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Historisches Tagebuch

Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.

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Es wurden 4678 Einträge gefunden

25.10.1739 Lateinkenntnisse werden gelobt

Brief des Gaudenz Möller, Prior zu Ewig, an den Freiherrn von Fürstenberg. Auf der Rückseite vermerkt Christian Franz Theodor von Fürstenberg: "ein recht geistlicher und in latinitate woll gesetzter brieff, welcher locum algium in repositorio verdienen könnte."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 403, Blatt 223.

05.11.1739 Die Lehen des Hauses Bruch sind zu erneuern

Der Lehnsrichter Peter Harnischmacher zum Bruch teilt den Vasallen mit, dass der Lehnsherr Hermann Dietrich von Bruch zum Bruch verstorben sei und alle Vasallen zur Erneuerung der Lehen am 01.12. auf dem Haus Bruch zu erscheinen hätten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1171.

01.12.1739 Duwenhöggers Gut verpachtet

Johann Nikolaus Adolf Freiherr von und zum Bruch belehnt den Mathias Duwenhöwer mit dem Duwenhauers Gut zu Maumke, nachdem dieser es von den Erben Burghoff zu Attendorn gekauft hat. Der Lehnsrevers ist beigefügt.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1174.

12.12.1739 Verlängerung der Maumker Pachtverträge

Vor dem Lehnsherrn des Libero Barone de Bruch, vertreten durch Peter Harnischmacher, erscheint Peter auf dem Bredenbruch und legt einen Lehnsrevers vom 20.04.1705 vor, nach dem er Haus, Hof und einige Grundstücke zu Lehen trägt. Gegen Zahlung von 12 Rtl. wird das Lehen verlängert. – Danach erscheint Johannes Heidschötter im Namen seines Sohnes, der das halbe Gut Maumke am 29.06.1733 vom verstorbenen Johann Dietrich von Bruch zu Lehen erhalten hat. Der Sohn Johann Jobst Heidschötter wird gegen Zahlung von 10 Gulden 12 Schillingen erneut belehnt, muß aber ein Verzeichnis der Lehnsstücke vorlegen. – Danach wird Johannes Schröder der Ältere mit 4 Lehnsstücken gegen Zahlung von 3 Talern erneut belehnt gemäß vorgelegtem Lehnbrief vom 12.04.1729. – Dann erscheint Mathias Duwenhögger von Maumke und legt den Lehnbrief vom 30.12.1738 vor. Gegen Zahlung von 6 Talern wird auch er erneut mit dem Lehngut belehnt. – Schließlich erscheint noch Caspar Struck von Maumke und präsentiert einen Lehnbrief des Dietrich Hermann von Bruch vom 21.09.1725, mit dem ihm 7 Lehnsstücke verlehnt wurden. Das Lehen wird gegen Zahlung von 4 Talern verlängert.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1183.

13.05.1740 Reparatur der Adolfsburger Wasserleitung

Rechnung des Hofschreiners Johann Eberhard Zeppenfeld, u.a. Grundreparatur der im Winter stark zerstörten Wasserröhren. Dabei haben Christian Lehrs und Johann Dieppfeifen geholfen.


Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1747.

10.06.1740 Überlegungen zum Hospitalneubau

Rentmeister König ist der Meinung, dass der Entwurf zum Hospitalneubau in Attendorn zu kostbar sei; denn falls die Stadt wieder abbrennen werde, sei auch das schöne Gebäude verloren. Christian Franz Dietrich v. Fürstenberg antwortet: "Da der Hospitalsplatz nun einmal gekauft ist, muß dem Bau nähergetreten werden, zumal in der Armenkasse 5.000 Rtl. liegen."

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 5950, Seite 75.

19.07.1740 Feilscherei um Adelsgut in Schönholthausen

Vermerk des Amtsverwalters Bresser, dass der Freiherr von Schnellenberg zu Schönholthausen nach langer Unterredung im Amtshaus zu Attendorn vorgeschlagen habe, die Schnellenberger Güter in Schönholthausen zum Preis von 17.000 Rtl. an den Freiherrn von Fürstenberg verkaufen zu wollen. Der Amtsverwalter hat das Gespräch letztlich abgebrochen mit dem Hinweis, die Kaufpreisforderung sei völlig überzogen. – Am 21.07. reduziert von Schnellenberg nach weiteren Verhandlungen die Forderung auf 15.000 Rtl., was aber immer noch nicht diskutabel ist. – Am 24.07. weist Rentmeister Wilthelm zu Herdringen den Amtsverwalter an, die Verhandlungen zum Betrag von 11.000 Rtl. wieder aufzunehmen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3180.

