Hilfsnavigation
Volltextsuche
Icon RSSExterner Link: Icon FacebookExterner Link: Icon TwitterWhatsApp-Nachrichten
Dienstag, 23. Oktober 2018
Seiteninhalt
10.10.2018

Vortrag Antisemitismus

„Wie antisemitische Klischees weiterleben - eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart": Das Agendaforum der Hansestadt Attendorn lädt am Mittwoch, 10. Oktober 2018, zu einem Vortrag mit Diskussion ein.

Jonas Fedders referiert am 10. Oktober 2018 im "lebensfroh"

In einer Pressemitteilung des Agendaforums der Hansestadt Attendorn heißt es:

Referent ist der freie Journalist und Soziologe Jonas Fedders aus Berlin. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Attendorner Sozial- und Begegnungszentrum „lebensfroh” in der Danziger Straße 2. Der Eintritt ist frei.

Als im vergangenen Jahr die Reihe „Shalom Attendorn 2018“ zur Erinnerung an die Novemberpogrome vor 80 Jahren konzipiert wurde, beschlossen die Agenda-Aktiven, sich mit einem Vortrag zu beteiligen. Da Rassismus und Judenfeindlichkeit in Deutschland zunehmen, ist das Thema „Weiterleben antisemitischer Klischees“ brandaktuell. Seit Mai gibt es mit Felix Klein immerhin einen Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung.

Antisemitische Einstellungen sind unverändert weit verbreitet

Jonas Fedders erläutert: „Antisemitische Einstellungen sind unverändert in allen Gesellschaftsschichten und politischen Milieus weit verbreitet.“ Auch wenn die Gewalt zugenommen hat, artikuliere sich der Antisemitismus immer noch selten „offen als vulgäre Judenfeindschaft – deshalb ist er nicht immer leicht zu erkennen.“

Nach einem kurzen Einblick in Geschichte und Theorie der Judenfeindschaft zeigt der Referent, mit welchen Motiven und Argumentationslogiken der moderne Antisemitismus damals wie heute operiert(e) und welche verschiedenen Facetten er mittlerweile angenommen hat – insbesondere aufgrund seiner Tabuisierung nach 1945.

Am Beispiel von Antifeminismus und dem aktuellen Diskurs über Geflüchtete wird deutlich, inwiefern jahrhundertealte antisemitische Klischees auch heute noch wirkmächtig sind.

Das ist Jonas Fedders

Jonas Fedders beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Im Jahre 2016 veröffentlichte er gemeinsam mit Kevin Culina das Buch „Im Feindbild vereint. Zur Relevanz des Antisemitismus in der Querfront-Zeitschrift Compact“. Seit März dieses Jahres arbeitet er im Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.in Berlin. 

Kontakt

Agenda-Forum der Hansestadt Attendorn »
Theresia Wurm
Telefon: 02722 631605
E-Mail oder Kontaktformular