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Tag 5 - 5. Juni: Die "Königsetappe" von Leon zum Monte de Gozo

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Auf dem Programm der großen Schulwallfahrt der St.-Ursula-Schule steht heute die letzte Wanderetappe. Von Leon aus geht es in Richtung Santiago de Compostela. Ziel ist der Berg "Monte de Gozo" vor den Toren von Santiago.

Die Pilgergruppen erwartet dabei heute noch einmal sehr reizvolle und schöne Etappen (s. Fotoimpressionen). Allerdings auch echte Anstrengungen, geht es doch heute durch das gebirgige Nordspanien. Die Wanderer dürfen dabei Anstiege von bis zu 1.700 Metern meistern!

"In der Tour de France würde man von der Königsetappe sprechen", weiß Schulleiter Georg Geers, was auf seine Schülerinnen und Schüler und die vielen Begleiter heute zukommt.

Und das nach einer recht kurzen Nacht, denn erst weit nach Mitternacht kehrte die Pilgergruppe aus der Altstadt von Leon zurück. Und auf Anhieb geschlafen haben dürfte ohnehin niemand. Zu beeindruckt waren alle vom abendlichen Gottesdient in der Kathedrale von Leon. "Das war sehr schön und feierlich", berichtete Georg Geers heute um 9.00 Uhr per Telefon aus Leon. "Sogar einige Einheimische haben an dem Gottesdienst teilgenommen."

Überhaupt ist das Interessse an der Attendorner Gruppe in Spanien sehr groß. "Gestern war die örtliche Presse bei uns und das spanische Fernsehen war auch vor Ort", berichtete Georg Geers vom "Medienrummel" um die Pilgergruppe aus Deutschland. Eine komplette Schule auf dem Jakobsweg sieht man halt nicht alle Tage...

Im übrigen haben die Teilnehmer der Wallfahrt gestern zum letzten Mal in den Zelten übernachtet. Wenn die Gruppe heute abend auf dem Berg de Gozo ankommt, wartet eine Hotel- und Bungalowanlage auf alle Teilnehmer. Vom Denkmal auf dem Monte de Gozo hat man dann bereits die Möglichkeit, auf Santiago de Compostela hinabzublicken. Und Ausschlafen ist diesmal auch drin: schließlich geht es am morgigen Sonntag erst um 14.00 Uhr in Richtung Santiago!

Hier ein kurzer Zwischenbericht der Schülerinnen und Schüler vor Ort:

"Morgen abend werden wir in Santiago erwartet und werden die nächsten drei Nächte in einem großen Ferienpark mit Blockhütten, Ferienwohnungen und Hotels verbringen. Zu der Zeit werden dort fast 5.000 Jugendliche sein.

Die Stimmung in der Truppe ist wirklich gut. Die anfängliche Skepsis der Kinder ist der Neugier gewichen und nun sind alle gespannt, was uns in Santiago erwarten wird. Fast alle tragen mittlerweile Jakobsmuscheln um den Hals oder am Rucksack - ein Zeichen, dass sie sich der großen Pilgergemeinschaft angeschlossen haben. Die Aufteilung der Reisegruppen funktioniert wirklich hervorragend. Die Großen kümmern sich um die Kleinen und umgekehrt. Die Betreuer, die das Reiseunternehmen Höffmann mitgeschickt hat, sind alle Profis im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und werden von den Schülern sehr akzeptiert.

Gesundheitsbedingt müssen leider immer wieder einige Kinder und auch Erwachsene mal ein paar Stunden im Krankenzelt oder -bus verbringen - im großen und ganzen geht es aber allen gut. Die Probleme sind meist Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen, Asthma. Das Ärzte- und Krankenschwesterteam ist aber auch hier stets optimal für die Kinder da."

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