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Montag, 18. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

03.09.1549 Vergleich wegen des Gutes in Hofolpe

Vergleich zwischen Hermann von Dorfeld zu Hübbicke, Johann von Berninghausen zu Antfeld, Hermann von Oill und Ewert zu dem Broicke als Vormünder der Kinder des Christian von Oill einerseits und des Hans Glantzer Schwester andererseits wegen des Glantzen Gutes in der Hofolpe, das von Ulrich v. Plettenberg zu Bamenohl lehnsrührig ist, und den Kindern v. Oil verbleiben soll.
Schiedsfreunde: Hermann Rump zurr Wenne und Bernd Vogt von Elspe einerseits, sowie Jürgen van Eslohe, Richter zu Oedingen und Johann Sleden, Richter zu Schliprüthen andererseits.
Papier. Siegel des v. Plettenberg als Lehnsherr.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde .21557

16.10.1550 Der Ennester Zehnte wurde neu verpachtet

Dechant und Kapitel zu St. Georg in Köln verpachten den Zehnten zu Ennest für die Dauer von 12 Jahren an Catharina, Witwe des verstorbenen Christoffel Teipell, Bürger zu Attendorn, und an Jacob Geyseken, Bürger zu Attendorn und dessen Gattin Agnes, für eine jährliche Pacht von 18 Goldgulden. Die Pacht ist zu zahlen am 2. Freitag nach Ostern, da man zu Köln das hl. Sakrament um die Stadt zu tragen pflegt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akten AFH 3695, Blatt 196.

01.02.1552 Belehnung mit dem Hof Breitenbruch

Eberhard vom Bruch belehnt Jost uff dem Bredenbruche mit seinem Lehngut dortselbst. Dazu gehören Haus, Hof, Schoppen und Schweinepirk.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1171.

13.08.1552 Erzbischof leiht 10.000 Goldgulden

Blatt 17
Erzbischof Adolf von Köln bekennt, den Eheleuten Elisabeth und Henneke Schungel, Landdroste von Westfalen, eine Erbrente geliehen zu haben. Dies geschieht vor dem Hintergrund, so der Erzbischof, dass das Erzstifft damals von außen und innen bedroht wurde. Um ein Heer aufzustellen, das Erzstift zu schützen, waren Gelder notwendig, die nicht zur Verfügung standen. In dieser für den Erzbischof schwierigen Situation liehen die Eheleute Schungel 10.000 Goldgulden und erhielten dafür im Gegenzug die Erbrente. – Dagegen verpflichten sich die Eheleute Schungel, aus den Einkünften der Ämter Bilstein und Fredeburg jährlich die Zinsen und Tilgungsanteile aufzubringen. Gleichzeitig überträgt der Erzbischof den Eheleuten Schungel sämtliche Rechte der vorgenannten Ämter.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1145, Blatt 17

30.10.1553 Verpachtung des Platten Hofes zu Helden

Wilhelm Vogt von Elspe zum Schnellenberg verpachtet den Hof zu Helden an Jakob Platte, der auch bislang auf dem Hof gesessen hat. Zeugen sind Bernhard Snitler und Martin Stein, Bürger zu Attendorn, Gordt zu Silbecke und Johann Rump zu Oberveischede.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 153.

03.03.1554 Leibeigenschaft wird gewechselt

Anna Hoberg, Witwe von Hörde zu Boke, und Dietrich Ketteler, Droste zu Hovestatt, Erben des verstorbenen Heinrich Hoberg zu Waldenburg, schreiben an ihren Vetter von Plettenberg, daß sich der Schulte vorm Hause Waldenburg gern mit Anna, Hans Veltmanns Tochter zu Ennest, verheiraten würde. Sie bitten um Wechselung der Braut.

Da sich das Feldmanns Gut in Ennest im Besitz des Grafen von Plettenberg befand, musste dieser die Braut, die seine Leibeigene war, freigeben und in die Leibeigenschaft des Hauses Waldenburg übertragen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 4134.

22.02.1556 Rentenverkauf aus dem Hof Rauterkusen

Markus in dem Winckel, Bürgermeister der Stadt Attendorn, und Anna dessen Frau, verkaufen aus ihrem Hof Rauterkusen eine Rente an Hans op dem Jackel [Jäckelchen] im Kirchspiel Helden. Zeugen sind Johann Borchartz, Jacob van dem Braucke zu Attendorn und Peter Kremer zu Niederhelden. Die Urkunde enthält das Siegel des Bürgermeisters.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22562.

