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Montag, 18. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

20.12.1608 Mastschweine beschädigen junge Bäume

Kanzelverkündigung. Damit wird strengstens untersagt, dass die jungen Buchen und Eichen durch Mastschweine beschädigt werden dürfen. Die Schweinehirten werden angewiesen, strengstens auf diese Verfügung zu achten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3737, Blatt 89.

22.12.1608 Grundstücksverkauf im Ohl

Wilhelm Borchardts, derzeitiger Rektor des Benefiziums S. Jacobi binnen der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zu Attendorn, verkauft dem Caspar von Fürstenberg 6 Schillinge erbliche Rente aus zwei nebeneinanderliegenden Grundstücken im Ohl. Aus-gefertigt von Stadtsekretär Johannes Goesmann. Siegel der Stadt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22492.

27.02.1609 Verkauf einer Wiese im Ohl

Johann Wiese und dessen Frau Maria Vetter, Jacob Wiese und dessen Frau Margaretha, Bürger zu Attendorn, verkaufen dem Drosten Caspar von Fürstenberg ein Land im Ohl, das 7 Müddescheid groß ist. Zeugen sind Dietrich Fredebeul, Vikar der Vikarie St. Nicolai, und Bürgermeister Clemens Johanvahrs.
An der Urkunde befindet sich das Siegel des Gografen Johann Lixfeld.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22493.

02.03.1609 Neuer Richter für Bilstein ernannt

Kurfürst Ernst von Bayern ernennt Cornelius Isphording zum Richter von Bilstein, nachdem der Amtsvorgänger Johann von Plettenberg verstorben ist.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2551.

20.05.1609 Hof Borghausen verpfändet

Wilhelm von Neuhoff und dessen Ehefrau Ursula von Hatzfeld zu Ahausen verpfänden ihren Hof zu Borghausen, über der Lenne, an die Eheleute Dietrich von Plettenberg und Catharina von Hatzfeld zu Schwarzenberg wiederlöslich für 1.000 Taler.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 133,Blatt 9.

27.12.1609 Hochzeit in Dünschede

Peter in der Gassen zu Dünschede schreibt an Bernhard Vogt von Elspe zu Bamenohl: Joist Modder zu Dünschede hat seine Tochter Enneken dem Zimmergesellen Jacob, Sohn des Jorgen Peters aus dem Amt Schonnung, Kirspel Velttrott, saarbrückische Herrschaft, versprochen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4107.

27.01.1610 Goebel zu Silbecke verleiht Geld

Jakob Schulte von Niederbamenohl und Neta seine Hausfrau bekennen, dass sie von Cordt Goebel zu Silbecke und dessen Hausfrau Trina 30 Taler geliehen haben. Der Bruder des Schuldners, Cordt Goebel, verpfändet dafür seinen Grundbesitz. Ausgefertigt und unterschrieben von Rotger Brinker, Vikar in Hel-den.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3619.

22.02.1610 Schnellenberger Verpachtungen

Vermerk über die Verpachtung des Mooskamps durch Caspar von Fürstenberg an den Attendorner Gerichts- und Stadtschreiber Johannes Goesmann zum Pachtpreis von jährlich 5 Taler. – Am gleichen Tag pachtet Christoph Tütel das Fuhrwerck vorm Hauß Schnellenbergh; er zahlt dafür an Pacht 15 Taler jährlich. Außerdem hat er die Hospiteler Wießen gepachtet und zahlt dafür jährlich 10 Taler Pachtgeld. Er ist verpflichtet, 7 melke Kühe des Drosten weiden zu lassen. Das Holz, was um die Wiesen steht, darf er für eigene Zwecke nutzen. Er verspricht, die Behausungh in zimblichem esse zu erhalten. – Johann Potthoff pachtet ein Land bei Bremge zum Pachtpreis von 3 ½ Taler. – Johann Uhlenbrock pachtet den Garten bei der Spülbrücke zum Pachtpreis von jährlich 1 Königstaler. – Peter Tütel pachtet ein Land am Hahnbeul [Hagenboell], oben an die Länder des Bürgermeisters Clemens Joanvahrs und Johann Uhlenbrock stoßend, zum Pachtpreis von 3 ½ Taler jährlich.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1340.

11.11.1610 Neuer Diener im Kloster Ewig

Jost Koch, "ietzo diener im Kloster Ewich", teilt mit, dass er von Ostern 1608 bis S. Jacobi 1609 als Diener auf Bilstein gearbeitet habe.