03.08.1740 Lehnsgericht tagt im Hause Bruch

Vorladung von Johannes König zu Meggen, Kaspar Struck, Georg Hoffnagel, Johannes Schröder, Jobst Heidschötter und Matthias Duwenhögger zum Lehnsgericht im Hause Bruch am 14.09.1740. Ausgefertigt vom Lehnsrichter Peter Harnischmacher.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1173.

07.08.1740 Schieferdecker auf Schnellenberg

Rechnung der Leyendecker Johann Jakob Wickeler und Johann Heinrich Graf, die auf Schnellenberg 16 ¼ Ruthen Dachfläche neu gedeckt haben. Hierzu haben sie die Schiefersteine selbst gekauft. Außerdem haben sie die Giebel der Fontaine aufgebrochen und neu eingedeckt. Sie erhalten für diese Arbeiten insgesamt 45 Rtl. 23 ß.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1747.

03.09.1740 Mödderen Gut in Dünschede

Verhandlung auf dem Haus Bilstein über das Mödderengut zu Dünschede. Es werden verschiedene alte Unterlagen zu Rate gezogen, u. a. das Pachtregister von 1581, ein Fürstenbergisches Schreiben von 1693, eine Aussage des Johann Bernd Voigt von Elspe zu Bamenohl von 1693, sowie eine Aussage des letzten Kolonen Caspar Mödderen.

Pfarrarchiv Helden, Akten A 2, Seite 135.

02.11.1740 Schnellenberger Schieferdeckerrechnung

Rechnung der Leyendecker Johann Jakob Wickeler und Johann Heinrich Graf, die auf Schnellenberg 16 ¼ Ruthen Dachfläche neu gedeckt haben. Hierzu haben sie die Schiefersteine selbst gekauft. Außerdem haben sie die Giebel der Fontaine aufgebrochen und neu eingedeckt. Sie erhalten für diese Arbeiten insgesamt 45 Rtl. 23 ß.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1747.

06.03.1741 Wildschweinfleisch für den Fürsten von Oranien und Nassau

Ein Bediensteter [Namen unleserlich = J. Galice?] des Fürsten von Oranien und Nassau bekennt, von dem Johann Peter Stupperich aus Rhode einen Wildschweinfrischling gekauft zu haben. Da der Fürst von Oranien und Nassau aus seinen eigenen Landen kein Wildpret erhalten kann, wird auf eine Bestrafung verzichtet, obwohl der vierte Teil des Frischlings dem Haus Schnellenberg vorenthalten wurde.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3165, Blatt 261.

26.03.1741 Saalhauser Belehnungen

Lehnsbrief des Freiherrn Christian Franz Dietrich von Fürstenberg für Johannes Mues zu Saalhausen über dessen Belehnung mit einer Wiese auf der Lake, die dieser von dem Wredengut pfandweise unterhat.
Zeugen: Adam Wienandt und Johann Jörgen Schumacher. Papiersiegel der Erbvogtei Grafschaft.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1395.

15.04.1741 Osterfeuer verboten

Schreiben des Gografen von Attendorn. Er berichtet über eine Klage des Olper Gerichtsschöffen Franz Ziegenhagen zu Rhonard, der über die Holzfrevel geschrieben hat, die im Zusammenhang mit den sogenannten Osterfeuern vorkommen, die als vermeintliche Andacht deklariert würden. Derartige Frevel seien mit aller Härte zu unterbinden.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 406, Blatt 33.

03.05.1741 Renovierungen in Hespecke

Da das Dach des Krabben Hauses zu Hespecke eingestürzt ist und wieder aufgebaut werden muß, hat der Reichsfreiherr von Fürstenberg am 19.02.1741 dem Krabbe eine Jahrespacht in Höhe von 37 Rtl. 52 Schillingen 4 Pfennig erlassen. Dies war dem Krabbe zu wenig und er hat sich geweigert, den Hausbau zu beginnen und das ihm zugewiesene Holz zu schlagen. Deshalb hat sich der Rentmeister B. H. König vom Schnellenberg zusammen mit dem Zimmermann Caspar Dietrich Höffer nach Hespecke begeben, um die Baustelle zu begutachten. Krabbe wird angewiesen, unverzüglich mit dem Bau zu beginnen und das Dach zu renovieren.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AFH 1196.

27.06.1741 Schnellenberger Archivturm renoviert

Rechnung des Leyendeckers Johannes Gerhard Wickler aus Friesenhagen über die Renovierung und Neueindeckung des Archivturms auf Schnellenberg. Er erhält dafür 76 Rtl. 52 ß.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1747.

