Historisches Tagebuch
Was passierte wann und wo in Attendorn? Mit dem Historischen Tagebuch möchten wir Sie teilhaben lassen an den vielen kleinen, aber auch einschneidenden Ereignissen der Vergangenheit.
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Es wurden 4678 Einträge gefunden23.09.1724 Leckereien aus der Apotheke in Siegen
Rechnung des Apothekers Matthäus Henck aus Siegen über die Lieferung u.a. von Rosinen, Korinten, Tee, Muskatnüsse, Kaffeebohnen, Zucker und Reis an die Küche der Adolfsburg.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1726.
24.09.1724 Limecke heiratet auf Rumpes Gut
Ehevertrag zwischen Peter Limecke zu Repe und Witwe Rump zu Rieflinghausen. Peter Limecke zieht auf das Rumpes Gut in Rieflinghausen und tritt an Vatersstatt für die Kinder seiner Ehefrau Anna Elisabeth, Catharina, Anna Maria und Anna Eva. Es werden die Einzelheiten der Erbfolge beredet.
Zeugen: Wilhelm Heller, Caspar Rump, Anton Limecke, Johannes vom Niedersten Klöver zu Repe.
Unterschrift des Pastors Johann Theodor Voß von Helden.
Zeugen: Wilhelm Heller, Caspar Rump, Anton Limecke, Johannes vom Niedersten Klöver zu Repe.
Unterschrift des Pastors Johann Theodor Voß von Helden.
Pfarrarchiv Helden, Akten A 1, Seite 439.
30.10.1724 Neue Polizeiordnung wird ausgegeben
Brief des Amtsverwalters Johann Eberhard Höynck an Freiherr von Fürstenberg, dass je ein Exemplar der neuen Polizeiordnung für das Herzogtum Westfalen an die adeligen Häuser, die Pfarrer und Schöffen zugestellt wurden. Da der Johannes Kraushaar von Waldenburg abziehen will, wird vorgeschlagen, entweder Johann Hardenacke, bisheriger Knecht auf Schnellenberg, oder des anderen Knechts Johann Peter Schwager dort zu installieren.
Quwelle: Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 376, Blatt 321.
Quwelle: Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 376, Blatt 321.
04.11.1724 Kalender werden gerahmt
Rechnung des Hofschreiners Johann Eberhard Zeppenfeld, u.a. für das Einrahmen der Kalender. - Derartige gedruckte Kalender sind heute noch im Schloss Herdringen vorhanden und waren etwa 60 cm breit und 160 cm hoch.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1722.
28.11.1724 Verpachtung der Waldenburger Hofessaat
Maria Theresia Freifrau von Fürstenberg geborene von Westphalen verpachtet dem Hermann Dingerkus, Kaufhändler und Bürger in Attendorn, für die Dauer von 12 Jahren die gesamte Waldenburger Hofessaat. Im Gegenzug verpflichtet sich Hermann Dingerkus zur Zahlung von jährlich 120 Reichstaler.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3266.
11.12.1724 Knatsch auf der Waldenburg
Brief des Rentmeisters Johann Freyling, Schnellenberg, an seinen Herrn, den Freiherrn von Fürstenberg. Freyling hat mit Befremden zur Kenntnis genommen, dass Freiherr von Fürstenberg ihm die Pachtung der Waldenburg gekündigt hat, weil er angeblich das Pachtvieh falsch gezählt habe. Freyling rechtfertigt sich, kann den Baron aber nicht mehr umstimmen. Von Fürstenberg schreibt daraufhin seiner Mutter auf Schnellenberg, dass sie mit Freyling verfahren könne, wie es ihr beliebt.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 376, Blatt 377.
11.01.1725 Schnellenberger Silber kommt nach Herdringen
Verzeichnis des Attendorner Vikars Stephan Dingerkus über das durch die Freifrau von Fürstenberg aus dem Turm in Schnellenberg nach Herdringen mitgenommenen Silberwerks, u.a. Silbernes Reiterstandbild St. Georg, Lavabo in Form eines Greifvogels, Lavabo mit Kanne als Schiff, Lavabo mit Kanne als Muschel, 9 Bierpokale mit Deckel, etliche Schüsseln, Teller und Schalen, 1 goldenes Geschirre in Form eines Kelches, Leuchter und Bestecke, der große gläserne Willkomm.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte 493, Blatt 939.
