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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

22.05.1791 Schnellenberg gehört zur Reichsritterschaft

Attest von Hauptmann und Räten und Ausschuß der unmittelbaren freien Ritterschaft Mittelrheinischen Kreises, daß das Haus Schnellenberg Jahrhunderte hindurch der dortigen Rittermatrikel einverleibt, zur dortigen Ritterschaft steuerbar, somit unmittelbar sei.
Siegel der freien Reichsritterschaft.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3108.

28.06.1791 Dünscheder Kirche muss restauriert werden

Der Filialkirchenvorstand zu Dünschede, bestehend aus Provisor Johann Mödderen, Provisor Johannes Hauffnagel und Provisor Joseph Flamme, sowie Vikar und Kaplan Friedrich Ernst Weber bitten den Freiherrn Vogt von Elspe um eine Spende, da die Dünscheder Kirche innen und außen neu beworfen und geweißt werden mußte. Außerdem müßten 5 Fenster neu gemacht werden. Die Kirche wurde zuletzt vor 60 Jahren geweißt. - Der Freiherr Vogt von Elspe überreicht daraufhin als Spende 8 Kronentaler.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akten 216.

03.10.1791 Platten Hof verpachtet

Der Freiherr Vogt von Elspe verpachtet den Platten Hof zu Helden für die Dauer von acht Jahren an Caspar Platte.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 153.

05.11.1791 Interessantes Inventar der Adolfsburg

Inventar der Adolfsburg, aufgestellt von Friedrich Leopold Reichsfreiherr von Fürstenberg anlässlich der Übergabe an seine Mutter geb. von Hoensbroech.
Dabei listet er die Räume in folgender Reihenfolge auf:
Kapellengang: 1. – 5. Zimmer (im 3. Zimmer 4 große Schildereien und 130 Schildereien mit unterschiedlichen Formaten); kleines Zimmer aufm Gang, Tafelzimmer, Gang vor dem Tafelzimmer, H. Schlinckert sein Zimmer, Bedientenzimmer, Küchenzimmer, hinter der Küche, Haushälterinnenzimmer, Küche;
Silberwerk, Zinn, Stühle;
Oben im Haus: Saal (4 große Schildereien), 1. Zimmer (25 Schildereien mit unterschiedlichen Forma-ten, meistens mit Jagdszenen), 2. Zimmer (16 Schildereien mit verschiedenen Formaten, Abriss mit der Grenze zwischen Kurköln und Nassau-Siegen), 3. Zimmer (26 Schildereien mit unterschiedlichem Format), 4. Zimmer (61 Schildereien unterschiedlicher Maße, 1 Karte der Saalhauser Jagd, 1 Karte von der Heidschötter Jagd, 1 Karte von der Heinsberger Jagd, 1 Karte mit der gesamten Wildbahn);
Auf dem Turm: Kapelle (1 Tisch, 4 Alben mit Zubehör, 2 Altartücher, 1 silberner vergoldeter Kelch mit Patene und Löffelchen, 1 schwarzes Meßgewand, 1 geblümtes Meßgewand, 1 Meßgewand mit roten und grünen Streifen, 2 silberne Kännchen mit einem Teller, 1 Meßbuch, 2 hölzerne Leuchter).

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1047.

18.12.1792 Ablassbrief für die Franziskaner

Ablassbrief der Thüringischen Franziskanerprovinz für das Kloster in Attendorn. Mit Kupferstich der Ordenspatronin Maria, des Ordensgründers Franziskus, der Patronin der Provinz St. Elisabeth von Thüringen und 6 betenden Patres.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4023, nach Blatt 252

26.04.1793 Stiftung einer neuen Vogelstange

"Hatt der Herr Bürgermeister Gertman der altten Schützen Kompagnie undt jungen Schützen Kompagnie ein Holtz zu einem Mastbaum in die Fogelsrutt geschengt, dessen ist ihm versprochen worden, wen Er undt seine Frau undt sein Bruder rechtr [= rector] hospitalis stürben, dan wollten diesse beiden Kumpanien mit der Begrabnis gehen undt sie helffen begraben."

Stadtarchiv Attendorn, Dep. SG 46, Seite 112.

18.08.1793 Neuverpachtung des Belken Hofes

Gewinnbrief. Damit verpachtet Friedrich Leopold von Fürstenberg den Belkenhof in Niederhelden für die Dauer von 12 Jahren an Caspar Belke zu Niederhelden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3578.

