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Freitag, 03. Juli 2020
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

10.12.1670 Waldenburger Belehnung

Lehnsrevers. Damit bestätigt Heinrich Luddermart, Bürger der Stadt Olpe, von Hermann Otto von Baer, Komtur zu Waldenburg, mit dem Gut im grohnen Siepen belehnt worden zu sein. Ausgefertigt und unterschrieben vom Waldenburger Lehnsrichter und Attendorner Gografen Lambert Bischopinck.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3309.

16.03.1671 Pension aus dem Hagen Hof an die Dreifaltigkeitsvikarie

Caspar Fernholt, Vikar der Dreifaltigkeitsvikarie in Attendorn, bestätigt den Empfang einer Pension aus dem Hagen Hof zu Niederhelden durch den Vikar der Vikarie SS. Francisci et Clarae, Richard Lüling. – Dieselbe Bestätigung erfolgt auch am 09.05.1672, 06.05.1673, 03.04.1674 und am 10.09.1679.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3871.

03.04.1671 Liboriusreliquien für Neapel

Ferdinand von Fürstenberg weist die Auszahlung von 15 Rtl. an seinen Kammerdiener Wilhelm Degenhard Braun an, der beauftragt wird, nach Köln zu fahren, um dem Erzbischof von Neapel, Carolus Caranioli, Liboriusreliquien zu übergeben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 259.

13.04.1671 Waldenburger Hof in Benolpe wird verpachtet

Lehnsrevers. Damit bestätigt Peter Hardenacke zu Benolpe, dass er mit 3 Müdde Saatland auf dem Hausstücke, mit 1 Karre Heuwachs unter dem Hof vor der Hardt und mit etlichen Gerechtigkeiten auf dem Lusenacker und in den Gärten, so, wie dies der Vorfahre Peter von Benolpe am 18. März 1556 als Lehen erworben hat, belehnt worden ist.
Siegel des Waldenburger Lehnsrichters Lambert Bischopinck.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3339.

06.05.1671 Waldenburger Verpachtung im Kirchspiel Rhode

Hermann Otto von Baer, Komtur des Deutschen Ordens zu Waldenburg, verpachtet das halbe Waldenburger Pachtgut Hilberinghausen an Hans Backhaus und seine Ehefrau aus Hohl im Kirchspiel Rhode für die Dauer von neun Jahren. – Das halbe Gut wird durch Christian Franz Dietrich von Fürs-tenberg am 20.02.1719 für die Dauer von 12 Jahren an Peter Rosenthal aus Hohl verpachtet, begin-nend am 23.11.1717, endend am 23.11.1729. – Erneute Verlängerung mit Johannes Rosenthal am 14.03.1747 für die Zeit vom 22.02.1741 bis 22.02.1753.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3280.

09.05.1671 Liborius-Reliquien für Neapel

Der Erzbischof von Neapel, Carolus Caranioli, bedankt sich bei Ferdinand von Fürstenberg, Fürstbischof von Paderborn, für die Überlassung von Liborius-Reliquien.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 260, Blatt 187.

24.05.1671 Erbärmlicher Zustand des Heldener Pfarrhauses

In Anwesenheit des Notars Hermann Hirsch nimmt Pfar¬rer Henning Duncker das Pfarrhaus Helden in seinen Besitz. Es ist dachlos und ruinös, völlig ohne Mobiliar, mit Ausnahme eines Troges zum Fleisch salzen. Das Viehhaus befindet sich im gleichen Zustand, die Gärten sind nicht eingezäunt.
Zeugen: Peter auf dem Dieke, Thönnes Schnider.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4792.

15.06.1671 Steuerfreiheit der Burg Schnellenberg

Attest der Stadt Attendorn, dass das freie kaiserliche Haus Schnellenberg nie Schatz und Steuer gegeben, auch nie kurfürstlich-kölnische Mandate erhalten, oder denselben Folge geleistet habe.
Oblatensiegel der Stadt Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 3106.

06.07.1671 Haus Valbert bei Oedingen soll Steuern zahlen

Susanna Witwe von Lintloh geborene Spiegel vom Desenberg wendet sich im Namen der minderjährigen Kinder ihres Sohnes an Landdrost und Räte. Der Richter von Oedingen habe das Haus Valbert bei Oedingen mit einer Schatzung belegt. Deswegen protestiere sie, da sie in ihrem 44jährigen Ehe- und Witwenstand niemals erlebt habe, dass das Haus Valbert als adeliges Gut eine Schatzung hätte zahlen müssen. Sie beantragt daher zu verfügen, die Schatzung zu verbieten.

