Hilfsnavigation
Volltextsuche
Icon RSSExterner Link: Icon FacebookExterner Link: Icon TwitterWhatsApp-Nachrichten
Mittwoch, 26. September 2018
Seiteninhalt

Kleine Kulturtour

Wegbeschreibung

Wir starten unsere kleine, ca. zweistündige Stadtwanderung an der Burg Schnellenberg, dem markanten Wahrzeichen oberhalb von Attendorn. Startpunkt aber auch eine gute Möglichkeit, die Wanderung für eine Rast zu unterbrechen, falls die Rundwanderung in der Attendorner Talsenke beginnt – ist das in der Burganlage integrierte Hotel und Restaurant.

Die Wanderung führt uns vom Parkplatz der Burg Schnellenberg direkt in die Sauerländer Wälder. Den Fischteichen der Burg entlang folgen wir dem Wanderweg in Richtung Atta-Höhle. Unterhalb des letzten Teiches steht die Ruine der ehemaligen Schnellenberger Mühle. Erbaut wurde sie vom Drosten Caspar von Fürstenberg, dem am 28. Juni 1596 erlaubt wurde, unter seinem Hause Schnellenberg auf dem Bächlein, die Rauschenberg genannt, eine Mühle zu errichten.

Weiter auf dem Wanderweg überqueren wir den Bigge-Fluss über die Schafsbrücke. Nun gehen wir links die Mühlwiese. Von den Biggewiesen biete sich ein herrlicher Blick auf die Burg, den Ausgangspunkt der Wanderung. Am Ende der Straße überqueren wir die Finnentroper Straße und erreichen nach 3400 Metern die nächste Sehenswürdigkeit: die Atta-Höhle.

Deutschlands größte und wohl schönste Tropfsteinhöhle wurde am 19. Juli 1907 bei Sprengarbeiten zufällig entdeckt. Durch den 80 Meter langen Zugangsstollen hinunter gelangt man in die farbenprächtige Welt von Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagmaten, die einen separaten Ausflug lohnenswert machen.

Danach gehen wir ca. 500 Meter die Finnentroper Straße in Richtung Innenstadt hinunter, bis zum Kreisverkehr Siegessäule. Die Siegessäule ist ein Überbleibsel aus der Kaiserzeit und erinnert an den Sieg gegen Frankreich im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und die damit verbundene Reichsgründung.

Nach dem Kreisverkehr (zweite Straße rechts) empfehlen wir einen kleine Abstecher in den Nordwall hinein, dort sehen Sie rechts und links „alte Stadtvillen“, die mit viel Liebe restauriert wurden.

Nach ca. 500 Metern gehen wir sofort wieder links in den Kleinen Graben.

Dieser Straße folgen wir und laufen auf den Pulverturm zu. Der Pulverturm ist ein Überbleibsel der alten Stadtbefestigung von Attendorn, die 1812 abgetragen wurde, um Attendorn nach dem Stadtbrand wieder aufzubauen.

Ein kurzes Stück geradeaus, dann sehen wir links einen unscheinbaren Holzschuppen. Hier befand sich die erste Jugendherberge Attendorns. Nun geht es rechts hinein in die Brunnengasse. Am Ender der Brunnengasse befindet sich auf der linken Seite das Schuhgeschäft Hoberg. Hier biegen wir links in die Ennester Straße, die Hauptstraße, ab.

Nach weiteren 50 Metern erreichen wir das links gelegene Hotel zur Post. Hier überqueren wir die Straße in Richtung Fußgängerzone und finden, direkt auf der rechten Seite, das Café Harnischmacher, ein Familien-Café mit Tradition und Geschichte – und ein süßer Zwischenstopp.

Etwa 50 Meter weiter kommen wir zum Marktplatz mit dem Sauerländer Dom und dem Südsauerlandmuseum. Hier lädt das Bistro Pattchens Am Markt mit schöner Außengastronomie im Stadtkern zum Verweilen ein.

Wir gehen die Stufen zum Dom hinauf und links den Dom entlang. Dort befindet sich das Fischrestaurant Hanse-Kogge, bei dem sich ebenfalls eine Einkehr lohnt.

