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Dienstag, 11. Mai 2021
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Breitband

Schnelles Internet in Attendorn

Nicht erst seit der Corona-Pandemie mit den Notwendigkeiten von Homeschooling und Homeoffice ist die wachsende Bedeutung von hochwertigen Internetzugängen unbestritten. Eine stetige Verbesserung der Breitbandinfrastruktur sowohl in den Wohn- als auch in den Gewerbegebieten ist daher in Attendorn seit Jahren eine grundlegende städtische Zielsetzung.

Der Breitbandausbau obliegt grundsätzlich den privaten Telekommunikationsunternehmen. Durch interkommunale Zusammenarbeit im Kreis Olpe und die Nutzung von Förderprogrammen soll die Verfügbarkeit hoher Bandbreiten ausgebaut werden. Daneben unterstützt die Hansestadt Attendorn eigenwirtschaftliche Ausbaumaßnahmen der privaten Telekommunikationsunternehmen.

Geförderter Ausbau im Rahmen des 6. Call

Im Mai 2019 hat der Kreis Olpe in Abstimmung mit und stellvertretend für die sieben kreisangehörigen Städte und Gemeinden einen Förderantrag im Rahmen des 6. Calls der Bundesbreitbandförderung gestellt. Nach Erteilung einer vorläufigen Förderzusage im Juli 2019 wurde für die weißen Flecken ein europaweites Vergabeverfahren gestartet, in dem letztlich die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH den Zuschlag für die ausgeschriebenen Wohnbereiche erhielt. Die Kommunen im Kreis Olpe, so auch die Hansestadt Attendorn, hatten dafür die Übernahme der kommunalen Eigenanteile von 10 % der Kosten beschlossen. Nach finaler Bewilligung der notwendigen Fördermittel durch den Bund bzw. das Land NRW konnte im Dezember 2020 der entsprechende Vertrag zum Netzausbau durch den Kreis Olpe unterzeichnet werden.

Von diesem Projekt - abzugrenzen ist hier das getrennt laufende und noch nicht abgeschlossene Verfahren zur Versorgung gewerblicher Bereiche - sollen insbesondere die Häuser in sehr kleinen Ortsteilen bzw. Randlagen profitieren, die bisher über eine Internetversorgung von weniger als 30 Mbit/s im Download verfügen und für die kein Netzbetreiber eine eigenwirtschaftliche Ausbauabsicht bekundet hat. Anders als in den geförderten Wohngebieten des 1. Calls ist jetzt eine Glasfaserverlegung bis zu den Hausgrundstücken bzw. sogar bis in die Häuser vorgesehen. Diese sogenannten FTTH/FTTB-Internetzugänge (FTTH = Fibre to the Home, FTTB = Fibre to the Building) gelten als leistungsstärkste und hochwertigste Form der Breitbandanschlüsse für eine zukunftsfähige Versorgungsqualität.

Umfangreiche Bauarbeiten

Das Vorhaben bedingt in der Umsetzung naturgemäß umfangreiche Bauarbeiten, da viele Kilometer der neuen Infrastrukturleitungen verlegt werden. Dabei können auch sogenannte alternative Verlegemethoden wie Spülbohrverfahren, Kabelpflug oder Fräsverfahren mit zum Teil geringeren Verlegetiefen zum Einsatz kommen. Mit den Tiefbauarbeiten wurde die SOLI Infratechnik GmbH durch die Deutsche Glasfaser beauftragt. Nach dem kreisweiten Bauzeitentenplan stehen die Arbeiten für die Attendorner Ausbaugebiete unmittelbar bevor. Nach Abstimmungen zwischen der Deutschen Glasfaser, der Baufirma und der Hansestadt Attendorn werden diese voraussichtlich 2021 beginnen.

Die Hauseigentümer im Ausbaugebiet werden durch ein Anschreiben der Hansestadt Attendorn auf die sich bietenden Möglichkeiten hingewiesen..

Infoseite Kreis Olpe

Informationen zum Stand des Ausbauverfahrens sowie die Projekte im 1. Call finden Sie auf der Homepage des Kreises Olpe:

Schnelles Internet im Kreis Olpe

Deutsche Glasfaser

Die Deutsche Glasfaser investiert in Attendorn in den FTTH-Ausbau.

Zur Infoseite auf dieser Homepage

Ihr Ansprechpartner im Rathaus

Für Anfragen und Informationen zum Thema Breitband in Attendorn steht Christof Schneider vom Amt für Bürgerservice und Wirtschaftsförderung der Hansestadt Attendorn gerne zur Verfügung, Tel. 02722/64-236, E-Mail c.schneider@attendorn.org.

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