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Montag, 18. November 2019
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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

13.11.1591 Lehen in Maumke neu vergeben

Jürgen Heidschötter zu Maumke bestätigt den Empfang des Bruch’schen Lehens zu Maumke durch den Vormünder der Kinder des verstorbenen Eberhard von und zum Bruch, Albrecht von Selbach genannt Lohe zum Lohe. Hierzu gehört die Hälfte des Gütchens, auf dem er sitzt. Er bittet Gerichtsschreiber Hermann Vasbach zu Bilstein um Besiegelung. Siegel ab.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1177.

20.11.1591 Bredenbrucher Gut wird neu verpachtet

Heinemann auf dem Bredenbruch bestätigt für sich und seine Ehefrau Katharina die Belehnung mit dem gleichnamigen Gut auf dem Bredenbruch durch den Vormund der vom Bruch’schen Kinder, Albrecht von Selbach genannt Lohe. Da Heinemann selbst kein Siegel führt, bittet er Hermann Vasbach zu Hundem um die Besiegelung des Dokumentes.


Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1171.

23.11.1591 Waldverkauf in den Spellern

Thies Teveses zu Rieflinghausen und Anna seine Hausfrau verkaufen dem Peter, Johann Bürbergs Sohn zu Bürberg, den Berg unter den Spellern. Der Berg grenzt unten an die Güter des Käufers, auf der einen Seite an den Herrn von Attendorn, auf der anderen Seite an des Verkäufers Miterben zu Rieflinghausen und Gerechtigkeit. Die Nachbarin ist Trinen Greiten. Siegel des Richters Franz von der Hardt zu Bilstein ab.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 2792.

27.11.1591 Grundstückswechsel in Mecklinghausen

Da Catharina, Witwe des Hypoliten Wilhelm zu Mecklinghausen [= Wilhelm Pulte], und ihre Tochter Greta, das von ihrer Schwägerin Anna, die jetzt mit Cordt Halbe verheiratet ist, geliehene Kapital von 40 Rtl. nicht zurückzahlen können, übereignen sie Anna das bereits verschriebene Land oberhalb des Gartens.
Unterschrift: Johann Landknecht zu Bilstein und Hans Kin zu Oberveischede.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 23497/31.

07.12.1591 Grafschafter Einschränkungen

Eberhard von Ohle und sein Sohn Hermann von Ohle zu Langenei beschweren sich beim Drosten Caspar von Fürstenberg über die vom Kloster Grafschaft auferlegten Einschränkungen bei der Jagd und Fischerei in Langenei, insbesondere über den Zustand der Schlacht bei Langenei, die sie seit Menschengedenken ungehindert nutzen und ausüben konnten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1336, Blatt 17.

13.12.1591 Lehen des Hauses Bruch vergeben

Valentin Schröder zu Maumke bestätigt den Empfang des Bruch’schen Lehens in Maumke durch Albrecht von Selbach genannt Lohe zum Lohe namens der Kinder des verstorbenen Eberhard von und zum Bruch [bei Kirchhundem]. Er bittet den Gerichtsschreiber Hermann Vasbach um Besiegelung.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1176.

08.02.1592 Bröchers Gut verpachtet

Pachtvertrag. Damit verpachtet Caspar von Fürstenberg sein Allodial- und Erbgut in der Freiheit Bilstein an den Burggrafen von Bilstein, Hans Adams, für die Dauer von sieben Jahren. Das Haus wurde von Grund auf renoviert und ist zukünftig durch den Pächter instand zu halten. Mit Papiersiegeln des Caspar von Fürstenberg und des Burggrafen. Zum Gut gehören 12 Ackerländer, 7 Wiesen, 7 Waldstücke und 6 Gärten. - Ein späterer Zusatz aus dem 19. Jh. hält fest, dass es sich um das Bröchers Gut in Bilstein handelt.]

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2222.

15.04.1592 Grundstücksstreit in Howald

Etliche Bürger aus Howald und Rhode haben dem Hermann Zeppenfeld aus Howald Grundstücke verkauft, die zum Lehnsbesitz der Waldenburg gehören. Sie bitten den Waldenburger Verwalter Johann Berve, den Verkauf zu beglaubigen. – Der Streit darüber zieht sich bis 1608 hin.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3284/2, Seite 197ff.

28.07.1592 Milstenauer Güter verpfändet

Auszug aus einer Urkunde, mit der Hennecke Schungel seiner Schwester und Witwe von Plettenberg eine Rente aus dem Soltefotz Haus und Hof in Werl verschreibt. Zur Sicherheit verpfändet er seine Güter in Milstenau.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3097.

05.09.1592 Hochzeit in Tecklinghausen

Bernhard Vogt von Elspe beantragt bei Landknecht und Setzgenossen des Negeramtes Bilstein die Wechselung von Dorothea, Peter in der Steimicke Tochter zu Oberveischede, die sich mit Hans zu Tecklinghausen verheiraten will.

