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04.02.2020

digital.gemeinsam.stark.

Mit großen Schritten schreitet Attendorn in die Zukunft. Die Hansestadt  hat bereits vor Jahren auf den digitalen Wandel reagiert und wird mit der Strategie "ATTENDORN 2025 - digital.gemeinsam.stark" den Modernisierungsprozess stetig vorantreiben.

"Digitalisierung-Vision": Die Hansestadt Attendorn denkt das Rathaus neu

Vor einigen Tagen stellten die Städte und Gemeinden im Kreis Olpe und die Kreisverwaltung Olpe ein neues Serviceportal vor. Auch im Kreis Olpe sollen die Bürgerinnen und Bürger nur noch einen Mausklick weit von ihrer Stadt-, Gemeinde- oder Kreisverwaltung entfernt sein und spezielle Online-Dienstleistungen bequem von zu Hause aus abrufen und erledigen können.

In der Hansestadt Attendorn ist dieses neue Portal einer von zahlreichen Bausteinen, die derzeit im Rahmen einer umfangreichen Digitalisierungsstrategie umgesetzt werden, die von der  Stadtverordnetenversammlung im vergangenen Jahr beschlossen wurde.

"Attendorn 2025"

Zusammen  mit  Prof.  Dr.  Dr.  Niehaves  von  der  Business  School  der  Universität Siegen wurde in den vergangenen Monaten in mehreren Workshops unter politischer Beteiligung unter anderem folgende Digitalisierungsvision erarbeitet:

ATTENDORN 2025 - digital.gemeinsam.stark

  • Wir machen Bildung zukunftsfähig
  • Wir denken Rathaus neu
  • Wir vernetzen Stadt und Dorf
  • Wir sichern Gesundheitsversorgung
  • Wir unterstützen Wirtschaft

Online-Befragung der Bürgerinnen und Bürger

In Kürze werden die Projekte dann sowohl den noch nicht an den Zielsetzungen beteiligten Beschäftigten im Rathaus als auch den interessierten Bürgerinnen und  Bürgern  vorgestellt.  Außerdem  soll  diesen  zuvor die  Möglichkeit  gegeben werden, eigene Ideen einfließen zu lassen, so dass sich auch weitere Projektideen ergeben können und sollen. Angedacht ist dafür eine Online-Befragung, die zeitnah präsentiert wird.

Bei diesen ambitionierten Zielen für die Zukunft baut Attendorn auf eigene gute Erfahrungen der letzten Jahre. Denn das Thema Digitalisierung ist in Attendorn kein neues.

Attendorn ist bereits auf dem Weg

So greifen die Stadtverordneten im Rahmen des "papierlosen Sitzungsdienstes" schon länger auf ein iPad zurück. Bewerberinnen und Bewerber auf ausgeschrieben Stellen der Hansestadt nutzen verstärkt das angebotene Bewerberportal. Nicht wenige Attendorner schätzen den digitalen "HanseScheck" als Zahlungsmittel oder die Angebote im Online-Ticketshop. Nicht zuletzt wickeln die Bediensteten der Hansestadt Attendorn Verwaltungsabläufe wie Dienstreisen, Urlaubsanträge und Arbeitszeiterfassung längst digital ab und nutzen den umfassenden Workflow im Bereich des internen Rechnungswesens.

Die digitale Schriftgutverwaltung und unterschiedliche digitale Kataster- und Bürgerbeteiligungsverfahren wurden bereits vor einigen Jahren bei der Hansestadt eingeführt. Ebenso bietet die Stadt elektronische Zahlungsmöglichkeiten an und versorgt die Bevölkerung seit vielen Jahren über verschiedene Social Media-Kanäle mit aktuellen Nachrichten. Die städtischen Schulen werden flächendeckend mit WLAN ausgestattet. Zudem wird bis zum Jahr 2023 ein Medienentwicklungsplan umgesetzt.

Die smarte "Amtsstube"

Für Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil sind dies weitere wichtige Schritte hin zu einer modernen Kommune: "Binnen erstaunlich kurzer Zeit hat die Digitalisierung unseren Alltag umgekrempelt. Doch sie reicht noch viel weiter. Die Digitalisierung wird früher oder später all unsere Lebens- und Arbeitsbereiche erfassen. Wir als Kommune können uns diesem epochalen Trend nicht verschließen. Im Gegenteil: Wir wollen den Prozess des Wandels in Attendorn selbst in die Hand nehmen, wir wollen ihn aktiv mitgestalten und die Vorzüge der Digitalisierung nutzen!"

Profitieren sollen dabei vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt. Christian Pospischil: "Wir wollen die Digitalisierung nutzen, um viele Abläufe in der Verwaltung und im Bürgerservice schneller und effizienter zu machen. Anders gesagt: Unsere Amtsstuben sollen smarter werden. Dabei wollen wir jedoch alle Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und denen, die nicht so internet-affin sind, durch zusätzliche Bildungsangebote die Angst vor digitalen Techniken nehmen."

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