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27.04.2020

HANSEartWORKS 2020

Der für die 40. Internationalen Hansetage in Brilon eingereichte Film "Attendorn - Stadt der Hoffnung für (Kinder-)Träume" der Attendorner Marlies Backhaus und Jan Backhaus kann über den YouTube-Kanal der Hansestadt Attendorn abgerufen werden.

Kunstprojekt mit Attendorner Beteiligung

111 Hansestädte aus 15 europäischen Ländern, 1.558 Delegierte, 36 Kulturgruppen und 82 "YouthHansas" hatten sich zu den 40. Internationalen Hansetagen im Juni 2020 angemeldet. Doch die Corona-Krise machte der Hansestadt Brilon als Gastgeberin nach jahrelanger intensiver Vorbereitung einen Strich durch die Rechnung.

"Attendorn - Stadt der Hoffnung für (Kinder-)Träume"

Fester Bestandteil eines jeden Hansetages ist das Kunstprojekt HANSEartWORKS. Auch in Brilon sollte unter dem Motto "Leute-Orte-Träume" eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst präsentiert werden. Nach Wertung der zahlreichen Bewerbungen lud eine internationale Jury 16 Künstlerinnen und Künstler aus dem internationalen Hansebereich nach Brilon ein.

Unter den Ausgewählten waren die Künstlerin Marlies Backhaus und der Filmemacher Jan Backhaus aus Attendorn, die die Hansestadt mit dem Film "Attendorn - Stadt der Hoffnung für (Kinder-)Träume" vertreten hätten.

Mittelpunkt ist die Kunstaktion mit Kindern und Jugendlichen

Marlies Backhaus erläutert: "Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Kunstaktionen mit Kindern und Jugendlichen. Oft mit Geflüchteten, die in unserer Heimatstadt aufgenommen wurden und den schweren Weg der Integration durchlaufen. Im Rahmen dieser Projekte wurden und werden besondere Begegnungen mit heimischen Kindern ermöglicht, die unter anderen Umständen womöglich nie zustande gekommen wären. Daher bezieht sich der Film auf junge Menschen, welche die internationale und natürlich auch die Zukunft der Hansestadt Attendorn symbolisieren.“

Nachdenklich, erwartungsvoll, resigniert, freudig und hoffnungsvoll

Im Film erscheinen die Gesichter von Kindern unterschiedlichster Herkunft. Ihre Gesichtsausdrücke sind dabei nachdenklich, erwartungsvoll, resigniert, freudig und hoffnungsvoll. Die Motive wurden durch Jan Backhaus künstlerisch in der Filmsequenz zusammengestellt und arrangiert. Der Filmemacher erklärt: "Die Auswahl der Kinderportraits steht repräsentativ für die Vielzahl der Kinder und Jugendlichen, deren Traum es ist, in Attendorn ein Zuhause zu haben oder zu finden."

Die Motive der Orte stammen aus dem umfangreichen Fundus von Marlies Backhaus: "Gebäude aus meiner Wahlheimat Attendorn, die wichtig im Stadtbild sind und für unser Leben. Ob in Alltag, Religion, Freizeit oder der Vergangenheit. Aber auch Bilder von Details und hintergründiger Schönheit, die wir häufig nicht bewusst wahrnehmen, die manchmal sogar symbolträchtig sein können. So kann eine Tür sowohl Einladung zum Hereinkommen als auch Abweisen, Verschlossenheit bedeuten. Ein Fenster kann ebenso für Öffnen oder Verweigerung stehen. Ein Zaun für Ausgrenzung oder Gefangensein, aber auch für Schutz."

Marlies Backhaus

Marlies Backhaus ist Kunstlehrerin im Ruhestand und freischaffende Künstlerin mit einer umfangreichen Vita von Ausstellungen und Kunstprojekten im In- und Ausland, langjährige Vorsitzende des Künstlerbundes Südsauerland bis 2017 und Bezirksvertreterin im Vorstand für Südwestfalen im Bundesverband Bildender Künstler Westfalen. Sie arbeitet seit vielen Jahren in der Jugendarbeit im Kinderatelier des Kunstvereins Südsauerland und mit dem Jugendzentrum Attendorn.

Jan Backhaus

Jan Backhaus ist Filmemacher mit dem Diplom "Mediale Künste" der Kunsthochschule für Medien in Köln, und ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler. Er arbeitet neben seiner selbständigen Tätigkeit in den Bereichen Experimentalfilm, Spielfilm, und Dokumentation ebenfalls in der Kulturvermittlung.

Der Film auf YouTube

Der Film kann über den YouTube-Kanal der Hansestadt Attendorn https://www.youtube.com/c/hansestadtattendorn abgerufen werden.

Kontakt

Stefan Lütticke »
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