07.02.1725 Untreue Waldenburger Pächter
Brief des Amtsverwalters Johann Eberhard Höynck an den fürstenbergischen Rentmeister. Unter anderem schreibt er über den untreuen Waldenburger Kolonen Johann Schmidt zu Schönau, der jahrelang sein Gut unterverpachtet habe, um mit dem erwirtschafteten Geld nach Ungarn auszuwandern.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 379, Blatt 67.
27.02.1725 Ungarnauswanderer haben einen schlechten Ruf
Amtsverwalter Johann Eberhard Höynck teilt dem Rentmeister mit, dass in der Sache des Waldenburger Kolonen Schmidt zu Schönau dessen Schwager, Heinrich Althaus, vernommen wurde. Aus dem Kirspel Wenden werden etwa 20 Familien nach Ungarn reisen. Es sei um sie nicht schade, da es sich eh um Müßiggänger und Faulpelze handle.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 379, Blatt 106.
07.05.1725 Langeneier fühlen sich im Stich gelassen
Bericht des Pfarrers von Wormbach, F. Petrus Spancke, an den Freiherrn Christian Franz Dietrich von Fürstenberg zu Adolfsburg. Darin nimmt der Pastor Stellung zu Vorwürfen der Langeneier Bevölkerung, er sei Schuld daran, dass der Kirchhundemer Pfarrer den Langeneiern in Krankheitsfällen keinen Beistand leiste. Vielmehr sei es so, das die Einsassen von Langenei den Pastor von Kirchhundem am letzten Festtag St. Antonius Einsiedler übel behandelt hätten. Der habe ihnen nämlich vorgehalten, dass die eigene Schule in Kirchhundem durch die kürzlich erfolgte Gründung einer Kinderschule in Altenhundem erheblich geschwächt worden sei. Darauf hätten sie ihm gesagt, dass sie zur Wormbacher Pfarrei gehörten und deshalb kein Interesse an Kirchhundem hätten. Daraufhin hat ihnen der Kirchhundemer Pastor gesagt: So geht denn hin, wo ihr hingehört. Er werde ihnen zukünftig sämtliche Unterstützung verweigern. Es sei sicherlich eine Entschuldigung der Langeneier angebracht.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1722, Blatt 166.
22.05.1725 Neubau eines Pfarrhauses in Oberhundem
Die Einsassen von Oberhundem sind verpflichtet worden, ein neues Pfarrhaus zu bauen. Sie haben zwar mit dem Neubau begonnen, ihn aber nicht fertig stellen können, da die Geldmittel fehlen. Deshalb beantragen sie beim Freiherrn von Fürstenberg eine Unterstützung. Dieser gewährt einen Zuschuss von 24 Talern.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1727, Blatt 128.
23.05.1725 Stadt einigt sich über die Schnellenberger Fischerei
Vergleich zwischen der Stadt Attendorn, vertreten durch die Bürgermeister Voß und Hirsch sowie den Kämmerer Witte, und dem Freiherrn von Fürstenberg, vertreten durch Amtsverwalter Höynck über die zur Burg Schnellenberg gehörende Fischerei. Dabei wird Bezug genommen auf einen Vertrag vom 12.07.1597, den Caspar von Fürstenberg mit der Stadt Attendorn gesclossen hatte.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3101, Blatt 34
25.05.1725 Streit beigelegt
Abschrift eines Vergleichs zwischen dem Freiherrn von Fürstenberg und der Stadt Attendorn. Da der Bürgermeister, der vor Jahren die Zerstörung der Biggeschlachten angeordnet hatte, inzwischen verstorben ist, möchten Bürgermeister und Rat der Stadt Attendorn erneut ein gutes Verhältnis zur Familie von Fürstenberg aufbauen. Deshalb begeben sich beide Bürgermeister Voß und Hirsch im Beisein des Kämmerers Witte zur Burg, um mit dem Kurfürstlichen Kammerrat und Amtsverwalter Höynck einen Vergleich zu schließen.
Höynck klagt jedoch zunächst darüber, dass Attendorner Bürger ständig im Gewässer Hollerbrinck, das von der Schnellenberger Mühle zur Bigge fließt, fischen. Dies sei gemäß einer Urkunde, die die Stadt Attendorn am 12.07.1597 mit Kaspar von Fürstenberg aufgesetzt habe, jedoch verboten. Da der Stadt diese Urkunde nicht mehr bekannt ist, bitten Bürgermeister und Kämmerer um Abschrift und versprechen Besserung.
