Protokoll über die Sitzung des Schützenvorstandes im Hotel zur Post; hierzu waren erschienen Hauptmann Ewald Heiderhoff, Walther Siepe, Franz Frey, Gottfried Frey, Josef Homberg, Peter Kampschulte, Josef Essfeld, Otto Roll, Josef Teipel, Bruno Brennecke, Heinrich Mertens, Rudolf Dingerkus, Paul Bettig, Karl Hesse und Otto Siepe.
1) Das Erntedankfest soll nun doch veranstaltet werden; hierzu wird die Marburger Militärkapelle zum Preis von 250 RM verpflichtet. Im ersten Teil wird ein Konzert geboten, im 2. Teil ein Ball. Die Eintrittspreise werden wie folgt festgelegt: Mitglieder sind frei, Angehörige pro Person 0,25 RM, Nichtmitglieder und deren Angehörige pro Person 0,50 RM. Das Konzert beginnt um ½ 6 Uhr. In der Pause erfolgt die Preisverteilung vom Preisschießen. 2) Otto Siepe übernimmt bis auf weiteres den Posten des Schriftführers. 3) Der Lehrer Brachthäuser erwirbt im Schützenpark eine weitere Parzelle von 8-10 Ruten zum Preis von 60 RM. Der Schützenhauptmann liest das am 12.9. an den Herrn Bürgermeister gerichtete Schreiben vor, in welchem wiederum aus den bekannten Gründen um Unterstützung des Schützenparkes in irgendeiner Form gebeten wird, da sich sonst die Gesellschaft gezwungen sieht, den Park zu veräußern. Das Schreiben ist unbeantwortet geblieben. Zur Zeit kann der Hauptmann auch nichts Näheres über den Stand der Angelegenheiten berichten, da der Herr Bürgermeister verreist ist. In Anbetracht der Dringlichkeit jedoch wird der Herr Bürgermeister nochmals dahingehend verständigt, dass ein längeres Warten nicht mehr möglich ist. Man möge sich zu ja oder nein entschließen, damit man entsprechend handeln könne. Falls die IG Farbenindustrie Leverkusen sich tatsächlich mit dem Gedanken abgeben sollte, ein Heim in der Nähe Attendorns für die Belegschaft zu errichten, so soll der Park durch die Stadt der Firma angeboten werden. 4) Bezüglich eines durch die Standartenkapelle Olpe geplanten Konzerts soll Karl Hesse persönlich verhandeln.
1) Das Erntedankfest soll nun doch veranstaltet werden; hierzu wird die Marburger Militärkapelle zum Preis von 250 RM verpflichtet. Im ersten Teil wird ein Konzert geboten, im 2. Teil ein Ball. Die Eintrittspreise werden wie folgt festgelegt: Mitglieder sind frei, Angehörige pro Person 0,25 RM, Nichtmitglieder und deren Angehörige pro Person 0,50 RM. Das Konzert beginnt um ½ 6 Uhr. In der Pause erfolgt die Preisverteilung vom Preisschießen. 2) Otto Siepe übernimmt bis auf weiteres den Posten des Schriftführers. 3) Der Lehrer Brachthäuser erwirbt im Schützenpark eine weitere Parzelle von 8-10 Ruten zum Preis von 60 RM. Der Schützenhauptmann liest das am 12.9. an den Herrn Bürgermeister gerichtete Schreiben vor, in welchem wiederum aus den bekannten Gründen um Unterstützung des Schützenparkes in irgendeiner Form gebeten wird, da sich sonst die Gesellschaft gezwungen sieht, den Park zu veräußern. Das Schreiben ist unbeantwortet geblieben. Zur Zeit kann der Hauptmann auch nichts Näheres über den Stand der Angelegenheiten berichten, da der Herr Bürgermeister verreist ist. In Anbetracht der Dringlichkeit jedoch wird der Herr Bürgermeister nochmals dahingehend verständigt, dass ein längeres Warten nicht mehr möglich ist. Man möge sich zu ja oder nein entschließen, damit man entsprechend handeln könne. Falls die IG Farbenindustrie Leverkusen sich tatsächlich mit dem Gedanken abgeben sollte, ein Heim in der Nähe Attendorns für die Belegschaft zu errichten, so soll der Park durch die Stadt der Firma angeboten werden. 4) Bezüglich eines durch die Standartenkapelle Olpe geplanten Konzerts soll Karl Hesse persönlich verhandeln.