Daraufhin beauftragen am 08.07. Landdrost und Räte den Adam Dietrich von Rump zur Wenne und Johann Heinrich Schmidt-mann als Deputierte der Westfälischen Landschaft, sich im Auftrag des Kurfürsten nach Valbert zu begeben und die Qualität des adeligen Gutes hinsichtlich seiner möglichen Schatzfähigkeit zu untersuchen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3240.

08.07.1671 Valbert bei Oedingen wird untersucht

Landdrost und Räte beauftragen Adam Dietrich von Rump zur Wenne und Johann Heinrich Schmidtmann als Deputierte der Westfälischen Landschaft, sich im Auftrag des Kurfürsten nach Valbert zu begeben und die Qualität des adeligen Gutes hinsichtlich seiner möglichen Schatzfähigkeit zu untersuchen.

Archiv des Freikherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3240.

11.07.1671 Johann Adolf von Fürstenberg erwirbt Oberhundemer Gut

Johann Schmelter zu Oberhundem verkauft den vierten Teil des Gutes am Brinke an Johann Adolf von Fürstenberg. Ausgefertigt durch den Notar Georg Vasbach im Beisein der Zeugen Gerichtsschöffe Peter Cordes zu Marmecke und Burggraf Franz Wilhelm Meyer vom Schnellenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1662.

05.09.1671 Mord und Totschlag

Blatt 375
1671 September 5
Landdrost und Räte in Arnsberg bitten den Drosten zu Schwarzenberg um Stellungnahme zu den Vorfällen am 15. August: So seien die Attendorner Bürger Cornelius Korff und Adolph Helner auf dem Weg zum Landtag gewesen und von dem Schwarzenbergischen Schreiber und einem anderen Bedienten verfolgt worden. Helner sei auf kölnischem Boden durch die Schulter ins Herz geschossen worden, an dessen Folge er am 24.8.verstorben sei. Der Droste wird aufgefordert, den Täter zu arrestieren, damit ihm der Prozess gemacht werden kann. Außerdem seien Frau und Kinder des Ermordeten zu entschädigen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 260, Blatt 375.

26.09.1671 Pfändung in Oberhundem

Vor dem Gericht in Bilstein erscheint der Fürstlich Badische Sekretär Heinrich Walter von Aust und präsentiert eine Schuldforderung in Höhe von 216 Taler 220 Albus. Dieser Betrag, den ihm die Eheleute Wilhelm Heinrich von und zum Bruch und Johanna Maria Stael von Holstein schulden, ist unbeibringlich. Deshalb werden die zum Haus Bruch gehörenden Immobilien des Baumeisters Hofes in Oberhundem gepfändet.
Siegel des Gerichts Bilstein.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1670

03.01.1672 Finanzspritze aus Salzburg

Der Salzburger Domdechant Wilhelm von Fürstenberg schreibt aus Rom, dass er gern zum Bau der Burg Schnellenberg seinen finanziellen Beitrag leisten wolle, wenn dieser begonnen werde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 262, Blatt 117.

03.01.1672 Finanzspritze zum Burgbau Schnellenberg

Wilhelm von Fürstenberg, Domdechant zu Salzburg, schreibt aus Rom an seinen Bruder Ferdinand, dass er gern zum Bau der Burg Schnellenberg seinen finanziellen Beitrag leisten wolle, wenn dieser begonnen werde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 261.

25.03.1672 Schwarten Hof in Sange verpfändet

Schuld- und Pfandverschreibung. Damit bekennen die Brüder Bernhard Christiani und Caspar Dietrich Christiani, dass sie von Johann Tütel ein Kapital von 100 Rtl. geliehen haben. Sie verpfänden dafür den Schwarten Hof in Sange.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3614.