Die sogenannten Wechselungen gehen zurück auf eine Verordnung des Drosten Caspar von Fürstenberg von 1567, der damit eine Kontrolle über Personenbewegungen in seinem Drosteibezirk erhalten wollte. Somit sind die "Wechselakten" eine wertvolle Quelle für die Familienforschung, da sie vor allem Hochzeitsdaten belegen, die in einer Zeit liegen, als es noch keine Kirchenbücher gab.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 92a.

12.10.1592 Verpachtung des Bocks Hofes in Niederhelden

Friedrich Wulf, Pfarrer von Helden, verpachtet den Eheleuten Johann und Greite zu Helden für die Dauer von 12 Jahren den 3. Teil des Hofes und Gutes zu Helden, der zum Wedemhofe gehört. Den 2. Teil hat Hermann Cordes in Pacht genommen.
An Pacht sind jährlich an den Pfarrer zu entrichten: 2 Schillinge Schweinegeld, 2 Hühner, 2 Müdde Roggen, 2 Müdde Gerste, 3 Malter und 1 Müdde Hafer. Außerdem sind zwei Tage lang mit Pferd und Wagen Dienste zu verrichten.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 157.

02.11.1592 Schulden werden zurückgezahlt

Bernhard Vogt von Elspe, der von seiner Schwester Clara Vogt von Elspe, Witwe des Hermann von Plettenberg, das Haus Bamenohl erhalten hat, sichert zu, die 28 Taler Schulden, die Bernd Schulte zu Silbecke der Clara Vogt geliehen hatte, zurückzuzahlen. Bis dahin kann der Schulte das Land am Hohenstein und die Hude am Durenberg gebrauchen.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 191.

29.01.1593 Hochzeit im Biggetal steht bevor: Letzte Formalitäten

Eberhard Halfwinner, Gograf und Richter zu Attendorn, bestätigt, daß Johannes de Berve, Verwahrer des Hauses Waldenburg, Trina, Tochter der Eheleute Johann und Anna von Langenoell, die an einen Sohn von Johann von Vernholte zum Listernoell zur Hulten Klincken verheiratet werden soll, an das kölnische Amt Waldenburg.
Siegel des Eberhard Halfwinner.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4106/15.

15.04.1593 Degenhard Fehr kauft Milstenauer Wiese

Bernhard Vogt von Elspe verkauft dem Degenhard Vehr zu Attendorn die ihm zu Halbscheid zuständige Wiese in der Middelstenae mit Vorbehalt der Wiedereinlöse nach 4 Jahren.
Pergament. Siegel des Vogt von Elspe.
Rückvermerk des Drosten Kaspar von Fürstenberg von 1597, dass er die Wiese mit 170 Rtl. eingelöst habe.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22450.

01.12.1593 Albäumers Hof an den Drosten verkauft

Kaufbrief des Albäumers Hofes zu Niederhelden. Walburg von Wirschel, Äbtissin des Klosters Drolshagen, verkauft im Namen des Klosters den Meierhof zu Niederhelden, den zur Zeit Jobst Albäumer innehat. Gleichzeitig werden verkauft auch die Kotten, die von Peter Arge und Hans Bender bewohnt werden, auch das halbe Haus Jobst Fischer mit dahinter liegendem Gartenblech an Caspar von Fürstenberg.

Qelle: Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1561, Seite 151.

01.05.1594 Grundstücksverkauf in der Bigge-Aue

Bernhardt Arndt und Anna, Christian und Lisa Swiek, Cornelius Pels als Vormünder des Degenhardt, des verstorbenen Jacobs Johanns Sohn, verkaufen ein Land von 1 Malterscheid an Peter und Figge Voß. Das Land stößt an einer Seite an die neue Mühle und an den Walkegraben, andererseits an das Land von Hermann Matthiae. Aus dem Land erhält das Chorkapitel jährlich 24 Schillinge und das Hospital 5 Schillinge. Zeugen sind Heinrich Kock und Ebert Frone, Bürger zu Attendorn. Siegel des alten Bürgermeisters Cornelius Pels.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22461.

08.05.1594 Johann von Plettenberg gratuliert dem Drosten

Johann von Plettenberg zu Lenhausen gratuliert dem Drosten Caspar von Fürstenberg zum Ankauf der Burg Schnellenberg und stellt fest, dass er dem Vorbesitzer der Burg, Hennecke Schungel, etliches Geld geliehen habe. Er freue sich nun, dass Caspar von Fürstenberg ihm behilflich sein wolle, dieses Geld zurück zu bekommen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3097.

09.06.1594 Schnellenberger Verkaufsverhandlungen

Ludwig von Stockhausen zu Olpe berichtet Caspar von Fürstenberg über die Verhandlungen mit Hennecke Schungel über den Ankauf der Burg Schnellenberg. Dabei geht es vor allem um die Bereinigung der Schulden des Schungel, die diesbezüglichen Urkunden belasten zur Zeit noch die Burg Schnellenberg und müssten umgeschrieben werden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3097.

