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Freitag, 22. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

04.02.1602 Tochter des Bürgermeisters heiratet

Johannes de Berve, Verwalter der Waldenburg, bestätigt, dass ihm der Bernhard Vogt von Elspe zu Borghausen und Bamenohl seinen Leibeigenen Johann Höbelmann zu Brachthausen, der die Margaretha, Tochter des Bürgermeisters Hansen zu Kickenbach geheiratet hat, überlassen hat.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4107/79.

12.02.1602 Hospitalwiese verkauft

Die Vorsteher des Hospitals vor Attendorn, Jacob Wiese und Cornelius Zeppenfeld, verkaufen dem Drosten Caspar von Fürstenberg ein Land an der Dämischen Wiese.
Die Urkunde enthält das Sekretsiegel der Stadt Attendorn und ist vom Stadtschreiber Lixfeldt unterschrieben.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22446.

28.05.1602 Saalhauser Güter sollen taxiert werden

Der Droste Kaspar von Fürstenberg beauftragt den Richter von Olpe, Cyriacus von Stockhausen, und den Bilsteinischen Landknecht Hans Adams, sich nach Saalhausen zu begeben und die Liegenschaften der vier Güter Wrede, Heseler, Rameil und Volmecke festzustellen und schriftlich darüber zu berichten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1390.

19.06.1602 Die Saalhauser Lehnsgüter der Adolfsburg

Bericht über die Saalhauser Lehnsgüter. Zunächst wird das Gut Rameil aufgenommen; hierzu erscheint Johann Rameil als Vormund seines Pflegesohnes Johann Rameil, Sohn des verstorbenen Jakob Rameil zu Saalhausen. – Danach werden die Liegenschaften des Gutes Rameil aufgeschrieben, hierzu gibt Auskunft Hans Wrede, Sohn des verstorbenen Hubert Wrede. – Dann erscheint Wilhelm Hesseler; dieser legt einen Lehnsbrief von 1572 vor, der auf ihn, Hesseler den Alten, ausgestellt wurde. Sein Sohn Kaspar Wrede hat sich etwa 1597 in die Güter verheiratet, allerdings wurde eine Belehnung versäumt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1390.

24.06.1602 König heiratet Fischer

Jost Fischer von Altenhundem und der Burggraf von Bilstein erscheinen auf der Waldenburg und teilen mit, dass Jost Fischer sich mit der Witwe des verstorbenen Thomas König zu Meggen verheiraten wolle. Deshalb wird Fischer, da er ein Freier des Hauses Bilstein ist, gewechselt. Die Gebühren von 4 Rtl. und 1 Königstaler werden bezahlt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3264.

16.09.1602 Friedrich von Fürstenberg wird Mainzer Amtmann

Kurfürst Johann Adam von Mainz bestellt Friedrich von Fürsten-berg zum Amtmann von Fritzlar und Naumburg.
Auf der Papierurkunde befindet sich das Siegel des Kurfürsten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22552.

15.10.1602 Führungszeugnis für Schönholthauser Bauern

Johannes Keilmann, Vikar in Schönholthausen, und Heinrich van Oell zu Schönholthausen verbürgen sich gegenüber dem Verwalter des Hauses Waldenburg, Johann de Berve, für Jakob Groteboell aus Schönholthausen und dessen Frau, damit diese einen Wechselbrief erhalten können.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4106/30.

30.10.1602 Grundstücksverkauf am Stürzenberg

Degenhard Gertmann und Margaretha Schnellenberg verkaufen dem Caspar von Fürstenberg ein Land am Stürzenberg, dem Hause Schnellenberg gegenüber. Siegel des regierenden Bürgermeisters Franz Gertmann [aufrecht stehende Hand] und des Clemens Joanvahr. Die aufrecht stehende Hand findet man auch auf einem Kelch des Cornelius Gertmann und auf einer Schützenplakette der Familie Gertmann wieder.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22513.

03.12.1602 Grafschafter Lehen in Saalhausen vergeben

Hans Wrede beantragt beim Drosten Kaspar von Fürstenberg die Belehnung mit dem halben Grevenhof zu Saalhausen, so wie diesen bereits sein Vater von der Erbvogtei Grafschaft erhalten hatte. Er nimmt dabei Bezug auf ein Gespräch, das sein verstorbener Vater Humpert Wrede mit dem Drosten in Kirchhundem anlässlich der Vasbacher Hochzeit geführt habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1393.

19.12.1602 Stadt verkauft das Stadtgebirge

Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn verkaufen Caspar von Fürstenberg das Stadtgebirge, begrenzt vom Moßkamp, Rauschenberger Siepen und den Wegen von Helden nach Schnellenberg. Unterschrieben von Johannes Goesmann, Stadtsekretär. Sekretsiegel der Stadt.
Beigefügt ein Revers vom gleichen Tag, worin Caspar von Fürstenberg der Stadt erlaubt, bei Notzeiten aus dem Steinbruch im Stadtgebirge so viele Steine als nötig zu brechen. Dies gilt auch für das Brechen von Steinmaterial für die Stadt- oder Kirchenmauer.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22522.