Höynck klagt jedoch zunächst darüber, dass Attendorner Bürger ständig im Gewässer Hollerbrinck, das von der Schnellenberger Mühle zur Bigge fließt, fischen. Dies sei gemäß einer Urkunde, die die Stadt Attendorn am 12.07.1597 mit Kaspar von Fürstenberg aufgesetzt habe, jedoch verboten. Da der Stadt diese Urkunde nicht mehr bekannt ist, bitten Bürgermeister und Kämmerer um Abschrift und versprechen Besserung.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1536.
18.06.1725 Städtischer Jäger wegen Unterschlagung bestraft
Der städtische Jäger Eberhard von Hülschotten wird zur Zahlung von 10 Mark Brüchtenstrafe verurteilt, weil er es versäumt hat, von einem geschossenen Rehbock eine Hinterkeule ans Haus Schnel-lenberg abzugeben. Unteschrieben vom Gerichtsschreiber Johann Adolf Koch. Die Strafe wurde vom Gografen Burghoff eingetrieben.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 3165, Blatt 251.
07.08.1725 Schnellenberger Gemäldeinventar
Verzeichnis der auf Schnellenberg vorhandenen Gemälde:
"Auff der Taffel Stuben 23 Stück
auff gnädig. Frawen Cabinet klein und groß vorbehaltlich 6 Portraits 16 Stück
auff dem fürstlichen Zimmer 23 Stück
auff der Saalstuben 4 Stück
auff dem Saal 62 Stück
in der Alcore beim fürstlichen Zimmer 5 Stück
auff der Capellen Kammer 2 Stück
auff dem rohten Thurn 66 Stück
auff der grünen Kammer 5 Stück
auff der obersten Capell 1 Stück
auff der untersten Capelle 13 Stück
auff Herrn Brauns Stuben 19 Stück
auf dem Thumbherrenzimmer, sonst Tapetenkammer 11 Stück
Item daselbsten der Königliche Aufzug ad 32
auf der Garderobe daneben 18 Stück
auf dem Zimmer neben der alten Bibliothek 9 Stück
auf der alten Bibliothek 3 Stück
auf des sel. Doctors Zimmer 3 Stück
daneben sub litt. M 4 Stück
auff der Rüstkammer lit. N 2 Stück
auff der Brunnenkammer lit. O 8 Stück
auf dem Brunnenthurn lit. P. 10 Stück
im Tummelhaus 4 Stück
Summa 321 Stück."
"Auff der Taffel Stuben 23 Stück
auff gnädig. Frawen Cabinet klein und groß vorbehaltlich 6 Portraits 16 Stück
auff dem fürstlichen Zimmer 23 Stück
auff der Saalstuben 4 Stück
auff dem Saal 62 Stück
in der Alcore beim fürstlichen Zimmer 5 Stück
auff der Capellen Kammer 2 Stück
auff dem rohten Thurn 66 Stück
auff der grünen Kammer 5 Stück
auff der obersten Capell 1 Stück
auff der untersten Capelle 13 Stück
auff Herrn Brauns Stuben 19 Stück
auf dem Thumbherrenzimmer, sonst Tapetenkammer 11 Stück
Item daselbsten der Königliche Aufzug ad 32
auf der Garderobe daneben 18 Stück
auf dem Zimmer neben der alten Bibliothek 9 Stück
auf der alten Bibliothek 3 Stück
auf des sel. Doctors Zimmer 3 Stück
daneben sub litt. M 4 Stück
auff der Rüstkammer lit. N 2 Stück
auff der Brunnenkammer lit. O 8 Stück
auf dem Brunnenthurn lit. P. 10 Stück
im Tummelhaus 4 Stück
Summa 321 Stück."
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1044, Seite 113.
08.08.1725 Fleischinventar der Burg Schnellenberg
Fleischinventar, "welches der Juffer Maria Ursula Florentin überlieffert worden:
23 Seiten Speck
8 halbe Köpf
2 Rücken Stücker
11 Schincken
4 Brustkernen
3 Zungen
19 Stück Kuhe Fleiß
5 dicke Würste."
23 Seiten Speck
8 halbe Köpf
2 Rücken Stücker
11 Schincken
4 Brustkernen
3 Zungen
19 Stück Kuhe Fleiß
5 dicke Würste."
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1069, Seite 136.
