dem neunten Tag der großen Schulwallfahrt der St.-Ursula-Schule - ist es soweit. Die 700 Personen starke Pilgergruppe kommt zurück nach Attendorn. Mit der Ankunft in Attendorn ist gegen Spätnachmittag/Frühabend zu rechnen. Sämtliche Busse treffen sich auf der Autobahn-Raststätte Aggertal, um dann gemeinsam nach Attendorn zu fahren.
7.00 Uhr, die Weltmetropole Paris (Foto) begrüßt den neuen Tag. Und mit ihr die Pilgergruppe aus der Hansestadt. Denn in diesem Moment fahren die Busse auf Höhe Paris. "Wir liegen voll im Zeitplan", war Schulleiter Georg Geers die Erleichterung am Telefon anzuhören. Die Ankunft auf dem Parkplatz der Attahöhle ist nun für 16 Uhr angesetzt! Die Eltern und Bekannten der Schüler werden gebeten, nicht auf dem Parkplatz der Attahöhle zu parken!
Eine Gruppe hat unfreiwillig den Bus gegen das Flugzeug getauscht. 200 Kilometer hinter Santiago blieb gestern der Bus mit den Helferinnen und Helfern aufgrund einer Panne liegen. Dies hatte eine Übernachtung in Madrid zur Folge. Heute morgen geht es mit dem Flieger nach Düsseldorf. Dort wartet ein Bus, der das in den letzten Tagen so hervorragend engagierte Helferteam nach Attendorn bringen wird.
Schulleiter Georg Geers teilte um 15.00 Uhr telefonisch mit, dass die vorgesehene Ankunftszeit 16.00 Uhr eingehalten wird!
Und so kam es dann auch: pünktlich um 16 Uhr rollten die hupenden Busse wie an der Schnur gezogen unter dem Applaus der zahlreichen Attendorner auf den Parkplatz der Attahöhle. Was folgte, waren unbeschreiblich schöne Szenen der Wiedersehensfreude.
Es ist geschafft - die große Schulwallfahrt der St.-Ursula-Realschule ist beendet. Zumindest, was den organisatorischen Ablauf angeht. Die Verarbeitung all der Eindrücke und Impressionen der neuntägigen Pilgertour wird bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wohl noch Tage und Wochen dauern.
Hier erste Eindrücke:
Mechthild und Ludwig Langenohl, die ihre Kinder Sarah (10) und Patrick (9) mit auf Tour hatten:
"Die Pilgertour war eine ganz tolle Sache. Wir wären sehr gerne mitgefahren. Über E-Mails und Anrufe waren wir ständig informiert. Die Schulleitung hat alles wunderbar organisiert."
Raffael Klein, Klasse 8a:
"Es war stressig, aber sehr schön, vor allem die Kathedrale von Santiago."
Georg Schüttler, dessen Tochter Eva (Klasse 8) an der Pilgerwanderung teilgenommen hat:
"Die Pilgerfahrt war eine ganz hervorragende Sache. Ich bin mir sicher, dass die Pilgertour etwas für unsere Tochter gebracht hat. Schön, dass die Gruppen altersgemischt waren. Und wirklich klasse, dass die Stadt Attendorn über das Internet täglich berichtet hat."
Torben Zeppenfeld, Klasse 6a:
"Das war wirklich gut. Das Zelten war anstrengend. Es war schön, als wir in der Anlage endlich feste Unterkünfte hatten. Die gemischten Gruppen fand ich sehr gut."
Jutta und Manfred Krüger, Eltern:
"Die Sehnsucht der Eltern war doch ziemlich heftig. Unsere Kristina hat sich täglich per SMS gemeldet und war immer guter Dinge. Wir haben die Tour anfangs sehr skeptisch gesehen, aber es ist ja alles gut gelaufen. Jetzt freuen wir uns nur noch, sie endlich wieder hier zu haben."
Günter Schulte, der als Lehrer an der Schulwallfahrt teilgenommen hat:
"Diese Tour muss ich erst einmal wirken lassen. Es war für alle Schüler und Lehrer ein einmaliges Erlebnis. Die Rückmeldungen gerade von den Schülern, die anfangs sehr skeptisch waren, sind nun ausgesprochen positiv. Das Schönste für mich persönlich war die Tatsache, dass sich die Schüler aus den verschiedensten Altersklassen untereinander so gut verstanden haben. Die sind zu echten Einheiten geworden."
Madita Schulte, Klasse 7b:
"Die Tour war sehr anstrengend, aber wirklich schön. Nachts war es sehr kalt. Die Schüler haben sich untereinander gut verstanden. Der Einzug in die Kathedrale war sehr bewegend."
Florian Schulte, Klasse 6a:
"Mir hat am besten das Zelten gefallen. Die Tour würde ich noch einmal mitmachen, allerdings frühestens in einer Woche..."
Irmgard und Josef Schulte, Großeltern:
"Wir fanden die Idee einer Pilgerfahrt von Anfang an klasse. Die Kinder haben ganz bestimmt wichtige Erfahrungen gemacht."
Michael Schröder, der als Vater seines Sohnes Lukas (Klasse 8a) und als Betreuer mitgefahren war:
"Das war eine tolle Sache, die für die Schulgemeinschaft sehr viel gebracht hat. Für mich als Betreuer war es sehr schön, dass es keinerlei Ärger unter den Schülern gegeben hat. Die Wanderetappen waren teilweise sehr anstrengend. Die Küchen- und Aufbauteams haben hervorragende Arbeit geleistet." Und Lukas ergänzte: "Ich fand es sehr schön, dass die Schüler abends viel miteinander geredet haben."
Auf den größten Wunsch heute angesprochen, meinte ein Schüler beim Verlassen des Parkplatzes: "Erst einmal einen Döner holen und dann unter die Dusche!"
Die Stadt Attendorn hofft, Sie mit diesem Tour-Tagebuch in den neun Tagen der einzigartigen Schulwallfahrt der St.-Ursula-Realschule informiert zu haben.
Der besondere Dank gilt unseren "Berichterstattern" vor Ort: dem Team von Katrin Dubbert vom Sauerlandkurier, dem Schüler Maik Weber und dem Schulleiter Herrn Georg Geers.
Ärztenotdienst für das Wochenende:
11./12. Feb. 2012
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