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Montag, 18. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

27.09.1620 Hof Biggen kostet 1300 Taler

Abrechnung über den Kauf des Hofes Biggen zwischen dem Drosten Friedrich von Fürstenberg und Bernhard Christoph Vogt von Elspe. Der Gesamtpreis beträgt 1.300 Taler [das entspräche heute einem Kaufpreis von ca. 161.000,00 €].


Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1331.

02.10.1620 Gefängnis im Bieketurm

Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn teilen dem Drosten mit, dass sie wegen einer Strafsache den Christoph Zeppenfeld in das Untergeschoss des Bieketurms gesperrt hätten. Da aber der Turm derart kalt sei und die Gefahr bestünde, dass dem Gefangenen Füße und Beine abgefroren wären, hätten sie ihn auf Bitten des Anwalts, Advokat Isphording, in das Mittelgeschoss gesperrt. Aus diesem sei er geflohen. Zur Zeit werde noch untersucht, ob der Turmwächter die Tür nicht ordnungsmäß verschlossen hatte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 165, Blatt 93.

24.04.1621 Spende für die Attendorner Armen

Friedrich von Fürstenberg, Droste zu Bilstein, bestätigt den Empfang der durch die verstorbene Äbrissin des Klosters Oelinghausen, Ottilia von Fürstenberg, ausgesetzten Legate, u.a. 6 Rtl. für die Armen zu Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 485, Blatt 579.

27.05.1621 Das Chorkapitel erhält eine Rente

Johannes Florinus, Procurator des Chorkapitels in Attendorn, bestätigt den Empfang eines Goldguldens als Rente aus dem Hof Biggen zu Gunsten des Chorkapitels, bezahlt durch den Drosten Friedrich von Fürstenberg. Außerdem quittiert er den Empfang von 4 Goldgulden zu Gunsten der Vikarie Omnium sanctorum in Attendorn

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1331.

22.09.1621 Landverkauf des Attendorner Hospitals

Hermann Frehoff, Eberhard Dünnwaldt und Christoph Tütel, Regent und Vormünder des Hospitals vor Attendorn, sowie Thonis Brocher, die Brüder Cornelius und Degenhard Fehr und Johann Hütte verkaufen dem Friedrich von Fürstenberg ihre Länder in der niedersten Bernschlade, die auf einer Seite an den Biggener Berg stoßen.
Das Siegel der Stadt ist ab. Zeugen sind Proconsul Clemens Joanvahr und Degenhard Rönkhauß.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22438.

11.01.1622 Wiese in der Apollmicke verkauft

Kaufbrief. Damit verkauft die Witwe Jost Rump des Jüngeren, Trina Selbach, ihre Wiese in der Apollmicke, ihr Land im Schille und das darunter liegende Wiesenplätzchen an Jodocus Schledorn, Richter zu Bilstein. Zeugen der Beurkundung, die im Haus des Richard Bock stattfand, sind Richard und Hans Bock sowie Johann Pflug. Beglaubigt durch den Notar Dietrich Vasbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3599.

03.03.1622 Maumker Belehnungen

Dietrich Hermann von und zum Bruch belehnt den Kaspar Schröder zu Maumke mit den Gütern zu Maumke. Zeugen sind Eberhard von und zum Bruch und Hans vor dem Berg zu Silberg. Geschrieben und unterschrieben von Jodokus Schledorn, Richter zu Bilstein. – Der Lehnsrevers ist beigefügt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1176.

09.05.1622 Belehnung durch den Kurfürsten

Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln belehnt Friedrich und Johann Gottfried von Fürstenberg mit den Ämtern Bilstein und Waldenburg sowie mit dem Lenneamt aufgrund des am 8. April in Köln anlässlich der dortigen Gottestracht abgeschlossenen Vertrages.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 1142, Blatt 519.

10.05.1622 Belehnung kostet 20.000 Taler

Quittung des Erzbischofs Ferdinand von Köln über erhaltene 20.000 Rtl., welche die Gebrüder Friedrich von Fürstenberg, Droste zu Bilstein und Fredeburg, und Johann Gottfried von Fürstenberg zu Waterlappe und Schnellenberg als Gegenleistung für die erfolgte Belehnung (zum Manlehen angesetzt) mit den Ämtern Bilstein und Waldenburg zu zahlen hatten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 1142, Blatt 545.