04.09.1725 Uhr in Adolfsburg wird repariert
Abrechnung mit dem Uhrmacher Andreas Spieker aus Wipperfürth für diverse Reparaturen an der Uhr der Adolfsburg.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1744, Blatt 407.
12.09.1725 Adolfsburger Haushalt soll aufgelöst werden
Ausführliche Niederschrift von Gedanken des Freiherrn Christian Franz Dietrich von Fürstenberg zur Auflösung des Haushaltes auf der Adolfsburg. Dabei stehen wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund; Herdringen, Schnellenberg, Horst, Ichterloh und Adolfsburg stellen, gleichzeitig bewirtschaftet, eine zu große wirtschaftliche Belastung da.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1739, Blatt 94.
16.09.1725 Häuserverzeichnis von Hillmicke
An diesem Tag ist ein Häuserverzeichnis von Hillmicke mit Angabe der Bewohner in 34 Häusern geschrieben worden. Das Verzeichnis enthält ein Lacksiegel des Heinrich Roserus Arnoldi zu Wenden, Notar, "pro tempore custos et organista Wendensis." Das Siegelbild zeigt die Hl. Cäcilia.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1449, Blatt 211.
25.09.1725 Strucks Gut in Maumke
Dietrich Hermann von und zum Bruch belehnt Kaspar Struck zu Maumke mit denjenigen Lehnstücken, die 1573 Goddert Struck, 1606 Ebert Struck und 1713 Mathias Struck bereits als Lehen empfangen haben. Lacksiegel und Unterschrift des Lehnsherrn. Das Lehnsrevers ist beigefügt.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 1175.
21.10.1725 Jagdrecht unklar
Johann Eberhard Höynck zu Hengstebeck schreibt dem Freiherrn von Fürstenberg zu Fragen des Jagdrechtes der Häuser Schnellenberg und Waldenburg im Bezirk Rönkhausen und über Brinkers Land hinter dem Stürzenberg. Sowohl er als seine Frau Martha und der Richter seien zur Zeit krank.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 779, Blatt 165.
25.11.1725 Hoher Besuch am kurfürstlichen Hof
Johann Adolf Freusberg teilt aus Bonn mit, dass seine Bestallung mit dem Richteramt Bilstein noch nicht ausgesprochen wurde, da der Kurfürst zeitlich sehr in Anspruch genommen ist, zumal die Bayerischen Prinzen und der bayerische Kurprinz zu Gast seien. Der Kurfürst selbst werde wohl in den nächsten Tagen bereits wieder abreisen, wahrscheinlich nach München.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2555.
28.11.1725 Freusberg wird Richter in Bilstein
Freusberg teilt aus Bonn mit, dass der Kurfürst ihn am Vortag, 27.11., zum Richter von Bilstein ernannt habe.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2555.
26.12.1725 Wildpretfuhren sind strittig
Amtsverwalter Höynck berichtet über die uralte Verpflichtung der Einsassen der Kirchspiele Lenne, Oberhundem und Heinsberg, Wildpretfuhren von der Adolfsburg nach Bilstein durchführen zu müssen. Zeitweise hätte man auch das Wildpret weiter bis Schnellenberg gefahren. Diese Praxis seit aber eingestellt worden, solange der Dompropst Johann Adolf von Fürstenberg auf Adolfsburg gelebt habe. Derzeit sei es so, dass auf eigene Kosten des Amtshauses Bilstein die Wildpretfuhren auf Wunsch des Freiherrn nach Schnellenberg gefahren würden. Allerdings entzünden sich im Folgenden an dieser Frage ständige Streitereien, indem sich die Bewohner weigern, Aufforderungen der Amtsverwalter nachzukommen, Wildpret zu fahren.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 2709, Blatt 19.
24.02.1726 Hundeprozess gegen das Dorf Wirme
Johann Adolf Freusberg, Richter des Amtes Bilstein, sowie die Gerichtsschöffen Gerhard Laymann und Caspr Dietrich Becker bestätigen, dass sämtliche Einwohner von Oberalbaum vor Gericht erschienen seien, um aus der fürstenbergschen Armenstiftung ein Kapital von 30 Rtl. zu entleihen. Sie benötigen das Geld, um den Hundeprozess gegen das Dorf Wirme bezahlen zu können. Die Einwohner verpfänden als Sicherheit ihren Grundbesitz. Ausgefertigt vom Gerichtsschreiber Johann Georg Vasbach.
Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, Akte AFH 4075, Seite 57.