Hilfsnavigation
Volltextsuche
Icon RSSExterner Link: Icon FacebookExterner Link: Icon TwitterWhatsApp-Nachrichten
Montag, 18. November 2019
Seiteninhalt

Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

Suchen Sie einfach nach einem Datum oder einem Stichwort.

Suchbegriff:

Es wurden 4678 Einträge gefunden

18.11.1614 Hoberger Lehenkiste in der Schönholthausener Kirche

Notar Christoph Eppingh beurkundet, dass am gleichen Tag aus der Hoberger Lehnkiste in der Pfarrkirche zu Schönholthausen eine Urkunde der Äbtissin zu Herford von 1543 über die Kollation der Schönholthauser Pfarrstelle entnommen wurde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3938, Blatt 17.

17.03.1615 Schulden in Silbecke

Protokoll über eine Sitzung des Gerichtes Bilstein im Hause Erlhoff zu Helden, vertreten durch den Richter Christian Solbach und den Gerichtsschöffen Valentin von der Hardt und Johannes Erlhoff, über die Befriedigung der Gläubiger des Waldenburger Pächters Peter Steffens zu Silbecke. Steffens ist hoffnungslos überschuldet. Die einzelnen Schuldpositionen werden aufgelistet, dabei schuldet er dem Verwalter des Hauses Waldenburg, Bernhard von Heiden, allein 210 Taler.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.

02.04.1615 Waldenburger Höfe werden neu verpachtet

Pachtbrief. Damit verpachtet Anna geborene Droste, Witwe des Dietrich von Eickell zu Bruchhausen, ihren Hof und die Güter zu Deplingen im Kirchspiel Wenden für die Dauer von 12 Jahren an die Gebrüder Hans und Peter Kind, Söhne des verstorbenen Tilmann Kind, und Jobst Claeßen zu Wenden. Das Gewinngeld beträgt 18 Goldgulden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1441, Blatt 51.

10.06.1615 Saalhauser Zehntabgabe unklar

Anton Trilling zu Saalhausen zu Saalhausen teilt dem Drosten Kaspar von Fürstenberg mit, dass auf seinem Gut ein Zehnter aus einem alten Lehen der Rump zur Wenne zu entrichten sei. Trilling bittet den Drosten um Auskunft über diese alte Lehnsgerechtigkeit.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1399.

14.09.1615 Fürstenberg soll noch weitermachen

Schreiben des kurfürstlichen Kanzlers Biesterfeld an den Land-drosten Caspar von Fürstenberg. Er teilt ihm mit, dass ihn der Kurfürst nicht aus seinem Amte als Landdroste entlassen will und dass derselbe hofft, er möge dieses Amt noch einige Jahre weiterführen.
Der Brief enthält das Oblatensiegel des kurfürstlichen Kanzlers.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22556.

12.10.1615 Schelmeskamp verkauft

Kaufbrief. Damit verkauft Caspar Degenhard zu Attendorn sein 10 Viertelscheid großes Land auf dem Schelmeskamp "an die Landdrostin Anna Busse". Letztere war die zweite Ehefrau des Drosten Caspar von Fürstenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22509/1.

21.10.1616 Stürzenberger Erbland verkauft

Johann Panneschmidt, Richter zu Meppen, und seine Ehefrau Anna verkaufen der Anna von Fürstenberg 6 Müddescheid Land auf dem Stürzenberg, das nahe dem Land von Hermann Ohm liegt, so, wie sie es von Meister Peter Johann Ohm und seiner Frau geerbt haben. Das Land ist lehnspflichtig an das Mariengradenstift zu Köln.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1509.

15.05.1617 Ehevertrag vor 400 Jahren

Ehevertrag zwischen Johann Müller, Sohn des verstorbenen Heinrich Müller aus Hunswinkel, und Anna Hütte, Tochter von Peter und Elisabeth Hütte aus Bürberg. [Die Höhe der eingebrachten Gelder des Bräutigams ist nicht mehr lesbar], die Eltern der Braut verpflichten sich, eine Brautschatz in Höhe von drittehalb hundert gemeine Thaler einzubringen. Zeugen auf Seiten des Bräutigams sind Heinrich Schröder in der Herpel, Jürgen Vogt vom Hardenberg, Jürgen auf dem Berg. Zeugen auf Seiten der Braut sind der Vizecurat Caspar Hengesbeckl aus Helden, Johannes Hütte, Bürger in Attendorn, und Caspar auf der Gaten zur Neger. Ausgefertigt vom Stadt- und Gerichtsschreiber Johannes Goesmann aus Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3437.