20.06.1622 Der Argen Kotten in Niederhelden

Pachtrevers: Damit bestätigt Wilhelm Frone zu Niederhelden, dass er den Argen Kotten in Niederhelden für die Dauer von sieben Jahren, beginnend mit dem 11.11.1620, von Friedrich von Fürstenberg gepachtet hat. Bestätigt und besiegelt durch den Bürgermeister Valentin Beyer zu Bilstein.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4102, Blatt 61.

23.09.1622 Neuer Pastor für Kirchveischede

Friedrich von Fürstenberg präsentiert den Priester Johannes Rosemann als neuen Pfarrer von Kirchveischede.

Archiv des Freiherrn von Fürsdtenberg-Herdringen, Akte AFH 3922, Blatt 63.

08.10.1622 Maler Stratmann arbeitet für den Paderborner Dom

Vertrag zwischen Anna von Fürstenberg zu Ölinghausen und dem Maler und Bürger Heinrich Stratmann zu Arnsberg über die Bemalung des Epitaphs von Bischof Dietrich von Fürstenberg im Hohen Dom zu Paderborn. Stradtmann erhielt für seine Arbeiten 300 Rtl.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 485, Blatt 557.

30.10.1624 Pulten Schwägerin geht nach Ahausen

Wilhelm von Neuhoff zu Ahausen teilt dem Drosten Friedrich von Fürstenberg mit, dass dessen Vater Caspar von Fürstenberg ihm Anna, Pulten Schwägerin zu Mecklinghausen, gewechselt habe. Friedrich möge die entsprechenden Dokumente aushändigen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1295, Blatt 181.

03.02.1625 Verkauf einer Rente an den Rhein

Friedrich von Fürstenberg, Landdroste in Westfalen, und seine Frau Anna Maria von Kerpen zu Schnellenberg verkaufen ihrem Schwager Michel Flöcker, Zöllner zu Linz, eine jährliche Rente von 200 Rtl. zum Preis von 4.000 Rtl. aus den zum Schnellenberg gehörigen Gütern.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23708.

09.12.1626 Malerrechnung Heinrich Stratmann

Rechnung des Malers Heinrich Stratmann über ausgeführte Malerarbeiten anlässlich des Begräbnisses der Äbtissin Anna von Fürstenberg zu Ölinghausen. Unter anderem malte er Wappen an den Sarg und in die Kirche.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 485, Blatt 501.

11.01.1627 Stefan Rivius repariert Schnellenberger Fenster

Stefan Rivius repariert die Fenster "auf der Capelle, so der Wind ausgeschlagen".

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4612.

17.09.1627 Immobilienverzeichnis vom Plaßmannshof

Verzeichnis der zum Plaßmannshof gehörenden Grundstücke [Abschrift]
Anno 1627 den 17. 7bris zu Bremke gemes[s]en:
Erstlich den Hoff mit dem Land daran 3 Maldschet ein 2 Viertelscheid,
noch dass Land boven dem Hoff ist groß Ein ½ Malderscheid und ein ferdt,
noch da boven ein Land ist groß 5 Müddescheydt.
Noch ein Land da boven ist groß 5 iiiy müddescheydt
Noch ein Land am selbigen ort auff den Hegsten ist groß drey Malderscheit und iy ferth
Item ein Land boven der Wiesen ist groß 2 Müddescheid und 1 ferth
Item ein Land am Ulenbrockß Lande ist iy malderscheit und ein ferth und 2 und ½ ruthen
Item am Landwege ist ein Malterscheid und 1 ½ ferth
Item ein Land an der Mollhard ist groß 5 ferth 3 roden
Item oben an der Mollhard 5 Malderschet iy f drey roden
Item dahinden ein Kampff ist 1 ½ Malterscheid und 1 fert 5 roden, ist genant am Ensenhohl
Item auf Hagen 5 fert
Item im Herenscheyd 5 Müddschet
Noch am selbigend ort iy malder 1 fert
Item die Dieckschlade 7 ½ Mld.sch.
Daniel Lehrs hat dieses gemessen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3129.

