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Montag, 18. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

25.08.1645 Einkünfte des Hauses Borghausen

Aufstellung über die jährlichen Einkünfte des Hauses Borghausen: 12 1/2 Malter Roggen, 12 Malter 3 Viertel Gerste, 55 Malter 4 Scheffel Hafer, 116 1/2 Rtl. 19 Schilling Bargeld, 11 feiste und 1 mageres Schwein, 77 Hühner, 5 Gänse, 1 feister Hammel, 6 Pfund Wachs, 50 Eier, 6 Pfund Heide zum Spinnen, Anteile an der Grevenmühle.

[in Preußen war 1 Malter = 12 Scheffel = 695,5 Liter].

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 33.

01.09.1645 Der Droste ist krank

Johannes von der Hardt zu Bilstein teilt dem Gisbert von der Capellen zu Waldenburg mit, dass der Droste zur Zeit wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes mit Heilwasser kure und daher nicht sagen könne, wann eine Besprechung wegen der Schnellenberger Schlacht stattfinden könne.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3170.

02.09.1645 Geburtszeugnis für Wilhelm von Fürstenberg

Friedrich von Fürstenberg und Anna Maria von Kerpen bezeugen gegenüber dem Pastor von Kirchveischede, dass ihr Sohn Wilhelm von Fürstenberg am 10. August 1623 geboren wurde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 771, Blatt 551.

18.03.1646 Der 100jährige Adolf Langenohl erzählt

Vernehmung des betagten Adolf auf dem Langenohl über die Verhältnisse auf Langenohl und „wie dan auch boven im platz vorm Hauß Wallenburg." - Er sagt, er sei fast 100 Jahre alt [* ca. 1545]; er sei etwa 10 Jahre alt gewesen, als der Prinz von Oranien durchzog; sein Vater habe Johann geheißen, den Großvater habe er nicht gekannt. Er sei auf dem Hof Langenohl geboren. Sein Großvater habe den Hof von Heinrich Hoberg gepachtet, davor hat Hoberg Wal-denburg und Langenohl selbst gebraucht. Seines Großvaters Bruder Heinrich habe vor dem Platz [auf der Burg] gewohnt. An Abgaben waren jährlich zu entrichten die Hälfte von Schweinen und Kühen sowie 300 Pfund Butter. Außerdem mußten sie 10 Malter Roggen, 10 Malter Gerste und 10 Malter Hafer abgeben; 1 Tag lang mußten Hölzer gefahren werden; von 20 Malter Hartkorn war 1 Malter an das Chorkapitel in Attendorn zu liefern. Seines Großvaters Bruder habe ebenfalls die Hälfte von Schweinen und Kühen geben müssen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 3262.

11.08.1646 Der Grabstein ist fertig

Im Herdringer Archiv haben sich zahlreiche Korrespondenzakten erhalten, die jahrgangsweise eingebunden wurden. In diesen Akten befindet sich hauptsächlich der Briefwechsel zwischen der Familie von Fürstenberg mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Kirche. Diese Briefe sind größtenteils in der vierbändigen Fürstenberggeschichte verarbeitet worden.

Daneben haben sich aber unzählige Notizen erhalten, die scheinbar unwichtige Details des alltäglichen Lebens auf den Burgen Schnellenberg, Waldenburg und Bilstein wiedergeben. Diese Notizen sind eine Fundgrube für die heimische Forschung, da sie reiches und unbekanntes Material zur Geschichte Attendorns und seiner Umgebung enthalten. So auch den folgenden Vermerk über die Anfertigung eines Grabsteins für die Attendorner Franziskanerkirche, in der sich die Familiengruft der Familie von Fürstenberg befand:

Quittung von "M[eister] Johann Steinmetzen für Anfertigung eines Grabsteins zu den minnen Brudern."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 157, Blatt 299.