20.07.1741 Schulte bekommt Druck

Da der Kolon Schulte in Silbecke trotz mehrmaliger Strafandrohung seine Pachtabgaben nicht bezahlt, regt der Schnellenberger Rezeptor B. H. König an, durch den Gerichtsschöffen Henning Dingerkus und den Amtsführer die Zwangseintreibung durchführen zu lassen und Schulte gegebenen-falls zu verhaften.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3278.

28.08.1741 Hausbau in Hespecke

Verzeichnis des Zimmermanns Johann Eberhard Zeppenfeld über diejenigen Personen, die bei der Hebung des Krabben Hauses zu Hespecke geholfen haben: Johann Peter Maiworm, Heinrich Gante, Franz Schnütgen, Lambert Hoff, Johann Eberhard Ackerschott, Kaspar Dietrich Haberkamp, Johann Eberhard Michael, Peter Brüser, Wilhelm Neukirch, Wilhelm Kespe, Margarethen Sohn, Johann Dietrich Orth, Johann von der Papiermühle und Peter Kost.
Insgesamt wurden drei Tage benötigt, das Haus zu richten.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1196, Blatt 163.

21.09.1741 Kapellenschulden in Oberveischede

Die Eheleute Johann Jobst und Anna Margaretha Groneweg von Oberveischede schulden der Kapelle, vertreten durch den Provisor Caspar Becker, die Summe von 9 ½ Reichstalern. Sie verpfänden dafür ihre Wiese samt dem darüber liegenden Feld, gelegen unter der Olpischen Landstraße „untern Hesseln“, zwischen Metten und Lingenhoff und Sielers.
Zeugen: Johann Heinrich Haacke und Johann Peter Mette.

Pfarrarchiv Helden, Akte A 1, Seite 263

31.01.1742 Armenunterstützung für Anna Greve

Schon im 17. Jahrhundert wurde eine Fürstenberg'sche Armenstiftung gegründet, um Mitarbeitern, die auf Grund ihres Alters und ihrer Gesundheit ihren Lebensunterhalt nicht mehr allein sicherstellen konnten, eine geregelte Altersversorgung zukommen zu lassen. In diesem Zusammenhang wurde 1743-1745 das Schnellenberger Hospital gebaut. In all den Jahren erfahren wir immer wieder persönliche Nachrichten derjenigen Personen, die eine Unterstützung erhielten. So teilte J. Fernholz, Herdringen, dem Vikar König zu Schnellenberg mit, er habe der Anna Greve die vakante Armenpräbende in Attendorn übertragen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 410, Blatt 27.

04.03.1742 Zustand des Valenthorns Hof zu Helden

Jodokus Schnepper [Schnappen] genannt Valenthorn zu Helden hat im April 1741 den Valenthorns Hof vom Heldener Pastor in Pacht genommen. Leider hat er hierüber die Anmeldung beim Vogt von Elspe als Pächter versäumt. Da er das Gut in nahezu wüstem Zustand übernommen hat, bittet er um Ermäßigung der Pacht.

Archiv des Freiherrn von Plettenberg-Bamenohl, Akte 156.

30.04.1742 Stiftung für den Paderborner Dom

In seinem Testament stiftet der Paderborner Dompropst Friedrich Christian von Fürstenberg insbesondere Gelder zur Neugestaltung der Paderborner Domkrypta und zur Anschaffung einer Muttergottesstatue, die gegenüber der Kanzel postiert werden soll.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 490.

30.09.1742 Graf von Sayn-Wittgenstein genehmigt Wasserleitung

Ludwig Ferdinand Graf von Sayn und Wittgenstein bestätigt dem Drosten zu Bilstein, die aus einer Quelle auf Sayn’schem Territorium zur Rüspe abgeführte Wasserleitung genehmigen zu wollen.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1722, Blatt 264.

08.10.1742 Matratzen, Kissen und Decken

Vermerk des Rentmeisters Hilden zu Schnellenberg, dass in dem von Rentmeister Wilthelm aufgestellten Inventar vom 27. Juni 1739 8 Matratzen, 57 Püllen, 113 Küssen und 25 weiße Decken aufgeführt wurden. – In dem von Herrn Höynck am 6.10.1742 renovierten und von Hilden revidierten Inventar seien vorhanden 9 Matratzen, 61 Püllen, 123 Küssen und 27 weiße Decken.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1069, Seite 170.

07.11.1742 Köhler sollen Abrechnungen vorlegen

Die Köhler Johann Ewerth und Meffert Monig, Johannes Köster und Adolf Welterken zu Oberhundem werden aufgefordert, ihre Abrechnungen einzureichen. Unterzeichnet vom Amtsverwalter zu Adolfs-burg, Dr. Johann Gottfried Bresser.

Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1722, Blatt 212.

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