28.09.1627 Der Vogt von Elspe leiht sich Geld

Bernhard Christoph Vogt von Elspe zu Borghausen bekennt, daß ihm der Bilsteiner Richter Winold Walrabe und dessen Frau Anna die Summe von 50 Reichstalern geliehen haben. Er verschreibt dafür aus seinem Hof zu Tecklinghausen, auf dem zur Zeit Hans wohnt, jährlich 3 Reichstaler Pension. Papiersiegel des Ausstellers und des Bilsteiner Gerichtes sind aufgedrückt.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 200, Seite 15.

05.10.1627 Jagen helfen verboten

Kurfürstliche Verordnung, wonach es den Untertanen bei Strafe verboten wird, auf Anordnung von Klöstern und Adeligen jagen zu helfen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2545, Blatt 175.

21.01.1628 Rente für Hedwig von Fürstenberg

Hedwig von Fürstenberg, die nicht bei ihrer Familie auf der Burg Schnellenberg, sondern in der Stadt Attendorn wohnt, wird finanziell durch ihre Familie unterstützt und erhält an diesem Tag 60 Rtl. Pension. Dies wird durch Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn bestätigt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 165, Blatt 625.

13.06.1628 Brinkers Hof in Silbecke verkauft

Kaufbrief. Damit verkaufen die Eheleute Johann Boge zu Dünschede und seine Gattin Gertrud ihren Hof auf dem Brinke zu Silbecke, den sie von ihrem Schwager und Vikar zu Schönholthausen Rötger Brinker geerbt haben, an Cordt Goebel zu Silbecke und dessen Ehefrau Catharina zum Preis von 350 Taler. Ausgefertigt durch den früheren Bürgermeister von Attendorn und jetzigen Verwalter zu Ahausen Cornelius Isphording im Beisein der Zeugen Peter Stemmer, Johann Drüeke zu Dünschede, Johann Schmitz zu Lenhausen und Gerke zu Niederhelden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3619.

06.01.1629 Gerkenhof zu Niederhelden

Bernhard Christoph Vogt von Elspe und dessen Gattin Walburga Lucia von Fürstenberg verpachten den Gerkenhof zu Niederhelden für die Dauer von acht Jahren an die Eheleute Thonies und Anna Gerke. Gerke hat jährlich 2 Malter Roggen, 2 Malter Gerste, 6 Malter Hafer, 1 feistes Schwein und 6 Hühner zu liefern, außerdem muss er 4 Tage Pferdedienste und 1 Tag Mähdienst ableisten.
Zeugen sind Vikar Johann Keylmann zu Elspe und Peter Hoffnagel zu Dünschede.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 150.

24.03.1629 Jäckelchen soll verkauft werden

Wilhelm von Neuhoff zu Ahausen teilt dem Gografen Dietrich Burghoff zu Attendorn mit, dass er ihm, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Drosten Friedrich von Fürstenberg, den einen Hof zum Jäckelchen zum Preis von 232 Reichstaler überlassen wolle.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1295, Blatt 183.

26.06.1629 Spende zum Osterfest

Pfarrer Everhard Mülle zu Attendorn quittiert den Empfang von 60 Rtl. durch Gograf Dietrich Burghoff als Spende von Elisabeth von Fürstenberg zum Osterfest.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 6913.

02.08.1629 Jäckelchen soll verkauft werden

Wilhelm von Neuhoff zu Ahausen schreibt an den Attendorner Gografen Dietrich Burghoff und mahnt eine Entscheidung bezüglich des Briefes vom 24. März an. Darin hatte Wilhelm von Neuhoff dem Gografen mitgeteilt, dass er ihm, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Drosten Friedrich von Fürstenberg, den einen Hof zum Jäckelchen zum Preis von 232 Reichstaler überlassen wolle.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1295, Blatt 183 ff.

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