15.09.1617 Hoher Besuch auf Waldenburg

Tonnis Becker, Vogt zu Hovestadt, teilt dem Verwalter Johannes zu Waldenburg mit, dass Bernhard von Heiden in acht Tagen nach Waldenburg kommen werde, um sich dort ein oder zwei Monate aufzuhalten.

AFH 164, Blatt 63

03.10.1617 Verzicht auf Hütten Hof in Bürberg

Johann Hütte, Bürger zu Attendorn, und Trina, dessen Frau, verzichten auf die Anteile am Hütten Hof zu Bürberg, den jetzt ihr Vetter Peter Hütte besitzt und diesem durch ihren Vater, den verstorbenen Attendorner Bürgermeister Wilhelm Hütte zugefallen ist. Zeugen sind Jodocus Schledorn, Richter zu Bilstein und sämtliche Gerichtsschöffen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22799.

21.10.1617 Jagdrecht muss neu geordnet werden

Caspar von Fürstenberg erbittet von den Erben des Hauses Waldenburg Nachweise über die Samtjagd des gleichnamigen Hauses. Schon 1604 war darüber verhandelt worden; allerdings ist die Sache bis heute nicht erledigt. Da nun Kurfürst Ferdinand von Bayern angeordnet habe, die Sache zu ordnen, sollen die Unterlagen nun vorgelegt werden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3172, Blatt 15.

15.01.1618 Samtjagdrechte immer noch unklar

Heinrich von Bruch zum Bruch bittet Bernhard Vogt von Elspe zu Borghausen um Nachricht darüber, ob sich die Erben des Hauses Waldenburg, Amtmann Johann Georg von Heiden zu Schönrath und Droste Ketteler zu Hovestadt inzwischen zur Waldenburger Samtjagdgerechtigkeit geäußert hätten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3172, Blatt 17.

06.03.1618 Heldener Pfarrer will zurücktreten

Heinrich von Lüdinghausen zu Lippspringe, Pfarrer zu Helden, teilt dem Bernhard Vogt von Elspe mit, dass er seitens der Visitatoren hart be-drängt werde. Er solle gefälligst die Kirche in Helden nicht durch einen Vertreter bedienen lassen, sondern selbst in Helden residieren. Deshalb trage er sich mit dem Gedanken, abzutreten und die Pfarrstelle aufzugeben.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 201.

10.09.1618 Friedrich von Fürstenberg wird Paderborner Rat

Mit einer kunstvoll ausgefertigten Urkunde bestellt Fürstbischof Dietrich von Paderborn seinen Neffen Friedrich von Fürstenberg zum Paderbornischen Rat. Er soll jährlich für 3 Personen die Hofkleidung und gebührliche Verpflegung haben, wenn er in Angelegenheiten des Hochstiftes Paderborn gebraucht wird.
Die Urkunde ist mit dem Oblatensiegel des Fürstbischofs gesiegelt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22560.

25.09.1618 Hochzeit in Bremge

Degenhard Heitbrinck zu Weschede und Johann Cleve zu Bürberg, Setzgenossen des Amtes Bilstein, beurkunden den Wechsel von Catharina, Tochter der verstorbenen Eheleute Peter und Anna Schulte zu Mecklinghausen, die sich mit Johann Plettenberg zu Bremge, Gemeinde Helden, verheiraten will.
Unterschrieben von Johann Erlhoff zu Helden.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 92.

01.01.1619 Friedrich von Fürstenberg wird Paderborner Rat

Mit einem Patent des Erzbischofs Ferdinand von Köln und des Bischofs von Paderborn wird der Droste Friedrich von Fürstenberg zum Paderbornischen Rat ernannt. Er soll jährlich 73 Rtl. bekommen, außerdem Futter und freies Essen für sich, 3 Diener und 4 Pferde, wenn er sich in Paderborn aufhält.
Pergamenturkunde mit dem Siegel des Erzbischofs von Köln.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20561.

27.05.1619 Friedrich von Fürstenberg wird kurmainzischer Rat

Kurfürst Johann Schweickhardt zu Mainz ernennt Friedrich von Fürstenberg zum Mainzischen Rat mit einer jährlichen Besoldung von 100 Gulden und 2 Kleidern.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20562.