14.03.1556 Neuer Amtmann für Bilstein

Erzbischof Adolf von Köln ernennt Friedrich von Fürstenberg zu Waterlappe zum Amtmann von Bilstein und Waldenburg. Er beschreibt die Rechte des Amtmanns und spezifiziert dessen Einkünfte: Schweine, Hammel, Ferkel, Fischerei- und Jagdrecht, Recht ein Trogschwein in die Mast zu geben, 400 Hühner zum Küchengebrauch, Zehnt von allen Brüchten in den Ämtern Bilstein, Waldenburg und Fredeburg, dafür hat er das Recht des Erzstifts in den drei Ämtern zu vertreten, Hand- und Spanndienste zum Haus Bilstein, zu viel erforderlich ist; hinzu bekommt der Amtmann alle Einkünfte aus den Immobilien, davon hat er die Bauten zu bezahlen. Der Amtmann erhält ein jährliches Salär von 100 Talern zu entrichten, der Erzbischof wird die Bekleidung der Diener und die Burglehen finanzieren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1142, Blatt 103

15.06.1556 Belehnung in Maumke

Eberdt zum Bruch belehnt Johann Hoffnagel zu Maumke mit dem Gut daselbst, so, wie er es zur Zeit bereits nutzt. Zeugen sind Eberhard Schwermer zu Emblinghausen und Christan Hoberg zu Altenhundem. Pergament. Siegel des Eberhard zum Bruch ab.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1172.

16.02.1557 Ohlscher Hof in Helden verkauft

Heinrich von Oell, Sohn des verstorbenen Guntermann, verkauft an die Gebrüder Hermann und Johann von Rüspe zu Brüninghausen den Ohlschen Hof in Helden vor dem Keller, den die Eheleute Hans und Grete Bock bewohnen und im Dorfzentrum von Helden liegt. Zeugen sind Franz von Hatzfeld zu Brüninghausen und Mertin Stein, Bürger zu Attendorn.

Archiv des Freikherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22958.

06.05.1559 Alte Landwehr wird gerodet

Der Droste Friedrich von Fürstenberg zu Bilstein gestattet Johann Gerlichs, Henrich Schonmundt, Jasper uf der Ahr und Johann Hoebergs zum Heinsberg, einen Teil der alten Landwehr abzuhauen, zu roden und einzusäen. Dafür versprechen die Genannten, dem Drosten die Maße des gewonnenen Landes anzugeben und 20 Malter Getreide abzuführen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 1146/1, Blatt 11.

07.09.1559 Lehnstag in Oedingen

In Anwesenheit der Jasper Rump von Valbert zu Pungelscheid und der Brüder Hermann und Johann Rump zur Wenne wurde in Oedingen ein Lehnstag abgehalten und dabei folgende Vasallen belehnt: Hans Winkelmann zu Oberelspe, Johann Hesse zu Oberelspe van der Bruggen, Johann Vessen der Junge zu Niedermelbecke, Heinemann Lyten zu Elspe, Arndt Winkelmann zu Oberelspe, Hans Gerlach von Heinsberg, Hans Trilling, Sohn des Heinrich Trilling zu Saalhausen, Jürgen Gervens, Jakobs Sohn zu Bracht, Hans Beste, Henkelen Sohn zu Bracht, Hans Domes zu Bracht, Heinrich Schwermer zu Welschenennest, Hans Flape zu Elspe, Tilmann von Valbert, Tilmann von Kickenbach, Sohn des verstorbenen Gobbel Asmaitz, und Bastian Dürre, Cordt Schmidt von Herrntrop, Mannes Schulte von Kückelheim, Hennecke Wessels von Kückelheim, Kerstien Hoberg und Thomas Leppelen von Altenhundem, Johann Störmer von Emblinghausen, Jakob in dem Kampe zu Langenei, Ebert zu Kückelheim, Cracht Möller zu Arpe, Johann Voß zu Albaum, Johann von Langenbeck, Sohn des verstorbenen Thieß, Heinrich Zeßpeter von Saalhausen, Heinrich Schwermer, Johann Berndt zu Welschenennest, Hans Gramse zu Altenvalbert, Hermann Bermann zu Oedingen, Hans Bermann zu Oedingen, des verstorbenen Johanns Sohn, Peter Moller von Oberelspe, Johann Winkelmann von Oberelspe, Melchior Funke von Fretter, Richard Moller zu Fretter, Göbel zu Fretter, Andreas Walrabe, Sohn des verstorbenen Gerdt Walrabe von Soest.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

