21.000 DM Reingewinn für gemeinnützige Zwecke der Hansestadt
Attendorn (lug). Für absehbare Zeit sieht Sparkassendirektor Höffer (Sparkasse Attendorn) keine Möglichkeit, die vor einiger Zeit angestrebte Kreissparkasse, den Zusammenschluss der im Kreis Olpe bestehenden Sparkassen, zu erreichen. Diese Auskunft gab Höffer vor dem Attendorner Stadtrat auf eine Frage von Maiworm (FdU).
Dennoch bestehen Bestrebungen mehrerer Sparkassen zu fusionieren, so im Raume der Lennestadt. Eine ähnliche Entwicklung aber sei für Attendorn nicht zu erwarten. Höffer berichtete dem Rat, daß eine Übertragung der Sparkassenzweigstelle Heggen von der Sparkasse Attendorn an die Sparkasse Finnentrop vorgesehen ist. Nach dem Neugliederungsgesetz muß die Zweigstelle der Sparkasse der Gemeinde Finnentrop angegliedert werden. Einer entsprechenden Vereinbarung stimmte das Attendorner Stadtparlament einstimmig zu.
Auch über die Verwendung des Überschusses der Sparkasse Attendorn aus dem Geschäftsjahr 1971 wurde in der letzten Sitzung des Stadtrats entschieden: Für gemeinnützige Zwecke sollen aus dem Überschuß der Sparkasse Attendorn von den 210.411,05 DM im Jahre 1971 rund 10 Prozent = 21.000 DM an die Stadt als Gewährträger abgeführt werden. Der restliche Betrag, so billigte auch der Stadtrat einstimmig, soll zur Stärkung des Eigenkapitals der Sparkasse einer Sicherheitsrücklasge zugeführt werden. Klosner (FdU) bezeichnete diese Summe im Verhältnis zu den Vorjahren als "bestürzend niedrig". Höffer hielt dem gegenüber, daß nach der Geschäftsentwicklung und den Satzungen der Kasse zusätzliche finanzielle Zuwendungen nicht möglich seien. Auch eine regelmäßige Vorwegnahme des Reingewinns sei nicht statthaft.
Auf Vorschlag des Hauptausschusses urteilte der Stadtrat bei vier Enthaltungen den Organen der Sparkasse für die Geschäftsführung im Jahre 1971 Entlastung.
Attendorn (lug). Für absehbare Zeit sieht Sparkassendirektor Höffer (Sparkasse Attendorn) keine Möglichkeit, die vor einiger Zeit angestrebte Kreissparkasse, den Zusammenschluss der im Kreis Olpe bestehenden Sparkassen, zu erreichen. Diese Auskunft gab Höffer vor dem Attendorner Stadtrat auf eine Frage von Maiworm (FdU).
Dennoch bestehen Bestrebungen mehrerer Sparkassen zu fusionieren, so im Raume der Lennestadt. Eine ähnliche Entwicklung aber sei für Attendorn nicht zu erwarten. Höffer berichtete dem Rat, daß eine Übertragung der Sparkassenzweigstelle Heggen von der Sparkasse Attendorn an die Sparkasse Finnentrop vorgesehen ist. Nach dem Neugliederungsgesetz muß die Zweigstelle der Sparkasse der Gemeinde Finnentrop angegliedert werden. Einer entsprechenden Vereinbarung stimmte das Attendorner Stadtparlament einstimmig zu.
Auch über die Verwendung des Überschusses der Sparkasse Attendorn aus dem Geschäftsjahr 1971 wurde in der letzten Sitzung des Stadtrats entschieden: Für gemeinnützige Zwecke sollen aus dem Überschuß der Sparkasse Attendorn von den 210.411,05 DM im Jahre 1971 rund 10 Prozent = 21.000 DM an die Stadt als Gewährträger abgeführt werden. Der restliche Betrag, so billigte auch der Stadtrat einstimmig, soll zur Stärkung des Eigenkapitals der Sparkasse einer Sicherheitsrücklasge zugeführt werden. Klosner (FdU) bezeichnete diese Summe im Verhältnis zu den Vorjahren als "bestürzend niedrig". Höffer hielt dem gegenüber, daß nach der Geschäftsentwicklung und den Satzungen der Kasse zusätzliche finanzielle Zuwendungen nicht möglich seien. Auch eine regelmäßige Vorwegnahme des Reingewinns sei nicht statthaft.
Auf Vorschlag des Hauptausschusses urteilte der Stadtrat bei vier Enthaltungen den Organen der Sparkasse für die Geschäftsführung im Jahre 1971 Entlastung.