18.08.1646 Der hunderjährige Adolf vom Langenohl meldet sich zu Wort

Vernehmung des betagten Adolf auf dem Langenohl über die Verhältnisse auf Langenohl und „wie dan auch boven im platz vorm Hauß Wallenburg“ auf Anweisung des Gografen Dietrich Burghoff - Er sagt, er sei fast 100 Jahre alt [* ca. 1545]; er sei etwa 10 Jahre alt gewesen, als der Prinz von Oranien durchzog; sein Vater habe Johann geheißen, den Großvater habe er nicht gekannt. Er sei auf dem Hof Langenohl geboren. Sein Großvater habe den Hof von Heinrich Hoberg gepachtet, davor hat Hoberg Waldenburg und Langenohl selbst gebraucht. Seines Großvaters Bruder Heinrich habe vor dem Platz [auf der Burg] gewohnt. An Abgaben waren jährlich zu entrichten die Hälfte von Schweinen und Kühen sowie 300 Pfund Butter. Außerdem mußten sie entrichten 10 Malter Roggen, 10 Malter Gerste und 10 Malter Hafer; 1 Tag lang mußten Hölzer gefahren werden; von 20 Malter Hartkorn war 1 Malter an das Chorkapitel zu geben. Seines Großvaters Bruder habe ebenfalls die Hälfte von Schweinen und Kühen geben müssen. Sein Großvater sei mit Sack und Pack von Jakobshof und Saatkorn nach dem Langenohl, dessen Bruder Henrich auf das Gut vor dem Platz gezogen.
Ausgefertigt von Johann Gottfried Hengesbeck, Gerichtsschreiber in Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3262.

26.11.1646 Kriegsschäden im Kreis Olpe

In einer Auflistung über die zu erstattenden Kriegsschäden geben die Ämter, Gerichte und Städte im Kreis Olpe an, wie hoch sich die Schäden beziffern: Stadt Attendorn 100 Reichstaler, Stadt Olpe 73 Rtl., Amt Bilstein 40 Rtl., Gericht Olpe, Drolshagen, Wenden 33 Rtl., Gogericht Attendorn 20 Rtl. und die Stadt Drolshagen 8 Rtl.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4474, Blatt 295.

09.01.1647 Pflugräder kosten in Dünschede zwei Kopstücke

Johann Stemmer von Dünschede erhält zwei Kopstücke für die Verfertigung von zwei Pflugrädern.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 560, Seite 34.

05.05.1647 Wirbel um die Pfändung einer Kuh

Gisbert von der Capelle, Komtur in Waldenburg, beklagt sich beim Landkomtur in Mühlheim, dass die Stadt Attendorn der Frau des Heinrich von der Horst in Abwesenheit ihres Mannes die einzige Kuh gepfändet habe, weil angeblich die städtischen Steuern nicht bezahlt worden seien. Gisbert von der Capelle bestreitet dieses. Es handele sich um ein Haus, das zur Burg Waldenburg gehöre und frei sei von Abgaben. Gleichwohl habe sich der Bewohner Heinrich von der Horst niemals geweigert, Truppen einzuqartieren und Kontributionen zu zahlen. Der Landkomtur wird gebeten einzuschreiten, um die Rechte der Burg Waldenburg zu wahren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

29.07.1647 Eigenleute des Hauses Bamenohl

Zum adeligen Haus Bamenohl gehörten 1647 folgende Eigenleute:
Cordt Bruse zu Mecklinghausen, Greta seine Frau, ist bürtig aus Niederhel-den, und eigen an das Haus Schnellenberg, hat mit derselben 3 Söhne gezeugt, so noch alle im Leben, der älteste Sohn heißt Johannes, der zweite Jost und der dritte Tönnis. - Dieser Cordt hat zwar viele Brüder und Schwestern gehabt, so aber alle jung und unverheiratet an der Pest ge-storben. Er Cordt aber ist auf Rembergs Gut geboren, welches an das Haus Bil-stein eigenhörig sein soll.

Johann Remberg zu Mecklinghausen, gehört zum Haus Bilstein.

Göertt Schulte zu Mecklinghausen, Anna dessen Hausfrau von der Neger aus Steuckenhaus gebürtig, ist ehe sie bestattet, frei gewesen, hat mit der-selben 4 Kinder gezeugt, die noch alle leben. Die älteste Tochter heißt Trin-gen, die andere Tochter Eva, der älteste Sohn Johannes, der jüngste Jakob. Seine Schwestern und Brüder sind alle jung und unverheiratet gestorben. -Dieses Gördts Vaters Bruder heißt Jakob und wohnt in Rhonard im Gericht Olpe. Dessen Vatters Schwester Trine Schulte wohnt in Bremge im Kirchspiel Helden auf Trippen Gut. Sie werden sich vermutlich abgewechselt haben. - Gördt Schulte berichtet, daß der letzte Besit-zer im Oberdorfs Gut Jakob geheißen hat, dessen Mutter Trine und die Tochter ebenfalls Trine, welche aber nach Köln gezogen sind.

