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Internetversorgung in Attendorn

Mann vor einem Computer der auch dem Bildschirm eine Eieruhr zeigt
(Foto: Tom Kleine, Stadt Attendorn)

"Weiße Flecken" in Attendorn

Die Stadt Attendorn bittet alle Bürgerinnen, Bürger, Betriebe und Unternehmen, die über eine mangelhafte Anbindung an das Internet verfügen, sich im Rathaus zu melden.

Die Verfügbarkeit eines leistungsfähigen Internetzugangs wird für große Teile der Bevölkerung zunehmend wichtiger. Für Unternehmen ist sie ein wesentlicher Standortfaktor. Während in weiten Teilen des Attendorner Stadtgebietes ausreichende Möglichkeiten vorhanden sind, das Internet zu nutzen, gibt es aber auch die sogenannten „weißen Flecken“. Dies sind Gebiete, in denen eine Versorgung nicht oder nur sehr unzureichend gegeben ist. Hiervon wird allgemein gesprochen, wenn die Bandbreiten für die Einwohner unter 2 MBit/s liegen.

Daher bittet die Stadt Attendorn alle interessierten Bürgerinnen, Bürger, Betriebe und Unternehmen, die in einem solchen „weißen Flecken“ keinen für sie ausreichenden Internetzugang nutzen können, um Meldung im Rathaus. Angesprochen sind aber auch alle privaten Haushalte, denen derzeit weniger als 6 MBit/s zur Verfügung stehen oder Gewerbetreibende, denen auch 6 MBit/s nicht ausreichend sind. Ansprechpartner sind Herr Möllerke (Tel. 02722/64-118) und Herr Schneider (Tel. 02722/64-236) von der Stadtverwaltung Attendorn.

Hintergrund dieses Aufrufes ist der Beitritt des Kreises Olpe zur Telekommunikationsgesellschaft des Hochsauerlandkreises mbH, deren Ziel es ist, die Lücken in der Internetversorgung mit dem Aufbau eines Funknetzes zu schließen. Die Richtfunktechnik bietet eine interessante Alternative zu anderen Breitbandtechnologien wie z. B. kabelgebundene Netze (DSL, Kabelfernsehen) oder die Satellitentechnik. Von dem Vorhaben des Kreises Olpe können gegebenenfalls auch Attendorner Ortsteile oder Gewerbegebiete profitieren. Da aber auch die Telekommunikationsgesellschaft wirtschaftliche Kriterien berücksichtigen muss, müssen in jedem „weißen Fleck“ ausreichend Interessenten für eine Funkanbindung gefunden werden.

Ziel der städtischen Erhebung ist es somit, in Erfahrung zu bringen, in welchen Gebieten der Stadt ein genügendes Interesse an weiteren Maßnahmen besteht. Sobald dieses erkannt wird, werden Überlegungen angestellt, ob und wie die Zugangsmöglichkeiten in das Internet verbessert werden können. Sofern sich von den verschiedenen Breitbandtechnologien eine Lösung mittels Richtfunktechnik anbieten sollte, wird über die Voraussetzungen, Potentiale und Kosten in entsprechenden Informationsveranstaltungen der Stadt in Zusammenarbeit mit der Telekommunikationsgesellschaft und der Innofactory GmbH noch näher informiert.

Rückfragen können an die oben genannten Ansprechpartner gerichtet werden.

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