21.08.1793 Neuverpachtung des Hagen Gutes in Niederhelden

Freiherr Friedrich Leopold von Fürstenberg verpachtet dem Johann Peter Hage zu Niederhelden das Hagengut, nachdem die bisherige Pachtzeit von 12 Jahren abgelaufen ist, für weitere 12 Jahre. Die Pachtzeit beginnt am 22.02.1793 und endet am 22.02.1805. Da der Pächter nicht schreiben kann, bestätigen Johann Arnold Gertmann und F. C. Nückel den Pachtvertrag.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3582.

27.08.1793 Wilmes Hof in Dünschede wird verpachtet

Pachtvertrag zwischen dem Reichsfreiherrn Friedrich Leopold von Fürstenberg und Johannes Wilmes in Dünschede. Letzterer pachtet das Wilmes Gut in Dünschede für die Dauer von 12 Jahren. Da Johannes Wilmes nicht schreiben kann, unterzeichnen für ihn der Bürgermeister Johann Adolf Gertmann und der Vikar F. C. Nückel den Vertrag.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3148.

19.01.1794 Kaisers Haus in Dünschede abgebrannt

Nochmalige Recherchen haben Des Rentmeisters und Vikars Nückel zu Schnellenberg haben ergeben, dass in Kaisers Haus zu Dünschede zum Zeitpunkt des Brandes Korbmacher anwesend waren. Es sei aber nicht festzustellen, ob durch deren Leichtfertigkeit der Brand entstand. Das Haus war auf Neujahr 1794 morgens um 6 Uhr abgebrannt; "nichts ist gerettet worden als das Rindvieh."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 5948.

16.05.1794 Ratswahl in Drolshagen

Protokoll über die Ratswahl in Drolshagen. Zum Bürgermeister wurde gewählt Johann Theodor Stachelscheid, zum Prokonsul Peter Ignatz Butz, zum ältesten Kämmerer Johann Theodor Alterauge, zum jüngsten Kämmerer Mathias Fischer, zu Ratsverwandten Heinrich Josef Printz, Heinrich Spickermann, Johann Wilhelm Kleine und Peter Schmale der Ältere.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1830.

28.10.1794 Schuldschein des Hermann Kebbekens

Vor Kaspar Ferdinand Freusberg, Richter des Amtes Bilstein, und den Schöffen Johann Arnold Esleben und Kaspar Sauer bekennt Herman Kebbekens aus Oberveischede, von Pastor und Kirchenvorstand zu Helden 30 Taler als Darlehen empfangen zu haben, für die er als verpfändet im Hypothekenbuch eintragen läßt:
1) sein Land am Rennefeld, 2) sein Wohnhaus, 3) das Sylersfeld.
Unterschrift des Gerichtsschreibers Johan Wilhelm Adolf Höynck. Gerichtssiegel.

Pfarrarchiv Helden, Akten A 3, Seite 33.

01.07.1795 Testament des Gografen Bischopinck

Testament des Deputierten Johann Adolph Bischopinck, übergeben dem Gogericht am 5.7.1796, veröffentlicht am 6.11.1809 in Attendorn.
Im Nahmen der allerheiligsten Dreifaltigkeit.
Da ich durch den im Jahre 1793 auf Osteren zu meinem größten Leidwesen erfolgten Todtesfall meiner einzigen vielgeliebten Tochter Maria Theodora Bischopinck eines leiblichen Erbens mich beraubet sehe, zugleich aber meiner Sterblichkeit errinneret worden bin, so habe mich entschlossen, diese meine letzte Willensmeinung oder Testament zu errichten, somit wie ich es nach meinem gottgefälligen Ableben mit meiner wenigen Hinterlassenschaft gehalten wissen wolle, hierdurch zu bestim-men.
Ich verordne also (doch nur auf den Fall, sofern Gott mir keine mich überlebende Kinder mehr bescheren würde) und setze ein zu meinen ungezweifelten Erben 1tens meine vielgeliebte einzige Ehegattin Sophia Bischopinck geb. Ley, sodann 2tens meine vollbürtige Schwester Ferdinandina Zeppenfeld gebohrene Bischopinck, Ehefrau des Herrn Bürgermeisteren Zeppenfeldt zu Olpe.
Und so etwa meine gemeldte Schwester den Fall nicht erleben sölte, derselben drei Kinder Ferdinandine, Marianne und der Sohn Engelbert, also und dergestalten jedoch, das erstlich meine jetzige obenbemelte Ehegattin meine Nachlassenschaft und gesammtes Vermögen, Haus, Hoffe, beweg- und unbewegliche Güter, nichts davon ausgeschlossen, lebenslänglich allein besitzen, auf die vollkommenste Art benutzen und gebrauchen könne, mit dem Zusatze, das sie zugleich von Errichtung eines In-ventarii, oder Verzeichnis meiner Hinterlassenschaft, so wie auch einzulegender Caution von mir losgesprochen, und befreyet sein solle, massen ihre mir bekannte Treue und Redlichkeit mich zum voraus zuverlässig versichert, daß sie von meinem Vermögen nichts ohne Not (darin auf diesen Fall soll sie damit, als ihrem wahren Ei-gentum zu schalten auch bemächtiget sein) veräußern, sondern vielmehr alles im Stande zu halten sich bestreben werde;
...
Da nun übrigens mehr bemelte meine Ehegattin nach der im Jahr 1783 den 13ten Julii diese Stadt leider betroffenen erschrecklichen Feuersbrunst (wobei meine Scheuer gänzlich eingeäschert, vom Wohnhaus aber der Tach und sämtliche Fens-ter vom Feuer verzehret worden seind) durch ansehnentliche ihr eigentümlich zugehörige Geldsumme in meinem vorgehabten Bauwesen mich unterstützet hatt, mithin nichts billiger ist, als das sie wegen dieser mir vorgesteckten Gelder hinwieder ent-schädiget werde, so verordne ich hiermit ferner, daß diese mir zu obigem Behufe vorgeschossenen Gelder ihr meiner Ehegattin in Inhalts eines ihr darüber zugestellten eigenhändigen Recogniti, worin die Summa des Vorschusses bestimmt sich findet, aus meiner Hinterlassenschaft vorzüglich ersetzet werden sollen ...
Im folgenden Text wird die Reihenfolge der Erbschaftsnehmer festgelegt: Nach dem Tod des Deputierten Bischopinck tritt zuerst dessen Ehefrau als Universalerbin ein, nach deren Tod die Schwester des Erblassers, nach deren Tod deren drei Kinder.

