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Zweiter "Runder Tisch Asyl" in Attendorn

In diesen Tagen trat in der Hansestadt Attendorn erneut der „Runde Tisch Asyl“ zusammen.

30 Teilnehmer tauschten sich aus

30 Vertreterinnen und Vertreter aus den karitativen, politischen, sozialen, kirchlichen und gesellschaftlichen Bereichen trafen sich auf Einladung der Hansestadt Attendorn im Rathaus, um die vielfältigen Aufgaben, die sich durch den derzeit anhaltenden Zustrom von hilfesuchenden Asylbewerbern und Flüchtlingen ergeben, zu koordinieren.

Bereits Ende November des vergangenen Jahres wurde dieser „Runde Tisch“ gegründet, um das ohnehin große städtische Engagement durch den Einsatz der zahlreichen ehrenamtlich tätigen Menschen noch sinnvoll zu ergänzen.

Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil bedankte sich zu Beginn der Versammlung bei allen Beteiligten für das bisher geleistete gesellschaftliche Engagement und stellte erfreut fest, dass immer mehr Menschen aus Attendorn ihre Hilfe anbieten: „Beim ersten „Runden Tisch“ saßen wir in einem Besprechungszimmer hier im Rathaus. Heute sitzen wir bereits im Sitzungssaal. Wer weiß, vielleicht findet der nächste „Runde Tisch“ ja schon im Ratssaal statt?“

Feste Verantwortliche nach Art einer Patenschaft sorgen für Vermittlung

Der folgende fast zweistündige Gedankenaustausch brachte viele neue und wichtige Anregungen und Ideen, um die schon heute stark ausgeprägte Willkommenskultur in der Hansestadt Attendorn noch weiter auszubauen. So wird es zukünftig für die derzeit sechs zur Verfügung stehenden Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber und Flüchtlinge „Altes Amtsgericht“, Containeranlage Hohler Weg, Osemundweg, Briloner Straße, Repetalstraße in Röllecken und Steinstraße in Mecklinghausen feste Verantwortliche geben, die nach Art einer Patenschaft den Menschen in Not als Vermittler zur Verfügung stehen werden.

Bürgermeister Pospischil: „Eine humanitäre Selbstverständlichkeit“

Abschließend kommentierte Bürgermeister Christian Pospischil: „Ich bin froh, dass sich so viele Attendorner aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen für die Flüchtlinge, die zu uns gekommen sind, einsetzen. Menschen in Not zu helfen ist nicht nur eine alte hanseatische Tradition, sondern eine humanitäre Selbstverständlichkeit.“

Wer sich für die Arbeit des „Runden Tisch Asyl“ in Attendorn interessiert oder seine Hilfe bei der Unterstützung der Asylbewerber und Flüchtlinge anbieten möchte, der kann sich mit Christiane Plugge von der Hansestadt Attendorn in Verbindung setzen.

 

26.03.2015