15.02.1603 Landverkauf im Ohl

Die Eheleute Hermann und Anna Greve, Bürger zu Attendorn, verkaufen dem Caspar von Fürstenberg ein Land im Ohl (heute: Industriegebiet Kölner Straße). Die Urkunde enthält das Siegel des Gografen Johannes Lixfeld und ist vom Gerichtsschreiber Johannes Goesmann ausgefertigt und unterschrieben.

Archiv des Freikherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22494.

22.05.1603 Der Kohlhagen in Bürberg wird verkauft

Kaufbrief der Vormünder der Kinder von Heinrich Backhaus über 2 Malterscheid Hageland am Kohlhagen für Peter Hütte zu Bürberg. Das Land grenzt oben an Stamms Gut, unten an Fausts Gut und hinten an Thonieses Feld. Außerdem stößt es an das Gut der unmündigen Kinder. Siegel der Äbtissin Angela Dorothea von Knipping zu Drolshagen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 21091.

23.07.1603 Das Fischereirecht auf der Lister ist uralt

Bürgermeister und Rat der Stadt Drolshagen beschweren sich bei Caspar von Fürstenberg über den Attendorner Bürger Degenhard auf der Weuste, der Drolshagener Bürgern, als sie auf der Lister gefischt haben, die Fische abgenommen habe. – Caspar von Fürstenberg leitet daraufhin eine Untersuchung ein und stellt grundsätzlich fest, dass die Stadt Drolshagen und deren Bürger, so wie alle anderen Städte im Amt Waldenburg auch, von alters her das Recht gehabt habe, auf der Lister zu fischen. Als Degenhard auf der Weuste mit seiner unrechten Tat konfrontiert wird, äußert sich dieser äußerst abfällig über den Drosten. Der solle nur kommen und die Sachen getrost wiederholen. Daraufhin habe er den Zeugen Hans Schmidt mit einem Rohr gestoßen. Als Zeugen werden verhört Jakob Lifflender, Johann zu den Eichen, Trina Degenhard (Hausfrau auf der Weuste), Johann Flucht, Johann zu Varenschotten, Hans Schröder in der Dumicke und Goddert daselbst, Bürger Christian Hüppe zu Olpe, Peter Nupff, Bernd Beiker, Bürgermeister Caspar Moller, Dietrich Harnischmacher, Wilhelm Heidermann, Hans Schmidt, Peter Spaniger, Evert Hülte, Hans Harnischmacher, Paul und Johanmann als Johanns Söhne zu den Eichen, Keuling zu Rinkscheid.

Archiv des Freeiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3170.

09.10.1603 Bürgermeister verkauft Grundbesitz

Cornelius Zeppenfeld, Bürgermeister zu Attendorn, und dessen Frau Elsa, verkaufen an Caspar von Fürstenberg ihr Land im Ohl unterhalb des Hauses Schnellenberg, einerseits an den Besitz des Käufers anstoßend, andererseits an Bürgermeister Franz Gertmanns Länder stoßend. Die vom Gerichtsschreiber Johannes Goesmann ausgefertigte und unterzeichnete Urkunde enthält ein Siegel des Attendorner Gografen Johannes Lixfeld.
Eine eigenhändige Quittung des Cornelius Zeppenfeld ist der Urkunde beigefügt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urk. 22498.

12.11.1603 Verpflegung für sechs Personen

Abrechnung der Mahlzeiten auf Schnellenberg in der Zeit vom 12.11. – 27.11.1603; folgende Personen waren im genannten Zeitraum zu verpflegen: Alter Droste, junger Droste, deren Diener, Bildhauer Meister Peter, Burggraf Guntermann Müller, Pförtner.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 556.

13.12.1603 Landverkauf auf dem Birkhey

Johann Kremer, vertreten durch dessen Vormünder Johannes Rivius und Clara Hentgen zu Attendorn, verkaufen dem Rodulf Freundt, Bürger zu Attendorn, und Anna, seiner Hausfrau, ein Land auf dem Birkhey. Das Land ist Lehen des Jobst von Oell zu Frielentrop. Die Urkunde enthält das Siegel des Bürgermeisters Wilhelm Hütte zu Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urk. 22440.