Stadtarchiv Attendorn, Depositum Kutsch.

20.10.1795 Getreide für die Bäckerei der Franziskaner

Friedrich Leopold von Fürstenberg zu Herdringen weist den Rentmeister Nückel zu Schnellenberg an, dem Guardian der Franziskaner in Attendorn, F. Carolus Groos, 25 Scheffel Roggen und 25 Scheffel Gerste auszumessen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1843.

11.02.1796 Gerste für das Chorkapitel

Kaplan F. Müller, Attendorn, bestätigt den Empfang der aus dem Hof Langenohl an das Chorkapitel in Attendorn zu entrichtenden 6 Scheffel Gerste.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1843

09.05.1796 Holländische Waren für Schnellenberg

Abrechnung mit den Gebrüdern Brunabend aus Attendorn, die über den Kaufmann Funcke Essig und holländisches Öl zum Schnellenberg geliefert hatten. Sie erhalten dafür 36 Rtl. 27 ß.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1843

10.05.1796 Haus Waldenburg liefert Meßhafer

Dechant Stefan Anton Bresser aus Attendorn quittiert den Empfang von 1 Müdde Meßhafer und 1 Viertel Hafer für den Küster als Abgabe des Hauses Waldenburg und 1 Müdde Meßhafer und 1 Viertel Hafer für den Küster als Abgabe des Hofes Langenohl.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1843.

13.06.1796 Schnellenberger Uhr repariert

Der Uhrmacher Franz Höffer aus Attendorn quittiert den Empfang von 1 Rtl. 53 Stüber für die Reparatur der großen Hausuhr auf der Burg Schnellenberg.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1843.

07.07.1796 Plünderungen durch französische Truppen

Landdrost und Räte zu Arnsberg weisen den Gografen an, alles zu tun, um Plün-derungen durch französische Truppen abzuwenden. Außerdem wird der Bote Zumbrock bis auf weiteres nach Attendorn beordert, um von dort aus wichtige Nachrichten nach Arnsberg überbringen zu können.

Stadtarchiv Attendorn, Akten B 817.

