Attendorner Zunftgemeinschaft heute noch lebendig
Attendorn. Ein Originalbrief im Düsseldorfer Staatsarchiv dient als Beleg: Die Attendorner Agatha-Zunft muss bereits vor dem Jahr 1455 bestanden haben. Ihr gehören Mitglieder aus Berufen an, in denen vor dem Feuer oder mit Metall gearbeitet wird. Auch heute besteht die Zunft noch in der Hansestadt, und am Agatha-Fest wurde vor dem um 1700 von dem Attendorner Künstler Sasse angefertigten Agatha-Altar in der Pfarrkirche das Zunft-Hochamt gefeiert.
In der Generalversammlung gab es Wiederwahl für "Zunftrichter" Aloys König und Schriftführer Erich Rinschede, Hermann Deichmann wurde für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein Sommerfest soll gefeiert werden.
Die wertvollen Protokoll-Bücher der Zunft wurden dem Kreisheimatmuseum als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Hier ein Blick in die Chronik: Die Agatha-Zunft hat wie die anderen Bruderschaften besondere Vorsteher, "Richtmänner" oder "Zunftmeister". Sie besaß mit den anderen Zünften ein eigenes Gildehaus (Original-Urkunde von 1436 im Pfarrarchiv zu Attendorn) und regelte ihren Gewerbetrieb sowohl innerhalb der Stadt als auch gegenüber der Landbevölkerung. Im Jahre 1615 wurde durch Amtsbeschluß vom 6. April festgesetzt, daß das "Ausschmieden" (Betrieb des Schmiedehandwerks auf den Dörfern) den Angehörigen der Zunft nicht erlaubt sei.
Attendorn. Ein Originalbrief im Düsseldorfer Staatsarchiv dient als Beleg: Die Attendorner Agatha-Zunft muss bereits vor dem Jahr 1455 bestanden haben. Ihr gehören Mitglieder aus Berufen an, in denen vor dem Feuer oder mit Metall gearbeitet wird. Auch heute besteht die Zunft noch in der Hansestadt, und am Agatha-Fest wurde vor dem um 1700 von dem Attendorner Künstler Sasse angefertigten Agatha-Altar in der Pfarrkirche das Zunft-Hochamt gefeiert.
In der Generalversammlung gab es Wiederwahl für "Zunftrichter" Aloys König und Schriftführer Erich Rinschede, Hermann Deichmann wurde für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein Sommerfest soll gefeiert werden.
Die wertvollen Protokoll-Bücher der Zunft wurden dem Kreisheimatmuseum als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Hier ein Blick in die Chronik: Die Agatha-Zunft hat wie die anderen Bruderschaften besondere Vorsteher, "Richtmänner" oder "Zunftmeister". Sie besaß mit den anderen Zünften ein eigenes Gildehaus (Original-Urkunde von 1436 im Pfarrarchiv zu Attendorn) und regelte ihren Gewerbetrieb sowohl innerhalb der Stadt als auch gegenüber der Landbevölkerung. Im Jahre 1615 wurde durch Amtsbeschluß vom 6. April festgesetzt, daß das "Ausschmieden" (Betrieb des Schmiedehandwerks auf den Dörfern) den Angehörigen der Zunft nicht erlaubt sei.