Es liegt schon 3 Jahre zurück, als die kath. Jugend sich vor die Aufgabe gestellt sah, eine neue Heimstatt zu schaffen. Pläne wurden erwogen und verworfen, bis endlich aus den Reihen der Jugend der Umbau des Bieketurmes als Heim vorgeschlagen wurde. Selbst die zahlreichen Hindernisse vermochten nicht, die Jugend von ihrem Plan abzubringen. Die nach vielen Schwierigkeiten erlangte Baugenehmigung wurde, nachdem schon umfangreiche Vorarbeiten getroffen waren, wieder zurückgezogen; jedoch konnten nach geraumer Zeit die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden. Auf erhebliche Schwierigkeiten stieß die Jugend bei der Beschaffung von Baustoffen vor der Währungsreform, während nach derselben die schlechte finanzielle Lage in den Vordergrund trat. Erst durch eine Haussammlung konnten die Mittel für die Vollendung des Umbaues aufgebracht werden. So wurde nach nochmaliger intensiver Arbeit das Heim durch Dechant Köster eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden.