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Freitag, 03. Juli 2020
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

30.08.1659 Streit um Waldenburger Güter in Hillmicke

Amtsverwalter Lambert Bischopinck teilt mit, dass die Angaben des Noltgen Brüser zu Hillmicke, seine gepachteten Güter seien allodial und nicht lehnrührig, falsch seien. Es handele sich um Waldenburger Lehnsgüter. Deshalb wird dem Brüser unter Strafandrohung untersagt, diese Güter ohne Erlaubnis des Lehnsherrn zu verwalten. – Der Streit zieht sich bis 1660 hin.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3284, Blatt 441.

13.09.1659 Kurkölnischer Hirsch geht nach Nassau

Protokoll des Gerichts Bilstein, vertreten durch den Richter Martin Schöneberg, den Gerichtsschreiber Johannes Hoberg und den Schöffen Eberhard Hoberg, über die Untersuchung eines Wildfrevels, indem ein Hirsch auf kurkölnischem Gebiet erlegt und in die Grafschaft Nassau geschafft wurde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2691, Blatt 273.

25.09.1659 Rechtsbeistand erbeten

Bernhard von Plettenberg zu Lenhausen bittet den Gografen Johann Gottfried Hengesbeck zu Attendorn um Rechtsbeistand. Der Thönnis Hennecke zu Weringhausen habe sich beklagt, dass man eine angeblich auf seinem Gut haftende Rente zwangsweise habe eintreiben wollen. Das Gut gehöre aber dem Schade zu Grevenstein und sei an den Vogt von Elspe zu Borghausen verpfändet.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1438, Blatt 167.

17.11.1659 Päpstliche Gottesdiensterlaubnis für Schnellenberg

Papst Alexander VII. erteilt die Erlaubnis, in der Kapelle St. Georg zu Schnellenberg am Festtag des Kapellenpatrons die heilige Messe lesen zu dürfen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3943.

03.01.1660 Glas für den Schnellenberg

Heinrich Zeppenfeld in Attendorn quittiert die Bezahlung von 2 Schoff Glas durch Bernard Coster zu Schnellenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 308, Blatt 289.

30.01.1660 Glaslieferung zum Schnellenberg

Hunderte von Rechnungsbelegen haben sich im Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen erhalten. Sie sind wichtig für die Attendorner Handwerksgeschichte, da sie aus einer Zeit stammen, in der die Kirchenbücher der Pfarrei lückenlos sind. So erfahren wir heute etwas über einen Glaser Heinrich Zeppenfeld aus Attendorn, der 2 Schoff Glas zum Schnellenberg geliefert hatte und die Bezahlung durch Bernard Coster zu Schnellenberg quittierte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 308, Blatt 289.

21.05.1660 Schnellenberger Teiche

Friedrich von Fürstenberg bestätigt, dass ihm Einsassen der Gerichte Olpe, Drolshagen und Wenden freiwillig die neuen Teiche an der Burg Schnellenberg angelegt haben. Aus dieser Freiwilligkeit sei für die Zukunft keine Verpflichtung abzuleiten. – Bei diesem Projekt haben auch etliche Einsassen des Kirchspiels Helden geholfen, so aus Helden 24 Fuhren mit Wagen, Niederhelden 24 Fuhren mit Wagen, Mecklinghausen 21 Fuhren mit Wagen, Repe 9 Fuhren mit Karren, Rieflinghausen 21 Fuhren mit Karren, Bremge 18 Fuhren mit Karren und Oberveischede 27 Fuhren mit Karren. Aus Niederhelden haben 2 Kötter 6 Tage lang, aus Helden 3, Mecklinghausen 1, Rieflinghausen 1, Repe 4 und Oberveischede 6 Kötter jeweils 6 Tage lang geholfen. Unterzeichnet wird die Aufstellung von Küster Hermann Erlhoff aus Helden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2545, Blatt 377.

12.07.1660 Rönkhauser Gut wird verpachtet

Pachtbrief. Damit bestätigt Eberhard von Delwigh zu Waldenburg, dass er dem Johann Grotehoff zu Rönkhausen, sonst Johann Richartz genannt, dass sogenannte Richartz Gut in Rönkhausen für die Dauer von 12 Jahren verpachtet.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4102, Blatt 123.

30.07.1660 Waldenburger Pachtzahlung angemahnt

Die Äbtissin von Herford bittet um Zahlung der aus 4 Jahren rückständigen Herforder Pachtgelder, die noch aus der Zeit des Vorgängers auf Waldenburg, Gisbert von der Capellen ausstehen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1438, Blatt 247.

03.08.1660 Streit um die Belehnung mit Waldenburg

Die Äbtissin von Herford teilt dem Komtur Eberhard von Dalwig auf Waldenburg mit, dass normalerweise eine Investitur nur nach dem Tode eines Vorgängers erfolge. Da in diesem speziellen Fall aber der bisherige Komtur Gisbert von der Capellen durch obrigkeitliche Verfügung nach Wallheim versetzt wurde und damit quasi als Vasall „gestorben“ sei, da er die Lehnsgüter verlassen habe, soll Eberhard von Dalwig die Investitur erhalten. Dies geschehe aber erst dann, wenn er den Lehnseid geschworen habe. Außerdem sollten die rückständigen Herforder Pachtgelder baldmöglichst bezahlt werden. Was die Kollatur über die Kirche zu Schönholthausen angehe, so möge Eberhard von Dalwig aus den letzten 30-50 Jahren seine Rechte dokumentieren und entsprechende Urkunden vorlegen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1438, Blatt 257.

08.08.1660 Waldenburg hat Vorschlagsrecht in Schönholthausen

Der Deutschordenskomtur und Verwalter der Waldenburg Eberhard von Dalwig teilt der Äbtissin von Herford mit, dass ausweislich etlicher auf dem Hause Waldenburg vorhandener Dokumente belegt werden könne, dass Waldenburg das "ius praesentationis laicum" der Kirche in Schönholthausen besitze. Die Äbtissin möge dieses Recht bestätigen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1438, Blatt 243.

14.10.1660 Grenz-Spektakel in Lenhausen

Die Brüder Johann Dietrich von Plettenberg und Bernhard von Plettenberg zu Lenhausen beklagen sich über den Drosten zu Schwarzenberg, der zum wiederholten Mal die Grenzen zur Lenhauser Mark verletzt habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3737, Blatt 103.

15.11.1660 Maurer fordern ihren Lohn

Peter Moller, Hans Curlender, Johann Simon und Johann Hage zu Niederhelden, Bürger der Stadt Attendorn, bitten Friedrich von Fürstenberg um Bezahlung ihrer Arbeit, die sie in der Maumker Steinkuhle geleistet haben.

Da zur dieser Zeit Bauarbeiten zur Erweiterung der Burg Schnellenberg begonnen wurden, könnte es sich hier um einen Beleg für die Materialbeschaffung zur Erweiterung der Burg handeln.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 162, Blatt 435.

03.01.1661 Das Burglehen Schnellenberg

Lehnbrief des Kurfürsten Maximilian Heinrich von Köln für Friedrich von Fürstenberg über ein gemauertes Haus in der Freiheit Bilstein, ein Höfchen, 4 Gärten, ein Hopfengarten, 7 Wiesen, 7 Länder und 5 Hagen statt der nun allodifizierten Lehnsstücke des Hauses Schnellenberg, nämlich eines Anteils des Burghofes samt der Stätte und Teil Burgsitz daselbst neben dem alten Turm, der Hofstatt mit den alten Mauern darum, auch des Stalles, ferner des alten Turmes und Mauer, auch des dazugehörigen Wasserleins, die Bigge genannt, samt der geringen Wiesen und Garten bei dem Burgsitz. Durch den Tausch ist der Lehnskammer zweifacher Nutzen entstanden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20926.

16.01.1661 Fischkauf in Köln

Friedrich von Fürstenberg zu Köln schreibt an seine Frau Maria Elisabeth von Fürstenberg geb. v. Breitbach zu Schnellenberg: Er hat für die Fastenzeit vorgesorgt und Heringe und Stockfische ge-kauft. Die Heringe kosten 8 Rtl., die Stockfische 12 Rtl. Friedrich von Fürstenberg will noch nach Bonn reiten, Lichtmess aber wieder auf Schnellenberg sein. Er hofft, dass Henrich die Bilstein’schen und Schnellenbergischen Leute eifrig zur Abgabe ihrer Pacht anhält.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 233, Blatt 33.

17.02.1661 Die Ortsvorsteher des Gerichtes Olpe

Conrad Ziegenhans, kurfürstl. Gerichtsschöffe, handelnd im Auftrag des Vorstehers der Bauerschaft Kleusheim, Jakob Bender, sowie die Ortsvorsteher des Gerichtes Olpe: Tigges Schulte von Rehringhausen, Bernd Heupe zu Günsen, Hans Quiter zu Rüblinghausen, Röttger Heller zu Rhode und Jakob Sundermann zu Stade beauftragen den kaiserlichen Notar Caspar Zeppenfeld, sie in der Streitsache gegen den Komtur zu Waldenburg zu vertreten. Die Vollmacht wurde ausgefertigt durch den Notar Heinrich Schrage.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

09.03.1661 Pacht für Hof Biggen bezahlt

Henricus Bergenthal, Vikar der Vikarie "Omnium Sanctorum" [Allerheiligen-Vikarie] in Attendorn, bestätigt den Empfang von 18½ Rtl., die für die letzten vier Jahre als Pension aus dem Hof in Biggen zu entrichten waren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 233, Blatt 191.

15.03.1661 Richter hat seine Schulden immer noch nicht bezahlt

Rudolf Höynck zu Arnsberg teilt Friedrich von Fürstenberg mit, dass er gehört habe, dass die Rückstände seines verstorbenen Bruders, des Richters in Schliprüthen, immer noch nicht bezahlt wurden. Er bittet, die Witwe und ihre 9 Kinder zu verschonen und ihnen das Richteramt in Schliprüthen zu belassen. Er wird dafür sorgen, dass die Schulden unverzüglich bezahlt werden (Lacksiegel Höynck).

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 233, Blatt 225.

26.04.1661 Ferdinand von Fürstenberg wird Bischof

Der Droste Friedrich von Fürstenberg bedankt sich beim Paderborner Domkapitel für die Wahl seines Bruders Ferdinand zum Bischof von Paderborn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 232, Blatt 341.

14.05.1661 Ein Gruß aus Castel Gandolfo

Mit einem Brief aus Castel Gandolfo bedankt sich "Ferdinand erwehlter Bischoff zu Paderborn" bei seinem Bruder Friedrich von Fürstenberg für dessen Bemühungen im Zusammenhang mit der Paderborner Bischofswahl.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 233, Blatt 379.

17.07.1661 Graf erhält Auftrag

Vertrag zwischen Friedrich von Fürstenberg und dem Schieferdecker und Bürger Hans Georg Graf aus Attendorn über die Durchführung von Arbeiten auf dem neuen Gebäude der Burg Schnellenberg zum Preis von 85 Taler.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2337.

17.08.1661 Attendorner Hotelrechnung

Rechnung des Gastwirts Jobst Rümhehren zu Attendorn über Kostgeld und Logis für die Dienerschaft des Bischofs Ferdinand von Fürstenberg, die in der Zeit vom 17.8. – 20.9.1661 bei ihm in Attendorn untergebracht war. Die Rechnung beläuft sich auf 32 Rtl. 50 ß und wurde durch Vikar Richard Lüling bezahlt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 229, Blatt 1-4.

28.09.1661 Aufwartung für den Fürstbischof

Friedrich von Stockhausen, Richter zu Olpe, bittet den Amtsverwalter des Amtes Bilstein, Lambert Bischopink in Attendorn, um Benachrichtigung über das Eintreffen des Paderborner Bischofs Ferdinand, um ihm seine Aufwartung machen zu können.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 233, Blatt 605.

06.10.1661 Pomp und Prunk in Paderborn

Friedrich von Fürstenberg berichtet seiner Frau über die Amtseinführung des Bruders und Bischofs Ferdinand. An den Grenzen des Stiftes Paderborn seien sie bei gutem Sonnenschein vom Domkapitel, der Ritterschaft und etlichen Tausend aus dem Landvolk, zu Fuß und zu Pferd, herrlich empfangen und bis Neuhaus geleitet worden. Dort habe man sich ausgeruht. Am folgenden Tag während des Einritts und der Inthronisation habe es aber stark geregnet, "also daß die Federhense und köstlige Außrüstung der Ritterschafft ziembligen Schaden gelitten." Nun sei der 3. Tag, man werde vom Domkapitel und der Ritterschaft "herlig tractiret." Wann er nach Schnellenberg komme, wisse er noch nicht genau, da die Hochzeit des Richters von Olpe erst "am zukommenden Dienstag sei." Er werde den Rückweg über Herdringen nehmen, da "der Weg über Meschede viel zu bös und bergig" sei.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 233, Blatt 621.

16.10.1661 Dienerschaft des Fürstbischofs in Attendorn untergebracht

Rechnung des Gastwirts Eberhard Vaßbach zu Attendorn über Kostgeld und Logis für die Dienerschaft des Bischofs Ferdinand von Fürstenberg, die in der Zeit vom 17.8. – 20.9.1661 bei ihm in Attendorn untergebracht war. Die Rechnung beläuft sich auf 9 Rtl. 6 ß und wurde durch Vikar Richard Lüling bezahlt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 229, Blatt 4.

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