26.12.1559 Schnellenberger Lehen der Familie Weichs von der Wenne

[1559]
Fragment eines Lehnsprotokolls.
Item Johan thor Mollen myt eynem Lande und Weiße van drien Maldersede beneden der Walckemöllen gelegen belehnet, 3 Daler.
Item Donyeß Bönner myt einem Stucke Landtz van aichte Müddesait groit up dem Storrenberghe gelegen belehnet, 2 Daler.
Peter Fehr, Land hinter dem Stürzenberg, 5 Müddesaat groß, gibt 1 Taler 12 ß.
Jakob Windt und Johann Rosemann, ein Land am Stürzenberg, 5 Müddesaat groß, gibt 20 ß.
Jost Ortmann, ein Land von 3 Viertelsaat groß, gibt 3 Ort.
Laurenz Ohm, ein Garten vor dem Kölner Tor nach dem Kehlberg zu gelegen, gibt 1 Ort.
Thieß Hoffmann, ein Land auf dem Stürzenberg, 3 Viertelscheid groß, gibt 12 ß.
Item Johan Koeks myt der Helfte deß Süyrbroitz Gudß vor dem Dorpe Sange gelegen, belehnet, welche halve Deill Gudtß seie van Johan van Heyen synem Swager luyt eynes versiegelten Brifs. Myt vorwetten und consent der Rumpe alß Lehenherrn overgegeven, dut 1 Daler ist vith Gunst gesehen.
Johann Zeppenfeld, ein Land im Schwalbenohl, 5 Müddesaat groß, gibt 2 Taler.
Gabriel Burlingk im Namen seiner Stiefkinder, ein Land am Stürzenberg, 4 Müddesaat groß, gibt 2 Taler.
Thonyß Schulte zu Schliprüthen mit einem Gut zu Bracht, by dem Frans Kenborns gelegen, dat Henneken Hanß Guet gnant, gibt 3 Taler.
Hans Berndt von Olpe, als Vormund seines Neffen Peter, Sohn des verstorbenen Bruders Peter Berndt, mit einem Teil an dem Kalves Hove zu Welschen Ennest.
Jürgen Gertmann, ein Land achter dem Stortenbergh und ein Garten auf der Tränke.
Nochmals Jürgen Gertmann, zwei Länder achter dem Stürzenberg, die er dem Kerfstien Schurren und Anna seiner Hausfrau abgekauft hat, ein Stück ist 2 Maltersaat groß, das andere 1 Maltersaat, gibt zusammen 4 Taler.
Johann Berndt und Stoffel Zeppenfeld als Vormünder des Hospitals vor Attendorn und zu Gunsten des Hospitals, ein Land vor dem Kölner Tor hinter dem Garten, geben 1 Taler.
Melchior Bachmann, ein Land auf dem Stürzenberg, 1 Maltersaat groß, das er mit Wissen des Lehnsherrn dem Zacharias Greve erblich abgekauft hat.
Markus im Winkel, Bürgermeister zu Attendorn, belehnt mit Wissen des Priors und Konventes zu Ewig mit dem Hof und Gut zu Dünschede, gibt 9 Taler.
Cordt in dem Wulveshorne zu Welschen Ennest belehnt mit einem Teil des Kalves Hofes dortselbst.
Veltin Quiter zu Welschen Ennest belehnt mit seinem Teil am Kalves Hof dortselbst. Er zahlt für sich, Cordt und Hans Berndt hierfür 9 Taler.
Zacharias Blöynck, ein Land am Stürzenberg, 3 Viertelsaat groß, gibt 1 Taler.
Heinrich von Ackerschott, Leyendecker, ein Land auf dem Schilde, 1 Maltersaat groß, stößt an den Heggener Weg, dair der tweseh Wegh durchgeyt, gibt 24 ß.
Johann Hüser, Sohn des verstorbenen Thonyß Hüser, ein Land am Stürzenberg, ½ Maltersaat groß, stoßend an die Walkemühle, zahlt 8 ß.
Jakob Flape im Auftrag von Katharina Wytgervers syner Swiegerfrauwen, ein Garten vor dem Kölner Tor, oberhalb der Lehmkuhle gelegen, zahlt 1 Ort.
Degenhard Ohm für sich und seine Miterben, ein halbes Gut zu Altenvalbert, auf dem zur Zeit der Pächter Bryse sitzt, die andere Hälfte des Gutes hat Jakob Pannensmydt, Sohn des Johann Pannensmyt, zu Lehen empfangen, zahlt 2 Taler.
Jakob Volmerhaus, ein Land am Stürzenberg, 2 Maltersaat groß, zahlt 1 ß.
Martin Stein, ein Land am Stürzenberg, 3 Maltersaat groß.