23.09.1796 Französische Truppen auf den Leim geführt

In einem Brief des Gografen Joanvahrs und des Bürgermeisters Plange an den Kurfürsten wird nochmals die schwierige Situation geschildert, in der sich das Amt Waldenburg befindet. Am 2. Juli waren die französischen Truppen durch Olpe marschiert und hatten Westfalen bis an die Ruhr erobert. Daraufhin wurde das Amt Waldenburg mit der bekannten Kontribution belegt, mit deren Zahlung man auch begann. Um diese Kontributionen aufzubringen, wurde versucht, auch die benachbarten Gebiete zu einer Beteiligung an den Kosten zu bringen. Inzwischen rückte der französische Kommissar Mattis am 28.08. mit 10 Dragonern und 6 Fußsoldaten in Olpe und in Drolshagen ein. Mattis rückte am 29.08. in Attendorn ein und machte bekannt, dass er von dem befreiten Stand eine Sonderabgabe fordere, vom pflichtigen Stande aber den vierten Teil der Gesamtforderung. Daraufhin entflammte eine leidenschaftliche Diskussion um die Anteile der befreiten Stände. Um die militärische Exekution abzuwenden, wurde mit der Lieferung begonnen. Um die Meinung der Franzosen kennen zu lernen, wurde am 4.9. ein Dragoner aufgegriffen, nach Warburg gebracht, und dessen Befehle entwendet. Als der Kommissar von der Gefangennahme des Dragoners erfuhr, reiste er selbst in die Stadt, um die Kontributionsgelder zu holen. Mit List wurde ihm und seiner Begleitung bekanntgemacht, dass kaiserliche Truppen bereits die Grevenbrücke überquert hätten. Daraufhin floh der Kommissar und dessen Begleitung in die umliegenden Wälder. Als er bemerkte, daß alles nur ein Gerücht war, kehrte er zurück. Ihm wurde aber bedeutet, dass keine Gelder mehr in Attendorn seien, sie seien bereits abgeholt worden. Nach kurzer Zeit kehrten die Truppen von Siegen zurück; es wurde für die Stadt Ernst. Man schloss unverzüglich die Stadttore und empfahl den Bewohnern der umliegenden Dörfer, am nächsten Tag in die Stadt zum Gottesdienst zu kommen, es war Mariä Geburt. Man wollte möglichst viele Leute um sich haben. Alle List half aber nichts mehr; erst, als Gograf Joanvahrs mitteilte, daß man für den Transport der Gelder keine bürgerliche Eskorte stellen könne, beschloß der Kommissar, 15.000 Livres des befreiten Standes in Attendorn zu lassen. Die übrigen Gelder nahm er mit. Somit konnten erhebliche Mittel erspart werden. Der Kurfürst wird nun gebeten, die übrigen Ämter bis an die Ruhr gleichzuschalten.

Stadtarchiv Attendorn, Akten B 817, Seite 417 ff.

10.10.1796 Empfindlich hohe Kriegszahlungen

Landdrost und Räte in Arnsberg befehlen die umgehende Lieferung von Kriegszahlungen durch das Gogericht Attendorn und das Gericht Valbert: 9.648 Pfund Brot, 46.632 Pfund Hafer und 23.316 Pfund Heu.

Stadtarchiv Attendorn, Akten B 817, Seite 450.

13.10.1796 Festsetzung der Steuern

Gograf Joanvahrs macht die Steuersätze für die Kopfschatzsteuer bekannt; demnach sind zu bezahlen
von einem Knecht 1 Rtl.
von einem halben Knecht 30 Stüber
von einer Magd 30 Stüber
von einem Beilieger
1. Klasse 4 Rtl.
2. Klasse 2 Rtl.
3. Klasse 1 Rtl.
von einem Schäfer
1. Klasse 8 Rtl.
2. Klasse 4 Rtl.
3. Klasse 2 Rtl.
von einem auf sich selbst sitzenden ledigen Burschen 2 Rtl.
von einer auf sich selbst sitzenden ledigen Weibsperson 1 Rtl.
von einem für sich fahrenden ledigen Burschen 4 Rtl.
von einem Müller 15 Rtl. 20 Stüber
von einem Küster 2 Rtl.
von einer Ziege oder Bock, die gegen die Verordnung gehalten wird 30 Stüber.

Stadtarchiv Attendorn, Akten B 817, Seite 468.

19.10.1796 Lebensmittel aus Werl

Der Attendorner Kaufmann Adolf Loderose hat aus Werl Salz und Essig für die Küche der Adolfsburg geholt und wird dafür entlohnt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1843.

29.03.1797 Wreden Gut in Saalhausen wird verkauft

Kaufvertrag. Damit verkauft Johannes Wrede wegen drückender Schulden, drohender Hungersgefahr für seine Familie und außerordentlicher Kriegslasten dem Anton Gerlach genannt Plencker zu Saalhausen das Wreden Haus und Gut mit allem Zubehör zum Preis von 2.070 Taler. Zeugen sind Vikar J. H. Kleffmann aus Kirchhundem und Anton Schmitte von Saalhausen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1393.

02.05.1797 Unruhen wegen der Franzosen

Bericht des Rentmeisters Bock von Adolfsburg an den Freiherrn von Fürstenberg: Der Wrede von Saalhausen wolle wohl nach Amerika ausreisen, deshalb hätte der Plenker zu Saalhausen das Wreden Gut gekauft. – In Berleburg sollen die nächsten Tage 27 Franzosen ankommen, die weiter nach Grafschaft ziehen wollen, um sich dort einzuquartieren. Möglicherweise handele es sich aber nur um ein Gerücht.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1844.


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