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Freitag, 24. Mai 2019
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An der Stelle, wo nach dem Tagebuche des Rector hospitalis Stephan Dingerkus vom Jahre 1710 eine Säge- und Mahlmühle gestanden und wo früher der Sage nach die Gebäude des alten Gutes Blankenrode gestanden haben soll (Ollerschott), fanden sich bei Ebnung der Unebenheiten durch den jetzigen Eigentümer Herrn Wirt Anton Kost ein Waggon Eisenschlacke, welche noch sehr eisenhaltig war, da dieselbe von einem früheren, unvollkommenen Verfahren der Eisengewinnung herrührte. Die Vermutung liegt nahe, daß dort in früherer Zeit (wann, ist durch Belege nicht nachzuweisen) eine Anlage zur Gewinnung von Eisen bestanden hat. Ebensolche Schlacken sind zu Kraghammer gefunden worden. Dieselben sind, wie die vorhin erwähnten, zur nochmaligen Verhüttung zu zirka 160 M pro Doppellader verkauft worden.
Eine andere Anlage aus früherer Zeit ist vor dem Ennester Tore bei Ausschachtung zu dem Neubau von Gelbgießereibesitzer August Beul aufgedeckt worden, nämlich tiefe Löcher, welche zum Kalkbrennen gedient haben. Dieselben waren mit Mutterboden ausgefüllt und überdeckt, aber noch deutlich zu erkennen. Hierdurch erklärt sich der noch jetzt gebräuchliche Name „An der Kalkkuhle“.
Die frühere Kapelle auf dem Schnellenberger Hospitale wurde im Laufe des vorigen Jahres und im Frühjahr des jetzigen zu Wohnräumen eingerichtet. Die frühere Eingangstür zur Kapelle wurde zugemauert und durch ein Fenster ersetzt (das zweite in der Front vom Schnellenberge her)