Bürgerinformation - AIDS-Hilfe Kreis Olpe e.V.
- AIDS-Hilfe Kreis Olpe e.V.
- Kampstraße 26
- 57462 Olpe
- Telefon: 02761/40322
- Fax: 02761/8269978
- Web:
- E-Mail: aids.hilfe@aids-hilfe-kreis-olpe.de
- Weitere Infos:
- Seit Dezember 1986 firmiert die AIDS-Hilfe Kreis Olpe als
eingetragener Verein, der Dank der Unterstützung der Kreistagsparteien
und der Kreisverwaltung im Herbst 1987 seine Beratungsstelle in Olpe,
Kampstraße 26, eröffnen konnte.
Die AIDS-Hilfe Kreis Olpe e.V. wurde Mitglied der Deutschen AIDS-Hilfe
e.V. und der AIDS-Hilfe NRW e.V., dem Bundes- und Landesverband der
regionalen AIDS-Hilfen, von denen es Mitte 1996 im Bundesgebiet über
100 gab.
Im November 1996 hat die AIDS-Hilfe Kreis Olpe e.V. über 100
Mitglieder und drei hauptberuflich Beschäftigte, die im Bereich der
Aufklärung Jugendlicher, der Beratung und Betreuung Hilfesuchender,
sowie HIV-infizierter oder an AIDS erkrankter Menschen und in der
Verwaltung arbeiten.
Die Arbeit der AIDS-Hilfe Kreis Olpe e.V.:
1. Aufklärung und Information über die Krankheit AIDS
Jeder Bürger, der Fragen zur Immunschwächekrankheit AIDS hat, kann
sich - auch anonym - an die AIDS-Hilfe wenden:
Entweder telefonisch montags bis freitags in der Zeit von 9.00 Uhr bis
12.00 Uhr und mittwochs in der Zeit von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter
der Rufnummer 02761/40322, oder aber nach telefonischer Vereinbarung.
Selbstverständlich ist dieses Beratungsangebot kostenlos.
Jeder Verein, Kirchenkreis, jede Organisation, Gruppe, Schule oder
Institution, der/die Vortragsveranstaltung zum Themenbereich AIDS
wünscht, kann sich an die AIDS-Hilfe wenden, um für diese
Veranstaltung einen Referenten kostenlos vermittelt zu bekommen. In
diesen Vorträgen können nach Absprache neben medizinischen und
biologisch-virologischen Fragekomplexen auch die Themenbereiche
HIV-Antikörpertest, Ausbreitung der Krankheit in Deutschland und im
Kreis Olpe, gesellschaftliche Dimensionen von AIDS, moralisch-ethische
Fragen, rechtliche Aspekte, sowie die psychosoziale Lage von
HIV-infizierten bzw. an AIDS erkrankten Menschen, behandelt werden.
Darüber hinaus führt die AIDS-Hilfe auch Straßenveranstaltungen durch,
bei denen sowohl Informationsmaterial an die Bevölkerung verteilt
wird, als auch Gespräche geführt werden können.
Wer zu speziellen Fragen im Zusammenhang mit AIDS-Informationsmaterial
oder Literaturhinweise benötigt, kann sich ebenfalls an die AIDS-Hilfe
wenden.
2. Beratung möglicher Infizierter oder an AIDS erkrankter Menschen
3. Betreuung infizierter und/oder an AIDS erkrankter Menschen
4. Das Olper Modell
Die Immunschwächekrankheit AIDS ist eine zu ernste Angelegenheit, als
daß sie dazu benutzt werden könnte, daß sich Wohlfahrtsverbände,
Parteien, Kirchen oder sonstige Organisationen auf Kosten der
infizierten und erkrankten Menschen profilieren. Von diesem Grundsatz
lassen sich zum Glück im Kreis Olpe alle leiten, so daß das sogenannte
Olper Modell entstehen konnte.
Der Caritas-Verband und die AIDS-Hilfe, das Kreisgesundheitsamt und
der Kreistag arbeiten hier eng und vertrauensvoll zusammen. Für alle
Beteiligten gilt, Diskriminierungen und Benachteiligungen von
HIV-Infizierten zu vermeiden und entgegenzutreten, sowie den an AIDS
Erkrankten Hilfen zu geben im Ertragen ihrer schweren Krankheit.
Solange Forschung und Medizin kein Heilmittel gegen AIDS gefunden
haben, ist das mindeste, was wir tun können, den von der Krankheit
betroffenen Mitmenschen ein menschenwürdiges Leben zu bereiten. Und
solange Forschung und Medizin keine Mittel gegen die HIV-Übertragung
gefunden haben, ist Aufklärung der beste Schutz vor Ansteckung.
Stichworte: HIV, Immunschwäche, AIDS-Hilfe Kreis Olpe e.V.