Heute starb im St.- Barbara- Krankenhaus in Attendorn, in jener Stadt also, wo er seine Ausbildung erhielt und einen großen Teil seines priesterlichen Lebens verbrachte, Geistlicher Rat und Ehrendechant Richard Schwunk im Alter von fast 81 Jahren.
Der am 11. März 1874 in Eckmannshausen Kreis Siegen, geborene und 1898 zum Priester geweihte Geistliche besuchte in den Jahren 1889 bis 1894 das Attendorner Gymnasium und übernahm am 29. August 1926 die Nachfolge des früheren Pfarrers und Dechanten Hillebrand, der damals als Weihbischof nach Paderborn gerufen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Dechant Schwunk schon 25 Jahre hindurch die schwere Bürde des Diaspora- Priesters tragen müssen.
Im Frühjahr 1942 mußte Dechant Schwunk auf Veranlassung der damaligen Machthaber Attendorn verlassen und nach Thüringen gehen. Erst der Einmarsch der Amerikaner ermöglichte seine Rückehr. Mit Rücksicht auf sein hohes Alter trat geistlicher Rat Schwunk dann in den Ruhestand.
Im Vereinsleben ist der Verstorbene sehr rührig gewesen, vor allen in den deutschen historischen Bruderschaften vom hl. Sebastian, zu deren Gründern er zählt. In Anerkennung seiner be-sonderen Verdienste wurde er anläßlich seines goldenen Pries-terjubiläums von der größten Bruderschaft in Paderborn zum Ehrenpräses ernannt. Bis vor knapp zwei Jahren war geistlicher Rat Schwunk außerdem Diözesan-Präses der historischen Bruderschaften im Erzbistum Paderborn. Als er mit Rücksicht auf sein hohes Alter entbunden wurde, ernannte ihn Erzbischof Dr. Lorenz Jaeger zum Ehrendiözesan-Präses.
Der am 11. März 1874 in Eckmannshausen Kreis Siegen, geborene und 1898 zum Priester geweihte Geistliche besuchte in den Jahren 1889 bis 1894 das Attendorner Gymnasium und übernahm am 29. August 1926 die Nachfolge des früheren Pfarrers und Dechanten Hillebrand, der damals als Weihbischof nach Paderborn gerufen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Dechant Schwunk schon 25 Jahre hindurch die schwere Bürde des Diaspora- Priesters tragen müssen.
Im Frühjahr 1942 mußte Dechant Schwunk auf Veranlassung der damaligen Machthaber Attendorn verlassen und nach Thüringen gehen. Erst der Einmarsch der Amerikaner ermöglichte seine Rückehr. Mit Rücksicht auf sein hohes Alter trat geistlicher Rat Schwunk dann in den Ruhestand.
Im Vereinsleben ist der Verstorbene sehr rührig gewesen, vor allen in den deutschen historischen Bruderschaften vom hl. Sebastian, zu deren Gründern er zählt. In Anerkennung seiner be-sonderen Verdienste wurde er anläßlich seines goldenen Pries-terjubiläums von der größten Bruderschaft in Paderborn zum Ehrenpräses ernannt. Bis vor knapp zwei Jahren war geistlicher Rat Schwunk außerdem Diözesan-Präses der historischen Bruderschaften im Erzbistum Paderborn. Als er mit Rücksicht auf sein hohes Alter entbunden wurde, ernannte ihn Erzbischof Dr. Lorenz Jaeger zum Ehrendiözesan-Präses.