17.05.1672 Christian Hoberg aus Halberbracht leiht sich Geld

Christian Hoberg in der Bieke zu Halberbracht, Vormund der minderjährigen Kinder des verstorbenen Heinrich Hoberg zu Herrntrop, leiht zur Bestreitung seiner hohen Kosten von Hans Schneider zu Würdinghausen 40 Rtl. und verpfändet dafür ein Fuder Heu aus der Wittemunds Wiese. Ausgefertigt von Georg Vasbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1687, Blatt 273.

18.06.1672 Neubau der Pulten Scheune

Zimmermeister Johannes Rademacher aus Repe bescheinigt den Empfang von 19 ½ Reichstalern zum Bau der Scheune des Bauern Pulte in Mecklinghausen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte .AFH 3420, Blatt 43.

20.08.1672 Heinrich Leiste hat Franziskanerkirche gebaut

Johann Adolf von Fürstenberg weist die Zahlung von 120 Rtl. an den Maurermeister Heinrich Leiste in Attendorn an, der die Franziskanerkirche gebaut hat. – Die Zahlungen quittiert Katharina Hüppe im Auftrag ihres Ehemanns.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1728, Blatt 27.

08.09.1672 Schnellenberger Trompeter leiht sich Reisekutsche

Der Trompeter Georg bestätigt, dass ihm der Schnellenberger Rentmeister Franz Wilhelm Meyer für die Reise nach Neuhaus einen Wagen geliehen habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2449, Blatt 67.

04.11.1672 Schiffsbau für Schnellenberg

Rechnung des Schreiners Wilhelm Lehrs für die Anfertigung eines neuen Schiffs [zum Fischen auf der Bigge?] zum Preis von 8 Rtl. 1 Schilling. Das Schiff wurde aus einem Baumstamm gefertigt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 494, Blatt 325.

11.12.1672 Mobilmachung im Amt Bilstein

Verordnung des Kurfürsten Maximilian Henrich. Damit wird befohlen, das Amtshaus Bilstein mit Landschützen, Munition und Lebensmitteln zu versehen. Im Amt selbst sind wegen der eindringenden fremden Völker die Wege und Pässe zu verhauen, die Brücken gegebenenfalls einzureißen und sämtliche fremden Völker zu vertreiben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2551.

23.01.1673 Wiener Maler de Neuve portraitiert die Fürstenbergs

Wilhelm von Fürstenberg, Domdechant zu Salzburg, teilt seinem in Wien weilenden Bruder Johann Adolf von Fürstenberg mit, er möge dort nach dem bekannten Maler de Neuve fragen, um sich portraitieren zu lassen ("biß ahn die Knie langk abmahlen"). Das Portrait möge er dann nach Salzburg schicken. Auch könne er sich eine Kopie für Schnellenberg fertigen lassen, alle Kosten werde er ihm erstatten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 271.

10.04.1673 Fremde Truppen vor Attendorn

Brief des Gografen Caspar Dietrich Burghoff zu Attendorn (Lacksiegel !) an Johann Adolf von Fürstenberg: Burghoff schildert die derzeitige Lage so, dass die Einwohner von Valbert, Meinerzhagen und den umliegenden Orten durch die Tatsache, dass französische Truppen bei Schwerte stünden, derart erschreckt wurden, dass sie ins umliegende Gebirge geflohen seien. Teilweise seien sie "mitt weib, kindern, sack und pack allhier in die Stadt mitt bedienungh bewusster salvagardia solviret." Der Bürgermeister habe nun befohlen, dass die Flüchtlinge die Wacht an den Stadttoren zu übernehmen hätten. Sie seien bereit, 25.000 Rtl. Kontribution zu zahlen, Johann Adolf von Fürstenberg möge dies der Generalität mitteilen, damit ihr Hab und Gut verschont werde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 263.

15.04.1673 Verkauf des Hofes Waltmann in Oberhundem

Wilhelm Henrich von und zum Bruch und seiner Frau Johanna Maria Stahl von Holstein verkaufen dem Johann Adolf von Fürstenberg ihr Haus und Hof, vor alters Waltmans anitzo aber der Brücher Hoff zu Oberhundem genandt, mit Einschluss der Wiese auf der Hundem. Ursprünglich war der Hof Lehen des Hauses Bruch; an seiner Stelle ist aber nun der Erlhof in die Lehnbarkeit übernommen worden. Siegel der Aussteller. Die Qittung über den Empfang von 650 Taler Kaufschilling ist beige-fügt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1671.

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