11.06.1619 Die Familie von Schnellenberg in Schönholthausen

Bernhard Heinrich von Schnellenberg zu Schönholthausen verkauft dem Hans Möller aus Wirme, der zu Heinsberg Anna, Tochter des Jost Schröder, geheiratet hat und nun nach Varste in das sgenannte Haus auf der Borg gezogen ist, eine jährlichen Rente von 1 magerem Schwein, 1 Rtl. und 1 Huhn zum Preis von 40 Talern, die noch von seinen Vorfahren herrührt. Ausgefertigt von Notar Dietrich Vasbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3469.

23.07.1619 Austausch von Leibeigenen

Friedrich von Fürstenberg wechselt Gretha, Schwester des Hermann Sauerländer zu Niederhelden, die sich mit dem frei bilsteinischen Mann Johann Junker zu Bürberg verheiratet hat, an das Haus Bilstein. - Am gleichen Tag bestätigt Friedrich von Fürstenberg, dass Bernhard Vogt von Elspe die Catharina Schulte zu Mecklinghausen an das Amt Bilstein gewechselt habe, da diese sich mit Johann Plettenberg zu Bremge verheiraten wolle.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4106/45 und 4106/46.

19.11.1619 Kriegskasse wird gefüllt.

Beglaubigte Abschrift des Landtagsrezesses von Arnsberg, in welchem für den Reichskrieg [= Dreißigjähriger Krieg] dem Kurfürsten von Köln 14.000 Reichstaler und 120 Soldaten zur Verteidigung dieser Landschaft bewilligt werden.

Pfarrarchiv Attendorn, Akten A 1, Seite 311.

08.03.1620 Das Recht Vieh zu hüten

Auszug aus einem Vertrag. Darin wird festgestellt, dass die Bewohner von Rinsecke, Marmecke, Bönninghausen und Albaum berechtigt sind, die Oberhundemer Hude mit zu nutzen. Die Grenzen dieser Hude werden im einzelnen beschrieben. Unterzeichnet vom Bilsteiner Richter Jodokus Schledorn und dem Pfarrer von Oberhundem, Johann Friedrich Gerke.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1722, Blatt 205

11.06.1620 Grundstückskauf auf dem Askay

Der Droste Friedrich von Fürstenberg kauft ein Land, das an einer Seite an den Ahauser Weg und an der anderen Seite an den Weg an der Heide grenzt.
Siegel des Bürgermeisters Johann Brinker zu Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22433

30.07.1620 Bilsteiner Pachtvertrag abgeschlossen

Johann Wittemund zu Bömighausen bekennt, dass er von Friedrich von Fürstenberg als Pfandinhaber der Herrschaft Bilstein die Wiese unterhalb von Marmecke für die Dauer von sieben Jahren gepachtet habe. Ausgefertigt durch Richter Valentin von der Hardt zu Bilstein. [Das Papier enthält als Wasserzeichen das Wappen der Stadt Attendorn].

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1679.

05.08.1620 Rücktritt des Heldener Pastors

Heinrich von Lüdinghausen genannt Wolff, Kanoniker und Priester der Paderborner Kirche in Lippspringe, Pfarrer von Helden, verzichtet auf die Pfarrstelle in Helden. Zeugen sind Martin Streicher und Eberhard Blanckebeul.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 201.

24.08.1620 Herrenherberge in Attendorn verkauft

Adolf Gruber, Bürger und Kämmerer von Attendorn, und Elsa, dessen Frau, verkaufen an Winold Walraben, Burggrafen zu Bilstein, und Anna, dessen Frau, ihr Haus, die Herren Herberge genannt, samt Baumhof und allen Gerechtigkeiten. Da Elsa, die Gattin Grubers, inzwischen verstorben ist, bittet der Aussteller den Bürgermeister Johann Brinker um Besiegelung der Urkunde. Zeugen sind Gograf Cornelius Isphording und Stadtsekretär Johann Goeßmann. Pergament; Siegel des Bürgermeisters Brinker.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urk. 23205.

Seite: << | < | 1 ... 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 ... 188 | > | >>

Kontakt

Otto Höffer »
Telefon: 02722 64-420
Fax: 02722 64-421
E-Mail oder Kontaktformular