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Montag, 18. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

01.12.1637 Gefährliche Reise

Friedrich von Stockhausen teilt der Anna Maria von Fürstenberg in Köln mit, dass ihr Brief vom 28.11. gerade in Bilstein angekommen sei. Offensichtlich sei sein eigenes Schreiben zu spät in Köln angelangt. Da die Straßenverhältnisse nun wieder unsicher seien, möge die Freifrau erst mit dem nächsten Troß, der in 8-10 Tage von Köln abfahren werde, reisen. Außerdem möge die Freifrau den Caspar Harnischmacher, der die nächste Fuhre nach Köln begleiten werde, zu sich kommen lassen. Er habe Geld dabei, damit die Freifrau den Goldschmied bezahlen könne [Lacksiegel von Stockhausen].

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 766.

20.05.1638 Neue Mühle in Fretter sorgt für Ärger

Hermann Möller zu Fretter beklagt sich darüber, dass Christoph von Plettenberg auf der Fretter eine neue Mühle errichtet habe, sodass die Mahlgenossen von Schönholthausen, Ostentrop, Deutmecke, Müllen und anderen Ortschaften seitdem zur neuen Mühle gehen. Somit verbleiben ihm nur noch drei bis vier Mahlgäste, von denen er aber nicht leben kann und auch nicht in der Lage sein wird, die Abgaben zu entrichten. Möllerbeantragt bis zur Klärung der Vorfälle eine Herabsetzung der Pachtabga-ben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3478, Blatt 245.

05.06.1638 Mühlstein zersprungen

Craft zu Langenei erhält einen Goldgulden für die Fertigung eines eisernes Bandes. Dieses wird benötigt für Johannes Vasbach, dessen Mühlstein zersprungen ist und mit diesem Band repariert werden soll.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 560, Seite 5

02.08.1638 Familiengeschichten aus dem Repetal

Zum Besitz der Familie Vogt von Elspe gehörte in früheren Zeiten auch die Burg Borghausen. Zum Unterhalt dieser Burg sorgten zahlreiche Höfe des Repetales, deren Akten sich im Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl erhalten haben.

So gibt es Abrechnungen mit den einzelnen Hofpächtern aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, die die soziale und wirtschaftliche Situation der Höfe widerspiegeln.

Am heutigen Tage des Jahres 1638 rechnete Johannes Erlhoff aus Helden mit dem Vogt von Elspe ab. In der gleichen Rechnung wurde zunächst die Abrechnung mit Jürgen Bock [vormals Remergh, jetzt wohnhaft zu Niederhelden] erläutert, dann die Ab-rechnungen mit Diederich Vasbach zu Wirme und schließlich die mit Jost Albäumer zu Niederhelden.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 148

02.11.1638 Neuverpachtung des Waldenburger Küchengutes in Olpe

Hans Quiter, Bürger zu Olpe, und Elsa seine Frau, bestätigen, dass ihnen Gisbert von Capellen, Deutschordenskomtur zu Waldenburg, gegen Zahlung eines jährlichen Kanons von 12 Schillingen am 4. Oktober 1638 eine Haus- und Miststätte zu Olpe an der Stadtmauer, in der Küchen genannt, verpachtet hat. Der Bauplatz soll wieder bebaut und in Stand gesetzt werden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3277.

18.11.1638 Sozialhilfe im Dreißigjährigen Krieg

Johann und Jakob Zeppenfeld, Vormünder der unmündigen Kinder des verstorbenen Bürgermeisters Johann Knobbe zu Olpe, schreiben an Anna Maria von Fürstenberg zu Bilstein. Sie bitten, dem Pflegesohn Johann Peter Knobbe eine Pension von dessen verstorbenem Vater in Höhe von 21 Reichstaler auszuzahlen, damit er beginnen könne, seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.
Beglaubigt durch den Notar Heinrich Schrage.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 766.

10.01.1639 Hengstebeck verpachtet

Pachtvertrag. Damit verpachtet Friedrich von Fürstenberg das adelige Haus und Gut zu Hengstebeck für die Dauer von acht Jahren an die Eheleute Johann und Klara Schulte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2222

05.05.1639 Bürgermeister kauft Rente

Wilhelm von Neuhoff und dessen Sohn Johann Adrian verkaufen dem Peter Christiani genannt Brinckeren, Bürgermeister zu Attendorn, ihre Renten aus Schwarten Gut und Fröliches Kotten zu Sange.
Pergament nebst Kopie; Siegel der Aussteller und des Gografen Dietrich Burghoff zu Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22993.

31.05.1639 Pulten Hof in Mecklinghausen

Entwurf eines Gewinnbriefes zur Verpachtung des Pultenhofes zu Mecklinghausen an Jobst Halven und Trinen, Witwe des Hypoliten, für die Dauer von drei Jahren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23407/48.