Höffelmann oder Herders Gut in Oberveischede, ist erstlich bewohnt von jetzigem Johann Hövelmanns Vater, welcher auch Johannes hieß, und gleich-falls auf dem Gut geboren wurde. Dieses Johannes Vatters Bruder hat Wilhelm geheißen und hat das Gut eine zeitlang bewohnt, hat 3 Weiber gehabt und doch mit allen dreien keine Kinder gezeuget; ist also das Gut an dieses Johann Vatteren Johannes Höffelmann kommen, welcher sich an Elsen Hessen zur Neger verheiratet, mit derselben einen Sohn Johann und drei Töchter, die älteste Anna, die andere Trine, welche ohne Kinder verstorben, die dritte Grete ge-heißen. - Johann, der Sohn, hat sich an Trine von Tecklinghausen aus Her-ders Haus verheiratet, welche Trine an das Haus Borghausen eigen sein soll; sie haben miteinander 2 Kinder. Die andere Tochter Anna hat sich in das Haus verheiratet, erstlich an Jaspar zu Kirchveischede, aus Helvreckes Haus, mit demselben zwei Kinder gezeugt, ein Sohn und eine Tochter, der Sohn heißt Hans, die Tochter Anna, sind beide noch unverheiratet und bewohnen das Gut. - Mit dem zweiten Manne genannt Jörgen von Rifflinghausen aus Paulsgut hat sie eine Tochter gezeugt, Lißgen genannt, sie lebt bei ihrem Vater Jörgen in Heg-gen in Graunerts Haus. Die Mutter aber ist verstorben. Bleiben also diese drei Kinder die Letzterben. - Die dritte Tochter Greta hat mit Wilhelm Hen-gesbeck ein uneheliches Kind gezeugt, so aber gestorben. Wird sich nicht an genannten Wilhelm verheiraten.

Mödderen Degenhardt, dessen Hausfrau Greta aus Kaisers Haus zu Förde bürtig, den Chorherren zu Attendorn zuständig, hat mit derselben 6 Kinder gezeugt, so noch alle am leben; es sollen 4 Söhne und 2 Töchter sein, die noch alle unbestattet sind. Der älteste Sohn Jo-hann ist beim Vater im Hause; der zweite Sohn Görtt wohnt jetzt bei dem Schladden zu Stockum; der dritte Jasper ist auch noch bei dem Vater; der vierte Johanman ist gleichfalls beim Vater; die älteste Tochter Greta hat sich nach Förde an Jaspar Jungermann oder Quin-ken verheiratet, wohnt jetzt im Her-scheder Kirchspiel zu Relinghausen; sie haben einen Sohn, der Jörgen heißen soll. Die 2. Tochter Johanna ist unbestattet und bei dem Vater.

Valenthorns Gut zu Helden. Valentin, jetziger Hausherr, ist mit Ennicke aus Benders Haus aus Niederhelden verheiratet; sie haben 3 Söhne und eine Tochter gezeugt, der noch lebende Sohn Johann soll etwa 10 Jahre alt sein. Die Tochter ist auch verstorben und unverheiratet gewesen. Dessen Valen-tins Schwester und Brüder sind alle unverheiratet gestorben, es gibt nur noch die Schwester Trine, die an Ga-briel zu Niederhelden verheiratet wurde.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 92c.

22.08.1647 Kriegssteuern sind nicht mehr bezahlbar

Memoriale des Rittmeisters Vogt von Elspe zu Bamenohl an die Landstände zu Arnsberg wegen der Schatzung im Bilsteiner Quartal, die inzwischen durch die Bewohner nicht mehr aufzubringen ist. – Das Dokument wird durch die Adeligen und Städte des Sauerlandes unterstützt.
Der Antrag wird am 25.11.1647 durch die Landstände in Arnsberg beraten und beschieden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4474, Blatt 325 ff.

30.08.1647 Geldgeschäfte mit dem Vikar Rosemann

Friedrich von Fürstenberg, Droste zu Bilstein, verkauft dem Vikar Johann Rosemann in Attendorn eine jährliche Rente von 3 Malter Roggen und 2 Malter Gerste aus dem Hof zu Biggen. Als Gegen-leistung erhält der Freiherr ein Darlehen von 250 Taler und verpfändet dem Vikar den Hof zu Biggen. – Das Kapital wurde 1681 auf Johann Adolf von Fürstenberg übertragen.
Siegel und Unterschrift des Friedrich von Fürstenberg

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3145.

06.11.1647 Dienerschaft bekommt Geld

Adam Vogt von Elspe zu Bamenohl rechnet im Beisein von Georg Wilhelm Vogt von Elspe zu Borghausen mit seinem Diener Johann Köster und dessen Frau Anna die rückständigen Lohnkosten ab.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 281.