01.11.1560 Lehnstag in der Stadt Attendorn

Lehnstag in der Stadt Attendorn, abgehalten durch Hermann Rump zur Wenne und seiner Brüder Dietrich und Volmar Rump zu Valbert im Beisein von Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn, vertreten durch die Bürgermeister Markus im Winkel, Johann Ohm, Johann am Markt und Cornelius Pels. Belehnt werden folgende Personen mit folgenden Lehnsstücken:
Johann Zeppenfeld, Land im Schwalbenohl
Melchior Gertmann, Land auf dem Stürzenberg
Tonis Berndt, Land auf dem Stürzenberg
Heinrich von Ackerschott, Land auf dem Schilde
Cornelius Pels, Land auf dem Stürzenberg
Johann tor Mollen, Land und Wiese neben der Walkemühle
Jakob Pfannenschmied, Land auf dem Stürzenberg und die Hälfte des Gutes zu Altenvalbert
Jürgen Gertmann, Land auf dem Stürzenberg un Land auf der Tränke
Jost Ortmann, Land auf dem Stürzenberg
Peter Fehr, Land hinter dem Stürzenberg
Peter Frohne, Land auf der Feldkirmes
Gabriel Burlink im Auftrag seiner Stiefkinder, Land am Stürzenberg
Zacharias Blöink, Land am Stürzenberg
Johann Lesgen, Land am Stürzenberg
Jakob von Windhausenund Johann Rosemann, Land am Stürzenberg
Jakob von Windhausen, Land in dem Ohl an der Heide
Jakob Flape im Auftrag von Katharina Weißgerber ein Garten vor dem Kölner Tor oberhalb der Lehmkuhle
Johann Gerdes und Peter Zeppenfeld als Vormünder des Hospitals vor Attendorn ein Land vor dem Kölner Tor
Bürgermeister Johann an dem Markt und dessen Schwager Jakob Finkenberg, ein Garten vor dem Kölner Tor nach dem Kehlberg zu gelegen
Bürgermeister Johann Ohm, ein Land hinter dem Stürzenberg
Jakob Volmerhaus, ein Land am Stürzenberg
Johann Koch mit der Hälfte des Gutes zu Sange
Lorenz Ohm, Garten vor dem Kölner Tor
Degenhard Ohm mit dem halben Gut zu Altenvalbert, die andere Hälfte hat Johann Pannensmit gepachtet
Johann an dem Markt im Auftrag seiner Schwiegerfrau Lyse under der Scholen, Land am Stürzenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

11.11.1560 Lehnstag in Attendorn

Lehnstag in der Stadt Attendorn, abgehalten durch Hermann Rump zur Wenne und seiner Brüder Dietrich und Volmar Rump zu Valbert im Beisein von Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn, vertreten durch die Bürgermeister Markus im Winkel, Johann Ohm, Johann am Markt und Cornelius Pels. Belehnt werden folgende Personen mit folgenden Lehnsstücken:
Johann Zeppenfeld, Land im Schwalbenohl
Melchior Gertmann, Land auf dem Stürzenberg
Tonis Berndt, Land auf dem Stürzenberg
Heinrich von Ackerschott, Land auf dem Schilde
Cornelius Pels, Land auf dem Stürzenberg
Johann tor Mollen, Land und Wiese neben der Walkemühle
Jakob Pfannenschmied, Land auf dem Stürzenberg und die Hälfte des Gutes zu Altenvalbert
Jürgen Gertmann, Land auf dem Stürzenberg un Land auf der Tränke
Jost Ortmann, Land auf dem Stürzenberg
Peter Fehr, Land hinter dem Stürzenberg
Peter Frohne, Land auf der Feldkirmes
Gabriel Burlink im Auftrag seiner Stiefkinder, Land am Stürzenberg
Zacharias Blöink, Land am Stürzenberg
Johann Lesgen, Land am Stürzenberg
Jakob von Windhausenund Johann Rosemann, Land am Stürzenberg
Jakob von Windhausen, Land in dem Ohl an der Heide
Jakob Flape im Auftrag von Katharina Weißgerber ein Garten vor dem Kölner Tor oberhalb der Lehmkuhle
Johann Gerdes und Peter Zeppenfeld als Vormünder des Hospitals vor Attendorn ein Land vor dem Kölner Tor
Bürgermeister Johann an dem Markt und dessen Schwager Jakob Finkenberg, ein Garten vor dem Kölner Tor nach dem Kehlberg zu gelegen
Bürgermeister Johann Ohm, ein Land hinter dem Stürzenberg
Jakob Volmerhaus, ein Land am Stürzenberg
Johann Koch mit der Hälfte des Gutes zu Sange
Lorenz Ohm, Garten vor dem Kölner Tor
Degenhard Ohm mit dem halben Gut zu Altenvalbert, die andere Hälfte hat Johann Pannensmit ge-pachtet
Johann an dem Markt im Auftrag seiner Schwiegerfrau Lyse under der Scholen, Land am Stürzenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