19.06.1639 Der Krieg fordert seinen Tribut beim kleinen Mann

Die Witwe Lisa Beste zu Nierentrop richtet einen verzweifelten Hilferuf an den Landdrosten. Sie sei durch zahlreiche Einquartierungen und Durchmärsche von Truppen arg gebeutelt worden. Außerdem habe die Pest vor zwei Jahren sowohl ihren Mann als auch einige Kinder dahingerafft. Nun sei sie mit den restlichen Kindern gezwungen worden, zum Bettelstab zu greifen. Händeringend habe sie bereits nach einem Mann für ihre Tochter Ausschau gehalten, der den Hof übernehmen könnte. Inzwischen seien die Ländereien und der Hof selbst völlig ruiniert und wüst. Sie beantragt die Erneuerung des Lehnsvertrages, so, wie er von Caspar von Fürstenberg 1593 mit Mertin Beste abgeschlossen wurde.
Nach einer beigefügten Aufstellung lasten auf dem Hof 326 Taler Schulden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3160.

15.08.1639 Schenkung des Caspar von Heggen an das Kloster Ewig

Notizen des Priors Peter Wulff zu Ewig über die Güter, die Caspar von Heggen dem Kloster geschenkt habe. Dabei geht es um zwei Höfe in Merklinghausen und dem Hof zu Ihne. Obwohl die Witwe des Caspar von Heggen die Leibzucht am Kloster besitze, möge man trotzdem beim Verkauf der Güter darauf achten, dass dem Kloster das Recht eingeräumt werde, diese zu pachten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3171, Blatt 33.

29.03.1640 Goebel richtet Schaden an

Der Verwalter der Waldenburg teilt dem Richter in Bilstein mit, dass er das Bockhagen Gut in Silbecke, das zur Zeit von dem Colonen Friedrich Goebel bewirtschaftet werde, an einen anderen Pächter verpachten will. Der Pächter Goebel hat die Abgaben an das Haus Waldenburg nicht ordnungsgemäß bezahlt und sich obendrauf erdreistet, den Verwalter zu beschimpfen. Auch hat er den Hof heruntergewirtschaftet und die Gebäude verkommen lassen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

08.05.1640 Zwangseintreibung in Oberhundem

Jobst Schledorn zu Serkenrode hat ein Kapital von 100 Reichstalern an den Pastor Georg Peiffer zu Oberhundem entliehen, wofür ihm Sicherheiten aus dem Gut am Brinke zustehen. Da das Geld nicht zurückgezahlt wird, beantragt er beim Gericht in Bilstein die Zwangseintreibung. Diese wird befohlen und im Beisein des Gerichtsschöffen Eberhard Hoberg durch die Pfändung zahlreicher zum Gut am Brinke gehörende Grundstücke ausgeführt.


Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1662.

22.07.1640 Betrug durch den Niedersten Schulten in Finnentrop

Brief des Junkers Johann Dietrich von Plettenberg an den Amtsverwalter Johannes ab Hardt zu Bilstein wegen der Kontributionen des Niedersten Schulte zu Finnentrop. Dabei geht es darum, dass der Bilsteiner Niederste Schulte sein Gut mit dem des Obersten Schulte tauschen möchte, um dadurch niedrigere Kontributionen zahlen zu müssen. Inzwischen habe man gewaltsam die Grenzsteine ausgegraben. Der Graf von Plettenberg fordert den Drosten Friedrich von Fürstenberg auf, seinen Amtsverwalter die Sache untersuchen zu lassen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4474, Blatt 21.

08.01.1641 Haus am Marktplatz verkauft

Ägidius Roblinger, Jobst und Margaretha Strinck, Ebert Vasbach, Hermann Fricke und dessen Ehefrau Margaretha, Wilhelm Roblinger, Clara Roblinger, Erben des + Hans Jacob Roblinger, Kellner zu Hollinghausen, verkaufen an die Eheleute Jobst Leistenschneider ihr Haus am Markt zu Attendorn, aus dem die Pfarrkirche eine Rente von 4 Schillingen bezieht. Das Haus grenzt an die Häuser von Heinrich Bresser und Johann Freißlender.

Pergamenturkunde mit einem Siegel des regierenden Bürgermeisters Caspar Joanvahrs zu Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23030

31.08.1641 Waldenburger Güter werden in Besitz genommen

Richter Winold Walrabe zu Bilstein bestätigt, dass er den Gerichtsschöffen Eberhard Hoberg und den Fronen nach Kickenbach geschickt habe, um die Bürgermeisters Höfe und Güter im Namen des Komturs zu Waldenburg in Besitz zu nehmen. Dasselbe gilt auch für die unterhalb Varste liegenden Güter im Breidenbruch.
Ausgefertigt durch den Bilsteiner Gerichtsschreiber und Notar Johannes Vasbach mit beigedrücktem Papiersiegel des Richters.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4101, Blatt 85.