169, Blatt 251

21.11.1610 Caspar von Fürstenberg kauft das Henzen Haus

Caspar Degenhard, Bürger von Attendorn, und Agnes Vetter, dessen Frau, urkunden, dass Caspar von Fürstenberg ein Haus direkt bei dem Kirchhof, das "Hentzen Haus" genannt, zum Preis von 300 Reichstaler für die fürstenbergischen Armen angekauft habe. Die Aussteller verkaufen nun an Caspar von Fürstenberg 18 gemeine Taler jährlicher Rente aus ihrem halben Hof zu Hebberg. Dafür verpfänden sie diesen halben Hof, den zur Zeit Johann Droste bewohnt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23208.

07.03.1611 Die Eheleute Mülle verkaufen ihre Wiese im Ohl

Peter Mülle, Bürger der Stadt Attendorn, und Margaretha seine Hausfrau, verkaufen ihre Wiese im Ohl an Anna Busse, so, wie dieselbe mit Hecken und Zäunen an die Stadtwiese stößt. Sie bitten den regierenden Bürgermeister Clemens Joanvahrs, diese Urkunde zu siegeln. Zeugen sind Gograf Cornelius Isphording und Volmar von Kitzingen, des Herrn Drosten Diener auf der Burg Schnellenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3278.

01.07.1611 Neuer Verwalter auf Waldenburg

Franz Reinhardts, Notar zu Werl, schreibt in Waldenburg an seinen Herrn Bernhard von Heiden zu Bruch, dass Johannes Frenkhus zu Olpe beantragt habe, als Verwalter und Nachfolger des alten Johannes Berve auf Haus Waldenburg angestellt zu werden. Frenkhus seit von guten, ehrlichen und habseligen Leuten in Olpe geboren, habe sich auf unterschiedlichen Schulen und Universitäten gebildet, habe sich auch in der Praxis bewährt, so dass er für das Amt eines Verwalters auf Waldenburg geeignet sei. Falls also Berve abziehen sollte, möge man Frenkhus das Amt übertragen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 169, Blatt 333.

15.07.1611 Nachfolger auf Waldenburg

Franz Reinhardts, Notar zu Werl, schreibt in Waldenburg an seinen Herrn Bernhard von Heiden zu Bruch, dass Johannes Frenkhus zu Olpe beantragt habe, als Verwalter und Nachfolger des alten Johannes Berve auf Haus Waldenburg angestellt zu werden. Frenkhus seit von guten, ehrlichen und habseligen Leuten in Olpe geboren, habe sich auf unterschiedlichen Schulen und Universitäten gebildet, habe sich auch in der Praxis bewährt, so dass er für das Amt eines Verwalters auf Waldenburg geeignet sei. Falls also Berve abziehen sollte, möge man Frenkhus das Amt übertragen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 169, Blatt 333.

27.07.1611 Waldenburger Verwalter verstorben

Caspar von Fürstenberg teilt Bernhard von Heiden mit, dass der waldenburgische Verwalter Johannes de Berven verstorben sei. Er empfiehlt als Nachfolger Adolf Franz von Oell zu Langenei.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 169, Blatt 341.

08.09.1611 Höynck soll Nachfolger auf Waldenburg werden

Johann von Landsberg zu Arnsberg schreibt an die Gebrüder Georg und Bernhard von Heiden und empfiehlt als Nachfolger für den verstorbenen Verwalter des Hauses Waldenburg, Johannes de Berve, den Schliprüthener Richter Johann Höynck. Höynck sei bekannt, außerdem wohne ein Großteil der waldenburgischen Leute in seinem Gerichtsbezirk.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 169, Blatt 375.

26.12.1611 Erbschaft Stefan Tütel

Die Vormünder und sämtliche Collatoren deß Althars sunt Sebastiani zu Attendorn schreiben an Pastor Wilhelm Tütel zu Werl, dass der bisherige Regenth des Sebastiansaltares in Attendorn, Stefan Tütel, in den letzten Tagen verstorben sei, und aber Zeit seines Lebens derselben Vicarien gantz gewogen gewesen und deren Vermögen erheblich vermehrt habe. Das Testament des Stefan Tütel sei nun eröffnet worden und man hoffe, dass er auch ihn, Wilhelm Tütel, mit einem Vermächtnis bedacht habe. Man wolle mit einem Teil des der Vikarie zugedachten Vermächtnisses einen gutten Kelich zu behoiff des Althars Sanct Sebastiani zu verschaffen. Falls Wilhelm Tütel Einwände gegen die Erfüllung des Testamentes habe, möge er dies kundtun.

Stadtarchiv Attendorn, Dep. SG 15\

22.03.1613 Rauterkusen wird verkauft

Hunolt von Lohn, Richter der Stadt Rüthen, verkauft an Caspar von Fürstenberg den halben Hof von Rauterkusen, so, wie er ihn von Gebhard Bockelmann und dessen Frau gekauft hat. Der Hof ist mit einer jährlichen Erbrente an das Chorkapitel in Attendorn in Höhe von einem gemeinen Daler zu 26 Schillingen belastet.
Zeugen und Siegler sind Gograf und Schöffen des Gogerichts Attendorn.