13.11.1560 Lehen am Stürzenberg werden neu vergeben

Lehnstag in der Stadt Attendorn, abgehalten durch Hermann Rump zur Wenne und seiner Brüder Dietrich und Volmar Rump zu Valbert im Beisein von Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn, vertreten durch die Bürgermeister Markus im Winkel, Johann Ohm, Johann am Markt und Cornelius Pels. Belehnt werden folgende Personen mit folgenden Lehnsstücken:
Johann Zeppenfeld, Land im Schwalbenohl
Melchior Gertmann, Land auf dem Stürzenberg
Tonis Berndt, Land auf dem Stürzenberg
Heinrich von Ackerschott, Land auf dem Schilde
Cornelius Pels, Land auf dem Stürzenberg
Johann tor Mollen, Land und Wiese neben der Walkemühle
Jakob Pfannenschmied, Land auf dem Stürzenberg und die Hälfte des Gutes zu Altenvalbert
Jürgen Gertmann, Land auf dem Stürzenberg un Land auf der Tränke
Jost Ortmann, Land auf dem Stürzenberg
Peter Fehr, Land hinter dem Stürzenberg
Peter Frohne, Land auf der Feldkirmes
Gabriel Burlink im Auftrag seiner Stiefkinder, Land am Stürzenberg
Zacharias Blöink, Land am Stürzenberg
Johann Lesgen, Land am Stürzenberg
Jakob von Windhausenund Johann Rosemann, Land am Stürzenberg
Jakob von Windhausen, Land in dem Ohl an der Heide
Jakob Flape im Auftrag von Katharina Weißgerber ein Garten vor dem Kölner Tor oberhalb der Lehmkuhle
Johann Gerdes und Peter Zeppenfeld als Vormünder des Hospitals vor Attendorn ein Land vor dem Kölner Tor
Bürgermeister Johann an dem Markt und dessen Schwager Jakob Finkenberg, ein Garten vor dem Kölner Tor nach dem Kehlberg zu gelegen
Bürgermeister Johann Ohm, ein Land hinter dem Stürzenberg
Jakob Volmerhaus, ein Land am Stürzenberg
Johann Koch mit der Hälfte des Gutes zu Sange
Lorenz Ohm, Garten vor dem Kölner Tor
Degenhard Ohm mit dem halben Gut zu Altenvalbert, die andere Hälfte hat Johann Pannensmit gepachtet
Johann an dem Markt im Auftrag seiner Schwiegerfrau Lyse under der Scholen, Land am Stürzenberg.

Árchiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

12.08.1561 Belehnung mit dem Schnellenberg

Lehnsbrief des Erzbischofs Johann Gebhard von Köln für Wilhelm Vogt von Elspe über die Stätte und den Burgsitz zu Schnellenberg "auf der Burg neben dem Turm und die Hofstatt, die alten Mauern darum und den Stall."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20916.

29.08.1561 Hans Oistken ist Pächter in Milstenau

Hennecke Schüngel zu Bernychusen und Margaretha, dessen Frau, verkaufen eine Rente von 2 Malter Gerste an Hans Hesse aus dem Gut zu Milstenau und der halben Wiese daselbst. Auf dem Gut sitzt zur Zeit Hans Oistken. Zeugen sind Meister Martin Stein, Bürger zu Attendorn, Hans Vlape zu Elspe und andere [nicht genannte Leute].

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22947.

18.05.1562 Die Freiherren von Fürstenberg werden Vögte von Grafschaft

Abt und der Konvent des Klosters Grafschaft versprechen, nach dem Tode Joists von Grafschaft, des Letzten dieses Geschlechts, den Drosten Friedrich von Fürstenberg zum Vogt zu erwählen.
Papier. Siegel, Unterschriften des Abtes, des Priors und des Kellners zu Grafschaft.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 21126.