Danach halten wir uns rechts. Am Kirchplatz, nach 50 Metern, sieht man auf der linken Seite das Pfarrhaus.

Am Pfarrhaus biegen wir nach links in die Truchsessgasse und folgen dieser bis zum Ende. Am großen Parkplatz, dem Feuerteich, biegen wir nach links in den Seewerngraben ein und sehen schon einen weiteren Zeugen der Attendorner Stadtgeschichte, den Bieketurm. Er war ebenfalls ein Teil der mächtigen Stadtmauer und wird heute von der Schützengesellschaft Attendorn 1222 e.V. als Zeughaus genutzt.

Zwischen Bieketurm und Parkplatz verläuft eine kleine Schlippe, die auf die Sonnenschule zuführt. Hier gehen wir links über den Westwall weiter. Nach 30 Metern sehen wir auf der rechten Seite das heutige Rivius-Gymnasium. Der Vorläufer dieser Schule wurde bereits 1515 gegründet. Namensgeber ist der Theologe und Pädagoge Johannes Rivius, 1500 in Attendorn geboren. Das Hauptgebäude wurde 1908 erbaut.

Wir folgen weiter dem Westwall und kreuzen den Hohler Weg. Hier ist auf der linken Seite die evangelische Erlöser-Kirche zu sehen, die 1914 im Jugendstil erbaut wurde. Hinter der Kirche gehen wir über den Kirchplatz, kreuzen erneut den Seewerngraben und erreichen den Parkplatz des heutigen Rathauses. Dort befindet sich am Ende des Parkplatzes auf der linken Seite der Haupteingang des Rathauses, der Brunnen „Geben und Nehmen“ sowie – auf dem Boden liegend – das ehemalige Portal der Klosterkirche, die nach dem 2. Weltkrieg durch eine Munitionsexplosion am 15. Juni 1945 zerstört wurde.

Wir gehen nach rechts in die Kölner Straße hinein und folgen dieser für 100 Meter bis zum früheren Kölner Tor, an dem auch (rechts) die Apotheke am Kölner Tor steht. Hier biegen wir links in den Spindelburggraben ab, die schmale Gasse rechts vom liebevoll restaurierten Fachwerkhaus, die in die Attendorner „Altstadt“ führt.

30 Meter weiter halten wir uns links und schwenken in die Vergesse Straße ein. Hier finden sich rechts und links wunderschön restaurierte Fachwerkhäuser, sogenannte Ackerbürgerhäuser, die den letzten Stadtbrand, die Feuerbrunst vom 13 Juli 1874, wie durch ein Wunder überstanden haben.

Nach ca. 300 Metern gehen wir wieder rechts in die Breite Techt und weiter durch eine kleine Schlippe auf den Südwall. Auf dem Südwall halten wir uns links und gehen, an dem Hallenbad vorbei, bis zur nächsten Kreuzung. An der Kreuzung biegen wir rechts in die Wasserstraße und folgen dieser auf der linken Seite stadtauswärts.

Hinter der Ampel und dem Bahnübergang erreichen wir die Hospitalkirche. An dieser Stelle stand bereits im 13. Jahrhundert eine Kapelle, die zu dem vor der Stadtmauer befindlichen Hospital gehörte. Die Kapelle wurde in den Jahren 1697 und 1726 erweitert und schließlich zur Hospitalkirche ausgebaut.

Weiter geht es auf dieser Straßenseite über die nächste Hauptstraße hinweg in Richtung Tankstelle. Hinter der Tankstelle biegen wir links in den Schnellenberger Weg, markiert mit X6 bzw. X22. Nach ca. 600 Metern erreichen wir das alte Schnellenberger Hospital. Der Bau des Hospitals dauerte von 1744 bis 1748. Bis 1783 wohnten Arme aus Attendorn im Hospital.

Durch den Schnellenberger Wald geht es auf den Wegen X6 bzw. X22 zurück zur Burg Schnellenberg. An der letzten Weggabelung am Fuße des Aufstiegs gehen wir weiter bergauf, den Wasserfall entlang und erreichen den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Impressionen

Kontakt

Tourist-Information »
Hansestadt Attendorn
Telefon: 02722 6574146
Fax: 02722 6574156
E-Mail oder Kontaktformular