Hilfsnavigation
Volltextsuche
Icon RSSExterner Link: Icon FacebookExterner Link: Icon TwitterWhatsApp-Nachrichten
Montag, 23. Juli 2018
Seiteninhalt

Weitere Infos zu Fairtrade

Fairtrade-Stadt Attendorn - FAQs: Wieso, Weshalb, Warum?

Was bedeutet Fairtrade?

Viele Menschen produzieren in den sogenannten Entwicklungsländern zu Niedrigstlöhnen unter dem Druck des Weltmarktes, der schwankenden Preise und des lokalen Zwischenhandels ohne eigene Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Folgen reichen von Verschuldung und Ausbeutung über Arbeitslosigkeit bis zur Verelendung. Alternativen gibt es nur wenige. Und diese beinhalten leider oft auch Drogenanbau, Prostitution und Kinderarbeit.

Warum bietet Fairtrade einen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale?

Fairtrade

  • verhindert ausbeuterische Zwangs- und Kinderarbeit
  • ermöglicht Schulbildung für die Kinder
  • erleichtert den benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugang in den Norden
  • fördert langfristig Handelsbeziehungen
  • verbessert Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • schützt die Umwelt
  • bedeutet faire Preise

Welche fünf Kriterien muss eine Fairtrade-Stadt erfüllen?

Fairtrade-Städte verpflichten sich, fair gehandelte Produkte verstärkt zu nutzen und anzubieten.

Wenn eine Stadt die nachstehenden fünf Kriterien erfüllt, wird ihr von TransFair der Titel „Fairtrade-Stadt“ mittels Urkunde verliehen:

  • Ratsbeschluss
  • Gründung einer lokalen Steuerungsgruppe
  • Angebot von Fairtrade-Produkten im Einzelhandel und der Gastronomie
  • Angebot von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Vereinen und Kirchen
  • Berichterstattung in den örtlichen Medien

Gibt es in Attendorn eine gute Basis für Fairtrade?

Ja. Bürgermeister, Politik und Verwaltung unterstützen die Initiative, so dass sich eine lokale Steuerungsgruppe bilden konnte. Einige Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, Schulen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Kirchen machen bereits mit.

Warum soll Attendorn Fairtrade–Stadt werden?

Attendorn war schon immer eine Stadt des Handels, in historischen Zeiten als Hansestadt, heute mit zahlreichen Industrie-Unternehmen, die weltweit erfolgreich agieren.

Und Attendorn hat eine Tradition im sozialen Miteinander, im Übernehmen von Verantwortung. Die jahrhundertealten Konfraternitäten belegen das genauso wie das vielfältige ehrenamtliche Engagement der heutigen Zeit.

So setzt sich auch der Eine Welt e.V. aus Attendorn seit vielen Jahren für den fairen Handel ein und betreibt in der Hansestadt ein Geschäft mit Waren aus vielen Ländern der Welt.

Seit Juni 2010 arbeiten Eine Welt e.V. und Agendaforum im „Arbeitskreis Fairer Handel“ zusammen und setzen sich für eine Bewerbung der Stadt Attendorn als „Fairtrade-Town“ ein.

Wo kann in Attendorn Fairer Handel realisiert werden?

  • im Rathaus
  • in Unternehmen (z.B. in der Kantine)
  • im Textil- und Lebensmittel-Einzelhandel
  • in Blumengeschäften
  • in Steinmetzbetrieben
  • in Cafés, Restaurants, Hotels, Tagungsstätten
  • in Vereinen (z.B. Sport-, Karnevals-, Schützen-, Heimatverein, Frauengemeinschaft, Feuerwehr)
  • in kirchlichen und sozialen Einrichtungen
  • in Schulen und Kindergärten
  • im Weltladen, im Naturkostladen

und natürlich bei jedem Einzelnen privat – indem er fair gehandelte Produkte vorzieht!

Welche Produkte werden fair gehandelt?

Der Faire Handel bietet für jede Gelegenheit etwas. Denn nicht nur die Klassiker Kaffee, Tee, Orangensaft oder Kakao und Schokolade werden mittlerweile fair gehandelt.

Blumen, Fußbälle, T-Shirts, Jeans, Gewürze, Zucker, Kekse, Honig, Eistee, Wein, Reis, Garnelen, Schmuck, (Dienst-) Kleidung, Sportartikel, Kinderspielzeug, Teppiche, (Natur- und Pflaster-) Steine sind ebenfalls im fairen Angebot.

Links

Kontakt

Arbeitskreis Fairer Handel »
c/o Adelheid Lütteke
Telefon: 02722 51771
E-Mail oder Kontaktformular
Marion Terschlüsen »
Telefon: 02722 64-237
Fax: 02722 64-421
E-Mail oder Kontaktformular