08.07.1562 Flurschaden am Hollerbrink

Vergleich zwischen Wilhelm Vogt von Elspe und Hennecke Schungel über den Schaden, der Ersterem durch das Ausroden am Hollerbrink in der Nähe der Burg Schnellenberg zugefügt wurde. Verhandelt wird allerdings erst, sobald der Beinbruch des Vogt von Elspe verheilt ist.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22521.

03.10.1562 Wahrung der Stadtrechte

Brief des Gografen Degenhard Kremer zu Attendorn an den Drosten Friedrich von Fürstenberg zu Bilstein. Er legt dar, dass es einerseits Spannungen zwischen ihm und andererseits dem Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn gebe über die Kompetenzen des Gografen- und Richteramtes in Attendorn. Der Droste möge dafür sorgen, dass die uralten Rechte der Stadt Attendorn seitens des Kurfürsten bestätigt würden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1141, Blatt 57.

14.04.1563 Darlehen des Peter von Bürberg

Johann Stamm zur Neger und Johann Menke zu Mecklinghausen, Vormünder der minderjährigen Kinder des verstorbenen Hermann im Gruelsiepen, dass sie von Peter zu Bürberg und derssen Gattin Elisabeth ein Darlehen von 24 Talern empfangen haben. Zur Sicherheit verpfänden die Vormünder die beiden Wiesenplätze, die im Backsiepen liegen.
Ausgefertigt und gesiegelt auf Papier durch Johann von Plettenberg, Richter von Bilstein.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3435.

05.06.1563 Geldfälscher verhaftet

Haftbefehl des Erzbischofs Friedrich von Köln gegen Jakob von Hengesbecke, der Falschgeld verbreitet hat.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1143, Blatt 181.

20.07.1564 Valentin Landtknecht erwirbt Bilsteiner Gut

Hennecke Schungel zu Berninkhausen bestätigt, dass er dem Valentin Landtknecht das Gut in Bilstein verkauft habe. Im Beisein des Bürgers Martin Stein zu Attendorn soll Landtknecht das Gut nun unter Vorweisung dieses Briefes in Besitz nehmen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3147.

25.10.1564 Friedrich von Fürstenberg wird Amtmann

Erzbischof Friedrich von Köln ernennt Friedrich Fürstenberg zu Waterlappe zum kurkölnischen Rat und zum Amtmann der Ämter Bilstein und Waldenburg und befiehlt ihm, die vorgenannten Ämter zu verwalten. Fürstenberg hat die erzbischöflichen Rechte und Gerechtigkeiten zu bewahren, keine Grenzverletzungen durch die Nachbarn zu dulden und die Rechte der Untertanen zu vertreten und zu verteidigen. Er ist dem Erzbischof und dem Domkapitel bis zur Wahl eines Nachfolgers zum Gehorsam verpflichtet, vom Erzstift hat er jeglichen Schaden abzuwenden und bis zum Tode verschwiegen zu sein. Dies alles hat Fürstenberg dem Erzbischof in die Hand versprochen und "mit uffgereckten Fingern gelobt". Damit er aus der Verwaltung der Ämter auch einen Nutzen zieht, darf Fürstenberg für die Dauer seiner Tätigkeit als Amtmann sämtliche Einkünfte der Ämter Bilstein und Waldenburg genießen mit Ausnahme der Schweine- und Hammelabgabe. Dafür hat Fürstenberg jährlich 400 Goldgulden an den Erzbischof zu zahlen. Außerdem erhält er für sich und die Dienerschaft die erforderliche Kleidung. Aus der Schuldverschreibung der verstorbenen Eheleute Schungel über 10.000 Gulden, die Fürstenberg an sich gebracht hat, sollen ebenfalls 400 Gulden Pension gezahlt werden. Darüber hat sich Fürstenberg mit dem Erzbischof verglichen und dahingehend geeinigt, daß Fürstenberg eine jährliche Pension von 100 Goldgulden erhält, solange er Amtmann der Ämter Bilstein und Waldenburg ist. Außerdem erhält er weitere 50 Taler in seiner Eigenschaft als kurkölnischer Rat. Außerdem erhält er die Sommer-Hofkleidung, so, wie diese alle anderen Räte auch erhalten. Der Brüchtenmeister zu Werl, Wilhelm Brandis, wird angewiesen, dem Fürstenberg ab sofort für die Dauer seines Dienstes jährlich 100 Goldgulden auszuzahlen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1145, Blatt 29.

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