1561, Blatt 144

22.06.1613 Caspar von Fürstenberg wird Landdroste

Schreiben des Kurfürsten Ferdinand von Köln an den Drosten Caspar von Fürstenberg, worin er demselben bekannt macht, dass er über Westfalen einen in Arnsberg residierenden Landdrosten mit etlichen adligen und hochgelehrten Räten anordnen wolle und ihn fragt, ob er sich zum Landdrosten bestellen lassen wolle.
Papier: Oblatensiegel des Kurfürsten.
Nebst einem Schreiben des Fürstbischofs Dietrich von Paderborn, Bruder des Caspar von Fürstenberg, worin ihm derselbe den Rat erteilt, den Landdrostenposten anzunehmen. Und nebst einem zweiten Schreiben, worin er ihm wegen der Übernahme des Amtes Glück wünscht. Er übersendet ihm auch einige Melonen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20554.

03.07.1613 Hypoliten Hof in Mecklinghausen verschuldet

Adolf von Bodinghausen und dessen Ehefrau Catharina geb. von Schorlemer sowie Engelbert von Bodinghausen, dessen Bruder, bestätigen, daß ihnen im Jahre 1575 der von den Herren von Heggen herrührende Hypolitenhof zu Mecklinghausen erblich zugefallen sei. Allerdings habe auf dem Hof eine schwere Schuldenlast gelegen. Diese habe der Droste Caspar von Fürstenberg komplett an die Gläubiger zurückgezahlt. Dafür habe man nun dem Caspar von Fürstenberg den Hof verkauft.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23407/3.

13.07.1613 Mecklinghauser Lasten abgelöst

Adolph von Bodinghausen zu Schnellenberg quittiert den Empfang von 300 Talern durch Caspar von Fürstenberg als Abfindung alter Verbindlichkeiten aus dem Pultenhof zu Mecklinghausen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3407/46.

10.10.1613 Rappelsberg verkauft

Johann von Alfter und Elisabeth Schrieners zu Attendorn verkaufen Stoffel und Margaretha Pathen [= Pahn zu Rieflinghausen] ihr Land hinter dem Rappelsberg. Das Land gehörte vorher den Vorfahren der Familie Schriener. Zeugen sind Jorgen Reugge und Wilm Hille gnt. Ruschenbergh, Bürger zu Attendorn. Siegel von Degenhard Gertmann, regierender Bürgermeister von Attendorn [= aufrecht stehende Hand]. Rückvermerk: 1679 wurde das Ländgen der Heldener Kirche doniert.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22451.

22.10.1613 Rembergs Hof in Mecklinghausen verkauft

Adolph von Boynckhausen und dessen Frau Catharina von Schorlemer verkaufen dem Bernhard Vogt von Elspe zu Bamenohl und dessen Frau Margaretha von Melschede den Rembergs Hof zu Mecklinghausen. Die Verkäufer und ihr Bruder Engelbert von Boynckhausen, Obrist, haben den Hof von ihrem Großvater Johann von Heggen geerbt. Den Hof bewohnt zur Zeit Wilhelm Remberg. Unterschriften der Verkäufer. Siegel des Ausstellers und des Richters von Bilstein, Christian Solbach.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 2938.

05.08.1614 Platten Hof mit neuem Pächter

Bernhard Christoph Vogt von Elspe zu Borghausen und dessen Gattin Walburga Luzia von Fürstenberg verpachten den Platten Hof zu Helden für die Dauer von acht Jahren dem Johann Platte und dessen Ehefrau Anna. Zeugen sind der Vizepastor Caspar Hengesbeck zu Helden und Johannes Erlhoff zu Helden.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 154.

01.11.1614 Tecklinghauser Wiese verpachtet

Die Eheleute Bernhard Christoph Vogt von Elspe und Walburg Lucia von Fürstenberg zu Borghausen verpachten ihre Wiese in Tecklinghausen, die Samtwiese genannt, ungefähr 6 Fuder Heu groß, für die Dauer von acht Jahren an die Eheleute Jorgen und Dorothea Herder. Zeugen sind der Vikar Rotger Brinker zu Helden und Hans zu Tecklinghausen.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 164.

10.11.1614 Caspar von Fürstenberg erhält die Burg Schnellenberg als Lehen

Lehnsbrief. Damit übergibt Erzbischofs Ferdinand von Köln dem Caspar von Fürstenberg einen Teil des Burgsitzes Schnellenberg zu Lehen; dazu gehören die eigenen Leute, die er vom Vorbesitzer Henrich Schüngel gekauft hat, die Stätte und der Teil des Burgsitzes neben dem alten Turm, die Hofstatt mit den alten Mauern darum, und der Stall, den er vom Vorbesitzer Bernhard Vogt von Elspe gekauft hat.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 20921.

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