25.07.1594 Neuverpachtung in Langenei

Die Eheleute Hermann von Oell und Maria von Holstein genannt Stael zu Langenei verpachten ihren Rittersitz und die Güter in Langenei den Eheleuten Steffen Tillmann und Grete aus Elspe für die Dauer von acht Jahren. Es folgt die Beschreibung des Pachtgutes, des Pachtumfangs und die Festlegung der Rechte und Pflichten. Für die Eheleute Hermann von Oell treten Johann Schade und Adolf Becker zu Hundem als Zeugen auf. Für die Eheleute Tillmann, die nicht schreiben können, unterzeichnet der Bürger und Sattler Sebastian Dininck aus Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2883.

20.09.1594 Vorwurf der Korruption gegen Bilsteiner Richter

Klage des Amtes Bilstein beim Drosten Caspar von Fürstenberg gegen den Richter Franz von der Hardt zu Bilstein. Hierzu werden die Landknechte Johann und Jost sowie Hermann Vasbach beauf-tragt, die Beschwerden beim Drosten vorzutragen. Prinzipiell geht es um den Vorwurf der Veruntreuung von Schatzgeldern durch den Richter. Außerdem habe er bei der Gefangennahme seiner Frau falsche Aussagen gemacht und sich Vorteile verschafft. Bevor er Richter in Bilstein wurde, war er Kaufmann und hat auch schon als solcher nicht sauber abgerechnet. So hat er sich die Botengänge der Amtsdiener höher vergüten lassen als dies offiziell angeordnet war. Er hat privates und Amtsvermögen durcheinander gebracht.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2609.

28.10.1594 Fischereirechte des Klosters Drolshagen

Beschwerde der Stadt Drolshagen beim Drosten Caspar von Fürstenberg über das Kloster Drolshagen wegen uralter Fischereirechte.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1141, Blatt 107.

18.11.1594 Verpachtung der Milstenauer Wiese

Bernhard Vogt von Elspe übergibt dem Drosten Caspar von Fürstenberg einen Erbkaufbrief von 1539, mit dem Heinrich Hoberg, Johann und Hermann von Schnellenberg dem Heinrich, Bernd und Wilhelm Vogt von Elspe ihre halbe Wiese in der Middelstena, die sie von Johann Vogt zu Ahausen erworben haben und wovon die andere Hälfte Jaspar Schungell zum Schnellenberg erblich underhat, verkaufen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3097.

29.11.1594 Caspar von Fürstenberg ist jagdberechtigt

Bernhard von der Heyden, Jürgen von der Heyden, Goswin Ketteler zu Waldenburg, Christoph von Plettenberg zu Lenhausen, Bernhard Vogt von Elspe zu Borghausen und Bamenohl, Hermann von Schnellenberg zu Schönholthausen, Christoph von Plettenberg zu Lenhausen, Guntermann von Plettenberg zu Bamenohl und Johann von Schnellenberg zu Schönholthausen stellen fest, dass Caspar von Fürstenberg durch den Erwerb des Hauses Schnellenberg zukünftig auch berechtigt ist, sich an der Samtjagd zu beteiligen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1556, Blatt 51.

05.01.1595 Die Fischerei der Häuser Schnellenberg und Ahausen

Vermerk des Johann Landknecht zu Bilstein über die Fischereibezirke der adeligen Häuser Schnellenberg und Ahausen.

„Wilhm zu Bichen, Jurgen zum Dame, Greta sein Hausfrau, Caspar Colbuß geben denn Bericht, das dat Vogetz Wasser zum Hauß Schnellenberg obenherab gehe, biß an die Middelstena, das Schungel Wasser doherunden biß under das Hauß Ahaußen, do der Bomhoff unden hero wendet, und davon dannen an die von Finnentropf uff die Ziegenfurt, do die hohe Leggen ligt. Undt haben Schungel und Newehoff diese Biggen Fischerei und der Middelstena biß an die Finnentropper, ein Jar umb das andere gefischet, wilches uf Michaelis tagh seinen Anfank und Ausgank genommen.
Sagen weiter, dass sie von der Alten Schungelschen oftmals gehort habenn, da Schungel demme von Ahausen ezliche viele versezte Stuck abgelost, domit die Fischerei gloset soll sein, das sich do den Brief, so uf die Fischerei gehalten, im Gelttzellen verthoen, derwegen diselbe in Irrthumb ge-rathen, darumb sie zu letzt durch guite Leute verdragen sein solle …“.

Am 08.01.1595 äußert sich auch Johann Neuhoff zu Weuspert zu den Jagd- und Fischereigrenzen des Hauses Schnellenberg, bestätigt dabei die Aussagen der vorgenannten Zeugen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3167.

20.06.1595 Grundstücksverkauf vor 400 Jahren

Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn verkaufen dem Peter Voß die Hälfte der Hude auf der neuen Mühle am Walkegraben.
Die Urkunde trägt das Sekretsiegel der Stadt Attendorn.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Urkunde 22462.

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