12.02.1604 Fürstenbergs Sohn wird Vikar in Warburg

Dietrich von Fürstenberg, Bischof von Paderborn, beauftragt seinen Bruder Caspar von Fürstenberg mit der Aufgabe, einen Nachfolger für die vakante Vikarie St. Simon und Judas in der Antoniuskapelle vor der Stadt Warburg zu benennen. Der bisherige Amtsinhaber und Kaplan Cornelius ist verstorben. Nachfolger sollte der Sohn Caspars von Fürstenberg aus seiner zweiten Ehe mit Anna Busse werden, der ebenfalls Caspar heißt.
Pergament, mit Siegel des Bischofs.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3922, Blatt 39.

05.03.1604 Grundstücksverkauf unterhalb Schnellenberg

Die Eheleute Jacob und Elisabeth Zeppenfeld, Bürger zu Attendorn, verkaufen dem Caspar von Fürstenberg 2 Stücke Land im Ohl jenseits der Bigge unterhalb des Hauses Schnellenberg und eine dabei liegende Wiese. Siegel des Richters und Gografen Johann Lixfeld zu Attendorn. Zeugen sind Franz Gertmann und Clemens Johanvahr, Bürgermeister zu Attendorn. Quittungszettel von Jacob und Hermann Zeppenfeld ist beigefügt

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22488.

11.03.1604 Verpachtung des Mühlenkottens in der Hengstebeck

Pachtvertrag. Damit verpachtet Caspar von Fürstenberg dem Cracht Grevenschmidt in der Hengstebeck den dort gelegenen Mühlenkotten für die Dauer von sieben Jahren. – Der Pachtvertrag wird am 12.03.1620 für weitere sieben Jahre verlängert.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2222.

13.03.1604 Verpachtung des Bönninghauser Hofes

Caspar von Fürstenberg verpachtet dem Hans Weller zu Böminghausen den dort gelegenen Hof für die Dauer von sieben Jahren. Dafür hat der Pächter jährlich an das Haus Bilstein zu liefern 1 Malter Roggen, 1 Malter Gerste, 4 Malter Hafer, ein gutes mageres Schwein nächst dem Besten und 100 Eier. Die Pacht begann am 11.11.1602. Zeuge ist Hans Adam, Landknecht und Burggraf zu Bilstein.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1679.

12.08.1604 Das Erbe des Lorenz Frenkhaus

Kurfürst Ernst von Köln überlässt dem Caspar von Fürstenberg die in und um Attendorn herum gelegenen Güter des in Attendorn geborenen und verstorbenen Laurenz Frenkhaus. Dieser Güter waren dem Kurfürsten zugefallen, der sie nun an den Drosten überträgt. Gleichzeitig werden Gograf Johannes Lixfeld, Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn beauftragt, Caspar von Fürstenberg in diesen Besitz einzusetzen. Es kommt aber zu einem Prozeß der Erben Frenkhaus, der schließlich am 7. Dezember 1617 mit einem Vergleich endet. Dabei wird ein Land im Ohl den Erben Frenkhaus überlassen. Außerdem verpflichtet sich Caspar von Fürstenberg, an Stefan Zeppenfelds Erben und Tilman Pels Abfindungen zu zahlen. Dagegen wird ihm der Meierhof in Ennest zugesprochen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3101,

16.08.1604 Landverkauf vor 400 Jahren

Pastor und Altaristen der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zu Attendorn gestatten den Verkauf von Ländereien im Ohl an Caspar von Fürstenberg durch Johann und Catharina Leers sowie Johann den Jüngeren und Margaretha Wiese. Siegel des Chorkapitels [= Haupt Johannes des Täufers].

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22501.

27.08.1604 Fürstenberg'scher Armenfonds soll weiter aufgestockt werden

Friedrich von Fürstenberg teilt seinem Bruder Caspar mit, er werde den Armenfonds noch so weit aufstocken, dass eine jährliche Pension von mindestens 100 Rtl. abgeworfen werde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4080.

13.09.1604 Der Kämmerer verkauft sein Land

Johann Leers, Bürger und Kämmerer in Attendorn, und dessen Frau Catharina verkaufen ihr Land im Ohl an Caspar von Fürstenberg.
Siegel des Gografen Johannes Lixfeld. Ausgefertigt von Gerichtsschreiber Johannes Goesmann.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22502.

27.09.1604 Pachtverträge mit Attendorner Bürgern

Kämmerer Peter Mülle von Attendorn bestätigt die Pachtung eines Landes in der Niedersten Bärenschlade per Unterschrift. - Desgleichen eines Landes im Kekelenkamp durch Bürger Tilmann Peltz. – Desgleichen des Bürgers und Stadtdieners Jürgen Ohm über ein Land am Kehlberg. – Desgleichen Rudolf Freundt, Bürger, über ein Land bei Biekhofen. Er lässt durch Bürgermeister Clemens Joanvahr unterschreiben. – Desgleichen Johann Rauk [Rauch] über ein Land am Stürzenberg (Rump’sches Lehen); desgleichen Markus Schulte, Ennest, über ein Gut in Ennest für die Dauer von 12 Jahren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 512

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