28.04.1642 Rieflinghauser Gut geht an Jorgen im Siepen

Aufstellung der unbeschwerten Güter des verstorbenen Johann Grotten zu Rieflinghausen, die der Landknecht Valentin Beier auf Befehl des Amtsverwalters Johannes ab Hardt zu Bilstein aufgeschrieben hat:
Ein Baumhof, hinter dem Backhaus gelegen; 1 Mußgarten mit 2 Blechen, hinten am Potthoff genannt; 1 Land im Motsseifen gelegen zu 1 Malterscheid, so obenher mit Ginster bewachsen; 1 Land in der Schmalmecke zu 5 Viertel Hafer; 1 Ländchen auf der Liemeke zu 3 Viertel Hafer; die Gerechtigkeit im Hochgehölz und Hageberg. - Die obengenannten Ländereien wurden dem Jorgen im Siepen zu Rieflinghausen im Beisein des Landknechtes Valentin Bayer und des Gerichtsschöffen Bernhard Wilmes übertragen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1146/2, Blatt 315.

29.04.1642 Güter in Rieflinghausen

Aufstellung der unbeschwerten Güter des verstorbenen Johann Grotten zu Rieflinghausen, die der Landknecht Valentin Beier auf Befehl des Amtsverwalters Johannes ab Hardt zu Bilstein aufgeschrieben hat:
Ein Baumhof, hinter dem Backhaus gelegen
1 Mußgarten mit 2 Blechen, hinten am Potthoff genannt
1 Land im Motsseifen gelegen zu 1 Malterscheid, so obenher mit Ginster bewachsen
1 Land in der Schmalmecke zu 5 Viertel Hafer
1 Ländchen auf der Liemeke zu 3 Viertel Hafer
die Gerechtigkeit im Hochgehölz und Hageberg
Die obengenannten Ländereien wurden dem Jorgen im Siepen zu Rieflinghausen im Beisein des Landknechtes Valentin Bayer und des Gerichtsschöffen Bernhard Wilmes immittirt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 1146, Blatt 315.

03.11.1642 Waldenburger Haus in Attendorn renoviert

Baukostenrechnung zur Renovierung des Waldenburger Hauses innerhalb der Stadt Attendorn. Die Gesamtkosten betragemn 43 Taler 1 ½ Schillinge 3 Pfennige. Unter anderem haben im Haus 12 Tage gearbeitet Daniel Lehrs der Schnetteler und sein Sohn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

12.05.1643 Neuverpachtung des Waldenburger Hauses innerhalb von Attendorn

Landkomtur und Kapitulares des Deutschen Ordens zu Mühlheim bestätigen, dass Gisbert von der Capelle das kleine Waldenburger Haus innerhalb der Stadt Attendorn mit Garten und hergebrachten Freiheiten dem langjährigen und treuen Diener Heinrich von der Horst mit dem Recht des jederzeitigen Widerrufs als Wohnung angewiesen habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

17.05.1644 Joanvahrs beantragt die Auflösung des Pachtvertrages

Clemens Joanvahrs, Bürger von Attendorn, teilt dem Drosten mit, dass er aufgrund seines Alters und seines fortwährend schlechten Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage ist, den Plaßmannshof zu bewirtschaften. Er beantragt, der Droste möge ihn von der Pacht entbinden. Da wegen des Krieges noch etliche Nachzahlungen auf dem Hof lasten, möge der Drost den Hof begutachten und feststellen lassen, was Joanvahrs noch schuldigt bleibt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3150.

20.02.1645 Bürgerprotest

Die Untertanen der Kirchspiele Hundem und Heinsberg bitten den Komtur Gisbert von Capellen zu Waldenburg, die alten Rechte wieder einzusetzen und die Bewohner nicht länger übermäßig und rechtswidrig zu belasten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 2545, Blatt 247.

30.05.1645 Zu hohe Steuern!

Kurfürst Ferdinand befiehlt dem Landdrosten Friedrich von Fürstenberg zu Bilstein, die freien Leute des Amtes Bilstein nicht länger mit übermäßigen Forderungen (Wachtdienst, Jagddienst, Huhn- und Hammelabgaben) zu belegen.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 233,Blatt 2.

28.06.1645 Waldenburger Haus wird renoviert

Der Deutschordenskomtur auf der Burg Waldenburg, Gisbert von der Capelle, stellt fest, dass das Waldenburger Haus innerhalb der Stadt Attendorn dringend renoviert werden muss, damit der Diener Heinrich von der Horst es angemessen bewohnen kann. Da der Deutsche Orden nicht gewillt ist, die Reparaturkosten zu übernehmen, wurde dem Heinrich von der Horst gestattet, das Haus auf eigene Kosten herrichten zu lassen. Nunmehr wird die Baukostenrechnung geprüft und der Ordensballei Mühlheim eingereicht.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

23.08.1645 Biggeschlacht soll beseitigt werden

Eingabe sämtlicher Interessenten der Fischerei auf der Bigge an den Drosten Friedrich von Fürstenberg: Gisbert von der Capelle zu Waldenburg, Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn, Prior und sämtliche Konventualen der Kanonie S. Salvator zu Ewig, Bürgermeister und Rat der Stadt Olpe, Bürgermeister und Rat der Stadt Drolshagen. Damit beantragen die Interessenten, die vor Jahren auf der Bigge angelegte Schlacht, die zu nichts zu gebrauchen ist, aber den Fischaufstieg in der Bigge hindert und damit die Fischfangmöglichkeiten, ersatzlos zu beseitigen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3170.

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