09.01.1648 Einladung zum Lehnsgericht in Waldenburg

Einladung der Lehnsträger zum Lehnsgericht nach Waldenburg, das dort unter dem Vorsitz des Lehnsrichters Winold Walrabe, Richter zu Bilstein, stattfinden soll. – Für das Kirchspiel quittiert der Pfarrer von Schönholthausen den Empfang der Ladung, die von der Kanzel zu verkündigen ist. – Für das Kirchspiel Wenden bestätigt der Pfarrer Roserus Viegener den Empfang, für das Kirchspiel Rho-de der Pfarrer Rutger Windhausium, für das Kirchspiel Drolshagen der Pfarrer Wilhelm Hüppe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3284/2, Seite 251 ff.

11.02.1648 Belehnung in Schönholthausen

Der Deutschordens-Komtur Gisbert von der Capellen zu Waldenburg belehnt Johann Schmidt, derzeitiger Provisor der Kirche zu Schönholthausen, mit dem Gut "fur der Sehling" im Beisein der Zeugen Winolt Walrabe, Richter zu Bilstein, und Cornelius Isphording aus Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1439, Blatt 59.

02.04.1648 Das Fell über die Ohren ziehen

Meister Mertin aus Attendorn erhält 2 Kopstücke, um einem verstorbenen Pferd des Drosten Friedrich von Fürstenberg das Fell abzuziehen.


Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 560, Blatt 101.

08.10.1648 Attendorner Schmied liefert neue Schösser für Bilstein

Meister Rußens, Schlosser in Attendorn, liefert zwei neue Schlösser "zu behauff der neuwer Schurren fur der pforten".

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 560, Seite 109.

19.10.1648 Waldenburger Gut Schöndelt an Reuter verpachtet

Pachtvertrag. Damit verpachtet Gisbert von der Capellen zu Waldenburg das Gut zu Schöndelt an die Eheleute Rötger Reuter für die Dauer von sechs Jahren

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4102, Blatt 451.

24.01.1649 Georg Neuhoff braucht Bargeld

Obligation des Georg Neuhof gt. Elsen zu Würdinghausen über 30 Rtl., die er dem Johann Rutzen zu Oberhundem schuldig ist; er verpfändet als Sicherheit sein Kämpchen, an des Drosten Güter zu Bilstein gelegen.

Ausgefertigt durch Notar Johannes Vasbach, Gerichtsschreiber zu Bilstein, im Beisein der Zeugen Peter Vasbach und Hans Moller auf der Vasbach.

Mit Quittung vom 16.6.1669 über Rückzahlung des Pfandschillings durch den Drosten Johann Adolf von Fürstenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1661.

03.11.1649 Unfall des Generalfeldmarschalls in Ewig

Friedrich von Fürstenberg berichtet über die Ankunft des Generalfeldmarschalls von Bönninghausen in Ewig. Bei der Weiterfahrt nach Bilstein war von Bönninghausen mit seiner Kutsche gerade über die Brücke, als diese mitsamt dem Knecht und zwei Pferden eingestürzt sei. Ein Pferd habe den Unfall nicht überlebt, Knecht und zwei weitere Pferde hätten Glück im Unglück gehabt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 772, Blatt 457.

30.11.1649 Schwerer Unfall in Ewig

Friedrich von Fürstenberg berichtet über die Ankunft des Generalfeldmarschalls von Bönninghausen in Ewig. Bei der Weiterfahrt nach Bilstein war von Bönninghausen mit seiner Kutsche gerade über die Brücke, als diese mitsamt dem Knecht und zwei Pferden eingestürzt sei. Ein Pferd habe den Unfall nicht überlebt, Knecht und zwei weitere Pferde hätten Glück im Unglück gehabt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 772, Blatt 457.

03.12.1649 Witwe des Vogt von Elspe verstorben

Am 3. Dezember 1649 ist Margaretha von Melschede, die Witwe Bernhard Voigts von Elspe, im Alter von 85 Jahren auf dem Haus Bamenohl gestorben. Sie wurde am 12. Januar neben ihrem Gatten in der Pfarrkirche zu Plettenberg bestattet.

Pfarrarchiv Helden, Akte B 2, Seite 3

01.01.1650 Öffnung der Heiligen Pforte

[NN.] von Brabeck [Unterschrift zerstört] berichtet aus Rom über die Feierlichkeiten zur Öffnung der Heiligen Pforte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 158, Blatt 5.

03.01.1650 Kempers Haus wird renoviert

Johann Dietrich von Plettenberg zu Lenhausen gestattet im Beisein des Zeugen Bernd Heinrich von Schnellenberg dem Heinrich Kemper zu Langenei, das von ihm bewohnte Haus in Langenei zu restaurieren und in Ordnung zu bringen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2881, Blatt 167.

24.04.1650 Schatzfreiheit für Langenohl

Gisbert von der Capellen beantragt nochmals bei Räten und Landständen in Arnsberg, in Bezug auf den Hof Langenohl die Schatzfreiheit zu gewähren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3262.

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