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Verwaltung: Verkehr trotz der Mehrstrecke schneller und flüssiger - Verhandlungen

Attendorn (wh). Die Pannen beim Start sind vergessen und Anfangsschwierigkeiten überwunden. Folgert Attendorns Stadtdirektor Sperling: "Die neue Verkehrsregelung hat sich insgesamt gesehen bewährt!" Seit knapp zwei Monaten rollte auf der Kölner Straße in Attendorn der Verkehr nur noch in einer Richtung. Die Verwaltung stützt ihre Auffassung auf eigene Wahrnehmung, die Beobachtungen der Polizei und Aussagen von (vor allem auswärts beheimateten) Kraftfahrern, wenn sie festhält: Trotz der Mehrstrecke ist der Verkehr flüssiger und schneller. Der Stadtdirektor ist auch der Auffassung, dass der neuralgische Punkt an der Einmündung der Heldener Straße auf die Umgehung am Zollstock wesentlich entschärft werden kann, wenn die Verhandlungen mit der Bundesbahn im Ergebnis die Einrichtung einer dritten Fahrspur für Rechtsabbieger möglich gemacht haben. Der Verwaltungschef erinnert daran, dass es sich hier um keine einseitig lokale Entscheidung handelte: Vom Landesstraßenbauamt über das Straßenverkehrsamt des Kreises und bis zum Landschaftsverband und Regierungspräsidenten wurden alle Stellen eingeschaltet. Inzwischen sind auch die in den beiden Interessengemeinschaften "Kölner Tor" und "Wasserstraße" geäußerten Bedenken verstummt. Dort war anfangs die Befürchtung laut geworden, daß den Geschäften im Zentrum Nachteile daraus erwachsen könnten, daß der Verkehr aus Richtung Olpe an der Innenstadt vorbeigeführt wird.

Umgekehrt sind aber aus dem Raum Finnentrop auch Meinungen laut geworden, daß es jetzt einfacher sei, über Attendorn in Richtung Olpe zu fahren als den Weg durch das Repetal und über Oberveischede zu suchen.